Wiederholtes fahren ohne Führerschein

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14 Antworten

Also das Urteil meiner Freundin kam heute mit der Post. Sie soll 60 Tagessätze a 20 Euro zahlen und trägt die Verfahrenskosten. Und hier ergibt sich für mich die nächste Frage deswegen ich dieses Thema noch einmal hervor holen möchte. Es besteht ja die Möglichkeit eines Einspruchs. Da meine Freundin ein Erwerbsunfähiger Rentner ist und dazu Grundsicherung bezieht überlegte ich ob es Sinn macht gegen das Urteil speziell die VefahrenskostenEinspruch einzulegen. Kann das Erfolg haben oder sich dadurch evtl die Strafe bei einem evtl Einspruch sich verschlimmern/erhöhen? Also die Geldstrafe ist für sie poitiv da sie zum Glück keine Sperre bekommen hat um endlich einen Führerschein zu machen. Nur sind 1200 + die Gerichtskosten in unbekannter Höhe für einen EU-Rentner mit 900 Euro im MOnat finde ich doch relativ hoch. Oder ist es ein mildes Strafmaas? Habe da leider keine Vergleichswerte.

Für die erhofften Antworten bedanke ich mich hier schon ein mal.

ich weiß es nicht genau, aber eine bekannte von mir ist damals ähnlich wie bei deiner bekannten 2x beim schwarzfahren mit dem auto erwischt worden und bekam eine sperre, d.h. sie durfte in dieser zeit keinen führerschein machen, dazu kam eine gehörige geldstrafe. was ich nicht verstehe: wenn deine bekannte panikattacken hat, sollte sie zum therapeuten gehen und mit ihm zusammen die angst angehen anstatt auf illegale mittel zurückzugreifen, um einkaufen zu gehen. sie muss sich ihrer angst stellen und regelmässig in begleitung das busfahren oder straßenbahnfahren üben, in die angst hineingehen und sie aushalten-so wird es mit der zeit immer besser bis die panikattacken ganz verschwinden-ich spreche aus erfahrung! wenn man die angstsituationen ständig vermeidet, wird es schlimmer statt besser, weil sich der gedanke festigt, dass z.b. busfahren was ganz gefährliches ist!

Also, nach so viel schlechten Nachrichten will ich mal Hoffnung machen.

Meine Freundin hatte neulich einen Verkehrsunfall und dadurch ein Schleudertrauma (also körperlichen Schaden) erlitten. Der Unfallverursacher war volltrunken und hatte keinen Führerschein.

Bei der Gerichtsverhandlung stellte sich dann heraus, dass ihm der Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr bereits 7 Jahre zuvor abgenommen wurde. Seit dem ist er von den Behörden 5 (!) weitere Male wegen Fahren ohne Führerscheins und Trunkenheit am Steuer aufgegriffen und lediglich mit einer Verlängerung der Sperrzeit bis zur Wiedererlangung des Führerscheins verdonnert worden. Selbst nach diesem 6. Mal erging das Urteil "Führerschein gibt es in den nächsten 10 Jahren nicht wieder". Das war's. Kein Knast. Für uns unverständlich, aber so war's.

Puh, das ist harter Tobak. Aber eigentlich hätte doch Deiner Bekannten spätestens nach dem ersten Vorfall klar sein müssen, worauf sie sich einlässt, soll heißen: man wird ihr doch gesagt haben, was ihr blüht, wenn sie noch einmal ohne Führerschein fährt?

Ich kann nur hoffen, dass sie fühlbar bestraft wird, denn wer so leichtfertig mit dem Leben anderer Menschen umgeht gehört wirklich sicherheitshalber - im wahrsten Sinne des Wortes - "aus dem Verkehr gezogen".

Bin zwar nicht sicher, aber ich halte es durchaus für möglich, dass sie auch psychologisch untersucht wird.

Dass sie den Roller nicht zurückbekommt, kann rechtmäßig sein. Er wurde zur Begehung einer Straftat verwendet und kann daher gem. §74 StGB eingezogen werden.

Die Strafe richtet sich nach §21 StVG. Als Wiederholungstäterin wird die Strafe nun wohl höher ausfallen. Höhere Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe (vermutlich ausgesetzt zur Bewährung).

Ihre Krankheit ist keine Rechtfertigung, um regelmäßig ohne Fahrerlaubnis zu fahren.

Ohne Fahrerlaubnis ist das eine Straftat. Es gibt öffentliche Verkehrsmitte: Taxen. Ausreden für Unverträglichkeiten (Angststörung /Panikattacken) gelten nicht. Sonst würde ja für jede Straftat eine ausrede helfen. Ist aber eine Marklücke so ein Ausredebuch zu schreiben.

Die Konsequenzen kann ich nicht beurteilen, aber daß ihr der Roller tatsächlich abgenommen werden kann, ist richtig. Wenn sich jemand z.B. eine Waffe kauft und keinen Waffenschein besitzt und sie dann auch noch benutzt, wird die Waffe auch beschlagnahmt, obwohl sie sein Eigentum ist.

Vor DIESEM Problem steht erst mal das Problem ihrer Krankheit-

Damit sie ein einigermaßen normales Leben führen kann diese behandeln lassen , DANN Führerschein machen --und Fahrzeug kaufen

erstmal menschliches desaster hin oder her, sie ist nicht nur selber schuld, sondern hat auch alle anderen erheblich gefährdet, vor allem in hinblick auf ihre angststörungen und panikattacken.

nun zu deinen fragen: mindeststrafe da wiederholungstäter 1 jahr haft und da sie es bewusst gemacht hat kann sie auch die bewährung knicken. höchststrafe ist 3 jahre haft. wenn sie pech hat wird sie auch nie wieder ein fahrzeug führen oder besitzen dürfen (sie wird beim straßenverkehrsamt gesperrt)

du kannst nach deinen angaben davon ausgehen das der roller in landeseigentum übergeht und unter den hammer kommt. das kommt daher dass das land davon ausgeht das deine freundin den roller wieder fährt sobald sie ihn zurück hat. und da die gefahr für die allgemeinheit zu groß ist wird es eben so gehandhabt

Ja mit dem 1 jahr Haft habe ich gewußt aber da wird doch sicher eine Bewährung ausgesprochen da sie ja noch nie eine derartige hatte.

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Danke ^^... Haft war klar. DH

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@Michi1985nrw

nein eine bewährung wird nicht ausgesprochen. sie ist schon einmal mit einer geldstrafe verurteilt worden dies ist das zweite mal das sie erwischt wurde. und da sie keinem richter der welt weßmachen kann das sie jetzt das erste mal seit der letzen verurteilung gefahren ist macht es das ganze nicht besser. außerdem sieht es der richter nicht nur als vorsätzliches fahren ohne führerschein sondern auch als vorsetzliche gefährdung der öffentlichkeit/straßenverkehrs. daher kann sie das auch mit der bewährung knicken.

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@NepomukMillepan

nein eine bewährung wird nicht ausgesprochen. sie ist schon einmal mit einer geldstrafe verurteilt worden dies ist das zweite mal das sie erwischt wurde.

haftest du eigentlich auch für deine laienhaften Antworten, oder antwortest du vielleicht absichtlich falsch - aus Spaß an der Freude?

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@PepsiMaster

das ist eben ein sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit.

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Es ist schon haarsträubend, welcher unqualifizierte Blödsinn hier verzapft wird. Ein Blick ins Gesetz (§ 21 StVG) reicht aus, um festzustellen, daß bei Fahren ohne Fahrerlaubnis die Höchststrafe 1 Jahr Freiheitsstrafe beträgt. Wenn es bei der ersten Tat (vor 2 Jahren!) eine Geldstrafe gab, wird es jetzt entweder eine höhere Geldstrafe geben oder maximal eine kurze Freiheitsstrafe (3 Monate?) mit Strafaussetzung zur Bewährung. Die Einziehung des Fahrzeugs kommt nur in Ausnahmefällen in Betracht.

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@juergen04

Es ist schon haarsträubend, welcher unqualifizierte Blödsinn hier verzapft wird.

mich wundert hier nichts mehr...

wird es jetzt entweder eine höhere Geldstrafe geben oder maximal eine kurze Freiheitsstrafe (3 Monate?) mit Strafaussetzung zur Bewährung.

genau so ist es, bzw. so wird es enden.

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mindeststrafe da wiederholungstäter 1 jahr haft

das ist ganz klar falsch, zumindest in Deutschland. Bitte gib deine hier zu Grunde gelegte Rechtsquelle an^^

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Du dramatisierst das hier extrem ohne dir überhaupt im klaren zu sein was das heisst! Kein Versicherungsschutz!!!! Stell dir mal vor die nagelt jmd. Um! Oder macht mir ne Schramme an MEIN Auto... (bei meinem glück momentan) ... Nein ist gut dass sie ausm Verkehr gezogen wurde... Ja das mit Dem Eigentumsvorbehalt is zulässig... Haftstrafe ist durchaus möglich und GERECHT ... PUNKT!

P.S. Gesetze sind nicht dazu da um sie zu brechen sobald man lösbare (!) Probleme hat...

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Versichert ist der Roller ja.Habe hier auch nicht nach einer Meinung gefragt sondern was sie für Strafrechtliche Konsequenzen zu erwarten hat.Und eine Haftstrafe wird es sicher nicht sein.

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@Paperboy79

Ja klar die Versicherung hat SICHER Verständnis dafür dass sie garkeinen Führerschein hat! ...........

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@Paperboy79

oh toll wenn er auf sie zugelassen ist und die versicherung auch dann wird sie noch mehr spaß bekommen wegen versicherungsbetruges, denn das ist es da sie unter vorspiegelung falscher tatsachen die versicherung für sich abgeschlossen hat (kein führerschein) und den roller genutzt hat. zudem hat sie so KEINEN versicherungsschutz

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@NepomukMillepan

Hast Du eigentlich von irgendwas Ahnung? Sie braucht keinen Versicherungsschutz, der Roller benötigt einen. Den hat er ja offensichtlich. Dass sie mit der Versicherung Ärger bekommt und Regressansprüche auf sie zukommen, kann einem eventuellen Unfallgegner egal sein.

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@TETTET

Hast Du eigentlich von irgendwas Ahnung?

zumindest von nichts, was auch nur entfernt mit "Verkehr" zu tun hat.

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@TETTET

ja habe ich und wieso gleich so aggressiv? der roller hat keinen versicherungsschutz, da sie die versicherung nur unter vorspiegelung falscher tatsachen erhalten hat. dies hat dann auch zur folge das sie sich vor gericht wegen vorsätzlichen versicherungsbetruges verantworten muss.

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@NepomukMillepan

Unsinn, so wie alles, was du hier schreibst & vermutlich noch schreiben wirst^^

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@NepomukMillepan

@NepomukMillepan

Hier ist niemand aggressiv .. aber es ist einfach eine Frechheit, wenn man solch falsche Antworten gibt wie Du.

Du schreibst Versicherungsbetrug .. die Fragestellerin hat aber überhaupt nichts davon geschrieben, dass sie in irgendeiner Art und Weise ihre Versicherung in Anspruch nehmen will .. also kann kein V.betrug vorliegen.

Einen Führerschein braucht man nicht um ein Fahrzeug zu versichern .. also ist "Versicherung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen erhalten" auch totaler Blödsinn.

Der Roller ist versichert, somit kommt die Haftpflichtversicherung zunächst auch für entstandene Fremdschäden auf, egal ob der Fahrzeugführer mit oder ohne Fahrerlaubnis unterwegs ist. Regressansprüche, Obliegenheitspflichtverletzungen sind etwas ganz anderes und haben mit dem Thema hier nichts zu tun.

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Deine Freundin hat " keinen Führerschein" ? Ihren Roller hat die Polizei ihr weggenommen? . welche Konsequenzen ? Mein Bekannter hat sich im Knast aufgehaengt wegen so einer Sache. - Du wirst also eine Freundin verlieren. - Ja, das ist ein " menschliches Desaster".

Tolle Antwort.Manche können halt nicht lesen.

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Nun ja, wer so verantwortungslos mit seinen Mitmenschen umgeht, dem muß auch das Tatwerkzeug weggenommen werden und sollte, weil ein Wiederholungsfall, auch mal in den Knast wandern.

Da hat sie selbst Schuld !

Ohne gültige Fahrerlaubnis ist ein Unding. Da wird sie selbstvertständlich mit den Konsequenzen leben müssen !!!

Übrigens: man kann auch mit dem Fahrrad fahren!

Wozu mußte es denn ein Roller sein?

(ich habe selbst kein Auto, und mache sämtliche Besorgungen mit den Fahrrad)

Was ist aus der Angelegenheit geworden?

Das Urteil sind 60 Tagessätze a 20 Euro und die Gerichtskosten geworden.

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