Wiederholter Alkohol am Steuer trotz Fahrverbot?

9 Antworten

Hallo Kiki,

auf jeden Fall wird er seinen Führerschein nicht Ende Februar wiederbekommen.

Mir stellt sich da aber eine ganz andere Frage !?!?

Wir hatten einen Unfall !!!

Wieso lässt du deinen Freund überhaupt fahren, wenn er aktuell keine Fahrerlaubnis hat und auch noch getrunken hatte und setzt dich dann auch noch zu ihm in den Wagen ???

Es gehört zu den Sorgfaltspflichten des Beifahrers sich zu erkundigen, ob der Fahrer fahrtüchtig ist.

Wenn du also gewusst hast, dass er getrunken hat - wovon ich einfach mal ausgehe - hättest du zumindest versuchen müssen, ihn davon abzuhalten und hättest auf keinen Fall mit ihm fahren dürfen. Außerdem hast du ganz sicher gewusst, dass er im Moment gar keine Fahrerlaubnis hat.

Wenn du ebenfalls getrunken hattest, kann es sein, dass du mit einem blauen Auge davon kommst. Wenn du aber nüchtern warst, dann musst auch du mit einer Anzeige rechnen.

Und entgegen aller bisher hier gemutmaßten Angaben über die Strafe ist nur eine Aussage richtig:

Was auf ihn und eventuell dich zukommt, dass kann dir hier keiner genau sagen. Das entscheidet einzig und alleine der Richter.

Denn bei Straftaten kann man nicht mal so wie beim Bußgeldkatalog schnell nachschlagen, was da auf einen zukommt.

Für das Strafmaß werden alle Umstände und Begebenheiten des aktuellen Vorfalls zu Grunde gelegt und natürlich auch, dass ihm bereits bzw. aktuell die Fahrerlaubnis entzogen ist und es nicht sein erstes Alkoholvergehen war..

Im für ihn schlimmsten Fall kann man ihm die Eignung und Befähigung zum Führen eine Kraftfahrzeugs ganz absprechen.

Viele Grüße

Michael


ist er vorbestraft kann er auch in den Knast gehen, bei offener Bewährung nahezu gesichert

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Hallo.
Ich gehe davon aus das ihr beide bewusst mit Vorsatz gehandelt, habt. Es kann für euch Dicke kommen.

Auch für dich, den du wustest das er keine Fahrerlaubnis hatte und du hast ihn nicht davon abgehalten.
Seinen Führerschein wird er mit Sicherheit nicht so schnell wiederbekommen, der Zug ist abgefahren.
Was das an Strafe für Ihn und dich bringt muss ein Richter entscheiden.

Die Richter sind nicht sonderlich gut auf Wiederholungtäter zu sprechen, wenn in der MPU steht das er sich ändern will.

Eine neue MPU wird  wohl anstehen mit Suchtverhalten ,und ob er als Fahrer zum Führen eines Autos geeignet ist.

Ich wünsch euch viel Glück und Erfolg und einen Milden Richter und guten Rechtsanwalt.

Mit freundlichem Gruß aus dem Oldenburger Münsterland.
Bley 1914

Hm... die erste MPU gabs ja aber wahrscheinlcih scohn wegen einer Wiederholungstat... Ist er denn sogar nun schon ein drittes Mal erwischt worden?

In diesem Fall gilt nach einer Wiederholung das Strafrecht. Da könnte einiges auf ihn zukommen. Indiesem Falle - und weil er ja noch Fahrverbot hatte, gilt Fahren ohne Führerschein. Das kann bis zu einer Freiheitsstrafe auf Bewähung reichen, wenn es ganz fest donnert.

RECHT SO!!!

Warst du ebenfalls in der Karre drin?

PS: Den Spruch, dass niemand geschädigt wurde, könnt ihr euch sparen, ihr hattet einfach Glück! Wegen solchen idiotischen Aktionen werden ganze Familienleben zerstört!

Nachtrag:

Ganz nebenbei und nur so als Hinweis: Auch Personen, die das Fahren ohne Fahrerlaubnis zulassen (in diesem Fall also du!) sind von einer Strafe nicht ausgelassen.

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@SarahSchweiz

Man kann auch mit 1,2 Promille schon zur MPU gebeten werden.

Was meinst du mit "gilt bei einer Wiederholung das Strafrecht"? Bei jeder Straftat gilt das Strafrecht und das war auch bei der ersten Alkoholfahrt so. Desweiteren hat er kein Fahrverbot sondern gar keinen Führerschein gehabt.

Was man unter dem Begrif Zulassen versteht, in Verbindung mit Fahren ohne Fahrerlaubnis, solltest du dir auch nochmal genauer anschauen. Das ist nämlich auch nicht korrekt.

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@SarahSchweiz

strafverschärfend wenn diese Person nüchtern ist und wenn sie einen Lappen hat ist der auch weg

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@melman86c

doch ist es. Ist er auch betrunken kann er lallen, ich dachte der wäre nüchtern. Bist du nüchtern mußt du 1,2 Promille registrieren und dich dann ans Steuer setzen

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@MKausK

Es ist nicht verboten bei einem Betrunkenen mitzufahren, solange man ihn dazu nicht anstiftet oder man der Halter des Fahrzeugs ist PUNKT!

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@melman86c

Veboten ist es nicht - aber man ist in der Haftung:

Wenn man wissentlich neben einem alkoholisierten Fahrer sitzt und es zu einem Unfall kommt, beträgt das Mitverschulden des Beifahrers mindestens 25 Prozent, wie das Oberlandesgericht Frankfurt entschied (Urteil vom 18. August 2006; AZ.: 19 U 242/05). 

https://anwaltauskunft.de/magazin/mobilitaet/verkehr/604/betrunken-fahren-beifahrer-mithaftung-bei-unfall/

Wer die 1.2 Promille vom Fahrer nicht mitbekommt muss schon selbst benebelt sein - oder völlig realitätsfremd.

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@Gaskutscher

Das Thema welches unsere Gemüter erhitzt ist ja das Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und nicht die Haftung.

Das es absolut dumm ist als nüchterner Mensch bei einem besoffenen mitzufahren statt selber zu fahren bestreite ich ja auch nicht.

Zu den 1.2 Promille, es gibt leider genug Alkoholiker bei denen 1,2 Promille wie 0,3 scheinen..

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