Wiederholte Vollnarkose gefährlich?

3 Antworten

Ich glaube du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Das Gehirn wird sicher gut versorgt. Vertraue den Ärzten. Die wissen schon was sie tun. Wenn es nicht gut wäre würden die es nicht machen. LG

naja, die ärzte sind sehr interessiert an ihrem fall da sowas eher selten ist und ich befürchte ihnen ist die forschung wichtiger als die gesundheit meiner freundin. klar wird das gehirn versorgt aber das wird es ja z.b. wenn man drogen nimmt auch und trotzdem können hirnschäden auftreten. (dummes beispiel vielleicht, aber ich meine nur, eine vollnarkose ist eine ziemlich belastende prozedur, und so oft hintereinander kann das doch nicht gut sein?)

0
@ede45

Wenn es nicht gut ist würden es die Ärzte sicher nicht machen. Ich gebe schon zu das es viel ist aber ich würde den Ärzten vertrauen. Erkundige dich einmal bei den Ärzten im Krankenhaus wie das ist.

0
@User1952

Hallo, wissen sie denn nicht, dass jedes Jahr tausende Knie OP’s, Hüft OP’s, Bandscheiben OP’s ohne medizinische Notwendigkeit durchgeführt werden. Da geht es nur ums Geld. Da wollen die Ärzte nicht das Beste für den Patienten. Leider! Heutzutage kann man noch nicht mal den Ärzten trauen.

0
@ede45

OP’s ohne medizinische Notwendigkeit ? Das glaube ich nicht. Wer lässt sich schon gerne operieren? Da geht es nur ums Geld? Für wen? Für die Ärzte? Die Op`s zahlen ja die Kassen. Die würden sofort schreien wenn es eine OP wäre die nicht notwendig ist.

0
@User1952

Krankenhäuser die nicht operieren schreiben in der Regel rote Zahlen. Patienten die im KH liegen und nicht operiert werden müssen bzw. sollen sind für die KH fast immer ein Verlustgeschäft. Chirurgen werden von ihrer Leitung genötigt so viel wie möglich zu operieren. Keiner kann verstehen, dass die Krankenkassen da nicht gegen an gehen. Die Krankenkassen erhöhen lieber die Beiträge als das sie sich mit den Lobbyisten anlegen. Das müssten sie aber eigentlich wissen. Das kommt doch laufend im Fernsehen. Jedes Jahr werden tausende Patienten unnötig operiert. Nur damit die KH schwarze Zahlen schreiben. Den Pat. wird erzählt, dass sie unbedingt operiert werden müssen.

0
@ede45

OK Belassen wir es dabei. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

0
@User1952

Vielen Dank! Ich freue mich jedes Mal, wenn ich lese, dass es noch Menschen gibt, die an das Gute im Menschen glauben. Sie würden sich sehr gut als Krankenpfleger eignen oder im sozialen Bereich. Aber leider können solche Eigenschaften sehr gefährlich für einen werden. Ich finde es ganz schlimm, dass es besonders in Deutschland in erster Linie immer nur ums Geld geht und erst in zweiter Linie um den Menschen bzw. um sein Wohlbefinden. Ich wünsche ihnen alles Gute und dass Sie irgendwann mal nicht enttäuscht werden oder als gutgläubiges Opfer missbraucht werden. LG.

0
@ede45

Es ist wirklich so das es in erster Linie um das Geld geht. Vielleicht dann um den Menschen. Aber ich hatte vor ein paar Jahren Prostatakrebs im Anfangsstadium und bin vier mal Operiert worden. Es gab Komplikatzionen. Da bin ich im Krankenhaus eigentlich ganz gut versorgt worden. Vier mal Narkose. Vielleicht gib es doch noch gute Ärzte. Ich habe es geschafft und bin gesund. Deshalb mein Kommentar. Ausserdem ich bin ein Österreicher aus Salzburh. Alles Liebe.

0
@User1952

Doch, ist leider so. Ansonsten sind die Sachen von ed45 nicht son prickelnd, aber dieser Fakt ist korrekt benannt.

M.

0

So langsam findet auch bei den Ärzten ein Umdenken statt und man gibt zu, dass man nach einer N.=Narkose Gedächtnisstörungen bekommen kann die evtl. für immer bleiben. Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst der auch Einfühlungsvermögen besitzt ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine N. vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat damit du nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an N-medikamenten bekommst. Bekommst du zu viel, reicht die Palette von kognitiven Beeinträchtigungen, geist. Behind. bis hin zum Tod. Bekommst du zu wenig, wachst du während der N. auf. Wenn du Glück hast, ist das Schmerzmittel optimal dosiert, so dass du nur wach wirst, dabei aber keine Schmerzen verspürst. Das wäre mir persönlich lieber als eine Überdosis an N-med. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen bzw. zu verhindern. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. verhindern. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche bzw. Ängste im Aufklärungsformular mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig war. Ich habe dem A. im KH beim Vorgespräch für meine N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich wieder vollkommen wach bin weil auf den Stationen Personalmangel herrscht. So war es jedenfalls bei mir. Im OP legte mir ein A. den Zugang und gab mir die Pulsoxymetrie. Er war aber für mich gar nicht zuständig u. ging danach auch wieder weg. Laut Narkoseprotokoll war für mich eine Anästhesistin zuständig. Sie war aber noch gar nicht anwesend weil meine OP schon 30 Min. früher stattfand. Plötzlich kam ein A-Pfleger und verabreichte mir heimlich das Hypnotikum u. ging dann auch wieder weg. Leider habe ich das zu spät bemerkt u. ich schlief ein. Hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wäre ich beim Einschlafen von dem schmalen Tisch gefallen. Diese N-Einleitung war nicht Lege artis denn ich war noch nicht an die Überwachungsger. (RR, EKG) angeschlossen u. habe vor der Einleitung auch keinen O2 bekommen. Man hört nämlich nach dem Einschlafen auf zu atmen u. muss beatmet werden. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann der A. für mich Zeit gehabt hat. Dem Personal im OP konnte man den Stress ansehen. So eine N-Einleitung habe ich bis dahin noch nie erlebt. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm., Gedächtnisstör., Wortfindungsstör., Bluthochdr. u. Schwindel. Unser Gesundheitssystem mit falschen Anreizen sowie das Abrechnungssystem ist dafür verantwortl.. Denn es geht immer nur um Gewinnmaximierung u. erst in zweiter Linie um den Pat. Wenn dann noch Stress dazu kommt kann das tödlich enden oder wenn man Glück hat mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Dann heißt es, OP oder N-Risiko u. die Ärzte bzw. das KH ist aus dem Schneider. Traurig aber wahr! Während meiner OP war mein RR für 35 Min. nur 75/40 mmHg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrn in dem ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Im OP konnte man Stress erkennen. Die A. hat sich wahrscheinlich selbst überschätzt u. war der Meinung, dass sie mir vorher keinen O2 geben braucht weil sie ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Warum müssen sich sonst Ärzte versichern? Zu meinem Pech bin ich auch noch auf einer Station (4AB) gelandet, wo das Personal sehr unfreundlich war und sich über Pat. lustig gemacht hat. Schau dir vorher an, wie eine N. ablaufen muss. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

das war schonmal sehr hilfreich, danke. hast du auch erfahrungen damit gemacht über einen kurzen zeitraum sehr oft narkotisiert zu werden, bzw. weißt du wie sich das auswirken kann ? danke !

0
@mauiwowiee

Eine Narkose ist eine gesteuerte bzw. kontrollierte Vergiftung des Körpers (Organe und Gehirn). Darum ist ein erfahrener Anästhesist auch von entscheidender Bedeutung. Nun kannst du dir ja selber vorstellen, je öfter ein Organismus vergiftet wird egal ob durch Alkohol, Drogen, Rauchen oder Narkosemedikamente (sind auch Drogen und fallen unter das Betäubungsmittelgesetz) umso größer die Schädigung. Je nach dem welches Narkosemedikament zum Einsatz kommt, werden Leber, Niere, Herz oder Gehirn geschädigt. Es kommt auch immer darauf an, wie schnell der Körper diese Gifte wieder abbaut und ausscheidet. Je übergewichtiger und älter der Patient, umso schlechter die Prognose. Ich bin bisher nur dreimal in Narkose operiert wurden. Bei den ersten beiden hatte ich sehr erfahrene Anästhesisten. Da hatte ich mich schnell wieder erholt. Ich konnte mich sogar an jedes Detail im AWR erinnern. Aber meine letzte Narkose war der Horror. Vom AWR weiß ich gar nichts und bin erst spät auf der Station wieder zu mir gekommen. Meine Narkose war zu tief (passiert unerfahrene Anästhesisten sehr oft) und ich bin nicht ausreichend Präoxygeniert worden bzw. gar nicht. Darum der Sauerstoffmangel und der viel zu niedrige Blutdruck während der Narkose.

0
@ede45

ich bin nicht ausreichend Präoxygeniert worden

Warum auch? Durch die normale Atmung erreicht man eine Sauerstoffsättigung von etwa 98-99%. Während der Narkose wird man intubiert beatmet und die Sättigung bleibt immer konstant auf dieser Höhe.

Außerdem ist ein Blutdruck von 75/40 mmHg ausreichend, um Sauerstoff zum Gehirn zu bringen. Erst ab etwa 40 mmHg sys. ist die Versorgung nicht mehr sichergestellt. Deswegen werden Patienten, bei denen der Druck unter 60 mmHg sys. rauscht, reanimationspflichtig.

0
@saxendi

Sorry! Aber da muss ich wiedersprechen. Der Anästhesist ist verpflichtet den Patienten vor der Intubation zu Präoxygenieren damit währen der Intubation die SpO2 -Sättigung nicht sinkt bzw. abfällt. Denn während der Intubation atmet der Patient schon nicht mehr und wird auch nicht künstlich beatmet. Ohne vorherige Präoxygenierung erleidet der Patient eine Hypoxie. Zum Blutdruck kann man folgendes sagen. Jeder Patient hat eine andere Tolleranzgrenze was den Blutdruck anbelangt. Ein gesunder Mensch verkraftet noch eine Systole von 60 mmHg ein anderer Mensch zum Beispiel mit starker Arteriosklerose bekommt einen Hirnschaden bei so einem niedrigen Blutdruck oder hat Zeit seines Lebens dann Gedächtnisprobleme usw.. Warum sonst soll der Anästhesist während der Narkose nach Möglichkeit einen MAD von 80 einhalten. Denn sinkt der RR unter diesen Wert, steigt die Gefahr einer Hypoxie, eines Apoplex, einer Wundheilungsstörung, eines Durchgangssyndroms, bleibende Gedächtnisstörungen usw.. Hier noch ein Auszug aus der Fachliteratur eines Anästhesisten: Die Präoxygenierung ist der erste Schritt bei Einleitung einer Narkose, nachdem im Minimum ein peripher-venöser Zugang gelegt und alle Vitalparameter gemonitort worden. Dem Patienten wird über eine dichtanliegende Maske reiner Sauerstoff zum aktiven Atmen verabreicht. Am effektivsten beim Hochgelagertem Oberkörper. Hintergrund: Das reine Vorhalten der Masken, d.h. ohne dichtes Aufliegen auf dem Gesicht, ist zwecklos, denn dadurch erfolgt keine Präoxygenierung im eigentlichen Sinne, weil immer noch Umgebungsluft mit eingeatmet wird. Damit kann das eigentliche Wirkprinzip hinter der Maßnahme, die Denitrogenisierung, nicht greifen.
Dosierung: Der Sauerstofffluss der Präoxygenierung sollte bei der Narkoseeinleitung zwischen 6-10 l/min und die Dauer der reinen Sauerstoffatmung 3-5 Minuten betragen. Andere Quellen geben 3-6 Minuten an. Durch die geeignete Zuführung von Sauerstoff (ausreichend hohe Flussrate über mehrere Minuten, dicht anliegende Maske) wird der Sauerstoffspeicher der Lunge, der der funktionellen Residualkapazität entspricht, mit Sauerstoff gefüllt, wobei der Stickstoff der normalen Atemluft ausgewaschen wird (Denitrogenisierung). Dadurch wird die Dauer, die der Patient ohne Spontanatmung auskommen kann, ohne einen Sauerstoffmangel (Hypoxie) aufzuweisen, deutlich verlängert, so dass in dieser Zeit eine Atemwegssicherung durchgeführt werden kann.

0
@ede45

Hier noch etwas ganz trauriges für jeden der eine Narkose bekommt. Ich wollte es erst gar nicht glauben! Auszug aus einer Studie. > Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Verfahren der Präoxygenierung von nur 59 % der Anästhesisten routinemäßig genutzt wird davon aber 80 % der Anästhesisten insuffiziente Verfahren anwenden. Ein möglicher Grund ist das Überschätzen des Patientendiskomforts durch die Anästhesisten beim Aufsetzen der Sauerstoffmaske, während die Patienten die Präoxygenierung gut tolerieren. Weiterhin konnte man immer wieder feststellen, dass Anästhesisten, Chirurgen, OP-Pfleger/innen ihren Schmuck insbesondere Uhren nicht ablegen. Nosokomiale Infektionen.>

0
@saxendi

Reanimationspflichtig wird man bei einem Herzstillstand. Solange das Herz noch schlägt zum Beispiel bei Arrhythmie werden Elektroschocks angewendet und nicht reanimiert. Das wäre sonst ein Behandlungsfehler.

0
@ede45

Geballtes Halbwissen par excellence?

2
@ede45

Ich muss nur "Apoplex" lesen und weiß schon, dass du wahrscheinlich keine Ahnung hast, von dem du redest, sondern einfach nur mal Gehörtes nachplapperst.

Bei einem Apoplex (Schlaganfall) sind Arterien im Gehirn verstopft oder gerissen. Mit einer Hypoxie oder Hypotonie (niedriger Blutdruck) hat das nichts zu tun (der Blutdruck kann sogar stark erhöht sein, mein gemessenes Maximum bei einem Patienten war mal 210 mmHg sys.)

0
@ede45

Solange das Herz noch schlägt zum Beispiel bei Arrhythmie werden Elektroschocks angewendet und nicht reanimiert.

Beim Kammerflimmern schlägt das Herz auch noch, allerdings gibt es keine effektive Auswurfleistung. Deswegen wird reanimiert, durch die Thoraxkompressionen wird das Herz "ausgedrückt" und der Blutkreislauf in Gang gehalten. Es wird also sowohl reanimiert, als auch geschockt.

Ich denke eher du hast zu viele Krankenhausfilme gesehen, in denen einmal geschockt wird und der Patient sogar aus der Asystolie erwacht.

0
@saxendi

Als ich deinen Beitrag vom 29.03.14 gelesen hatte, dachte ich, er ist vielleicht Krankenpfleger hat aber in seiner Ausbildung nicht viel gelernt bzw. im Unterricht oft nicht aufgepasst oder geschlafen. Denn in diesen Kommentar war ja alles falsch! Dann habe ich gesehen, ist noch gar nicht lange angemeldet und schon so aggressiv. Bestimmt ein absoluter Besserwisser. Das kann ja in Zukunft heiter werden! Ich habe mich nicht getäuscht. Darum bin ich jetzt bereit, dein Halbwissen etwas auf zu frischen. „Bei einem Apoplex (Schlaganfall) sind Arterien im Gehirn verstopft oder gerissen“. Sehr gut! Da hast du noch aufgepasst. Aber mehr weißt du nicht? Es gibt noch mehr Gründe zum Beispiel ein Tumor der eine Arterie abdrückt usw.. „Mit einer Hypoxie oder Hypotonie (niedriger Blutdruck) hat das nichts zu tun“. Falsch! Bei einer Systole von 60 mmHg ist automatisch der Blutfluss verlangsamt usw.. Die Folge! Die Thrombozyten fangen an sich zu verklumpen und bilden einen Thrombus oder mehrere Thromben. Die Folgen können sein, Thrombose, Lungenembolie, Schlaganfall usw.. „Der Blutdruck kann sogar stark erhöht sein, mein gemessenes Maximum bei einem Patienten war mal 210 mmHg sys“. Das ist wieder richtig und hat auch keiner abgestritten. All diese Sachen können auftreten, müssen aber nicht. „Beim Kammerflimmern schlägt das Herz auch noch, allerdings gibt es keine effektive Auswurfleistung. Deswegen wird reanimiert“. Auch richtig und hat auch keiner abgestritten. Aber das Ziel eines Arztes bei Kammerflimmern ist der Elektroschock, sonst reanimiert er Ostern noch. Das soll nicht gesund sein! „In denen einmal geschockt wird und der Patient sogar aus der Asystolie erwacht“. Eigentlich totaler Schwachsinn und Falsch. Aber muss ich dir leider ein wenig Recht geben. Denn diesen Fall hat es tatsächlich 1972 in Norwegen gegeben. Obwohl ich eher andere Gründe dafür vermuten würde und nicht der Elektroschock. Dies ist kein Medizin-Forum!! Hier darf jeder schreiben. Auch Du! Trotzdem! Ich will keinen Streit. Darum lass mich aufklären und ich lasse dich aufklären. Egal wer Recht hat. Wie wär das Angebot? LG.

0
@ede45

Atme mal tief ein und steck deinen Finger an ein Pulsoxy. Dein SpO2 wird nicht unter 98% sein (außer mit deinem Atmungsapparat stimmt etwas nicht).

Soviel schon mal zu deiner These mit der Präoxygenierung.

Ab welchem Blutdruck die Versorgung des Gehirns nicht mehr gegeben ist, ist natürlich von Lehrbuch zu Lehrbuch unterschiedlich. Ich hab es mit den Werten gelernt.

Drückt ein Tumor auf ein Blutgefäß, so geschieht das allerdings nicht akut im OP, sondern sollte schon vorher bekannt und (medikamentös) behandelt sein.

0
@saxendi

„Bei einem Apoplex (Schlaganfall) sind Arterien im Gehirn verstopft oder gerissen“. Nach deiner Aussage! Das ist falsch! Mehr hast du leider nicht gewusst. Hier war gar nicht die Rede von einer OP. Ich glaube, du hast bis vor meinem Beitrag gar nicht gewusst was eine Präoxygenierung ist. Von einer Narkose bzw. Narkoseeinleitung hast du definitiv keinen blassen Schimmer bzw. absolut keine Ahnung und schon gar nicht von einer OP bzw. Aufrechterhaltung einer Narkose. Sonst würdest du nicht so einen Müll schreiben. Du hast immer noch nicht verstanden wo der Unterschied zwischen einer normalen SpO2 Sättigung und einer SpO2 Sättigung während der Intubation liegt. Ohne Präoxygenierung hat ein Patient nach der Intubation keine SpO2 Sättigung mehr von 98%. Lass es lieber, bevor du dich noch um Kopf und Kragen schreibst. Geh bitte nicht in die Tiefe! Glaub mir, du blamierst dich nur. Schreib lieber von etwas wovon du mehr Ahnung hast. Medizin ist es jedenfalls nicht!

0
@ede45

Nach deiner Aussage! Das ist falsch!

Das ist nicht nur meine, sondern auch die meiner Lehrrettungsassistenten und Lehrbücher.

Schön, ich war nicht oft im OP dabei und wenn, dann ist das Wort "Präoxygenierung" ist nie gefallen, weil die Patienten sowieso in der Regel mit O2 + Maske in den OP gekommen sind und es sich damit anscheinend erledigt hatte.

und schon gar nicht von einer OP bzw. Aufrechterhaltung einer Narkose

Und das schließt du woher?

Ohne Präoxygenierung hat ein Patient nach der Intubation keine SpO2 Sättigung mehr von 98%

Ist der Patient erst einmal intubiert, bleibt sein SpO2 konstant oben, problematisch ist es nur bei Intubation und Extubation (da macht deine Präoxygenierung Sinn).

0
@saxendi

Also ich bin echt sprachlos! Du scheinst ja so auf der Leitung zu stehen, dass du die einfachsten Zusammenhänge nicht verstehst. Selbst deine Lehrrettungsassistenten hast du nicht verstanden. Dich wollte ich nicht im OP haben! Es ging bei meiner Erklärung um die Narkoseeinleitung!! Die Präoxygenierung ist der erste Schritt bei Einleitung einer Narkose, nachdem im Minimum ein peripher-venöser Zugang gelegt und alle Vitalparameter gemonitort worden. Dem Patienten wird über eine dichtanliegende Maske reiner Sauerstoff zum aktiven Atmen verabreicht. Am effektivsten beim Hochgelagertem Oberkörper. Hintergrund: Das reine Vorhalten der Masken, d.h. ohne dichtes Aufliegen auf dem Gesicht, ist zwecklos, denn dadurch erfolgt keine Präoxygenierung im eigentlichen Sinne, weil immer noch Umgebungsluft mit eingeatmet wird. Damit kann das eigentliche Wirkprinzip hinter der Maßnahme, die Denitrogenisierung, nicht greifen.
Dosierung: Der Sauerstofffluss der Präoxygenierung sollte bei der Narkoseeinleitung zwischen 6-10 l/min und die Dauer der reinen Sauerstoffatmung 3-5 Minuten betragen. Andere Quellen geben 3-6 Minuten an. Durch die geeignete Zuführung von Sauerstoff (ausreichend hohe Flussrate über mehrere Minuten, dicht anliegende Maske) wird der Sauerstoffspeicher der Lunge, der der funktionellen Residualkapazität entspricht, mit Sauerstoff gefüllt, wobei der Stickstoff der normalen Atemluft ausgewaschen wird (Denitrogenisierung). Dadurch wird die Dauer, die der Patient ohne Spontanatmung auskommen kann, ohne einen Sauerstoffmangel (Hypoxie) aufzuweisen, deutlich verlängert, so dass in dieser Zeit eine Atemwegssicherung (Intubation) durchgeführt werden kann. Aber ich glaube, das war jetzt zu kompliziert für dich und du hast es wieder nicht verstanden.“ Schön, ich war nicht oft im OP dabei und wenn, dann ist das Wort "Präoxygenierung" ist nie gefallen, weil die Patienten sowieso in der Regel mit O2 + Maske in den OP gekommen sind und es sich damit anscheinend erledigt hatte“. Ich habe mich fast tot gelacht. Im OP ist es zu spät!!! Da wird ganz bestimmt nicht mehr Präoxygeniert. Das geschieht während der Narkoseeinleitung und vor der Intubation. Selbstverständlich ist die SpO2 Sättigung nach der Intubation im OP immer 99%. „Ist der Patient erst einmal intubiert, bleibt sein SpO2 konstant oben, problematisch ist es nur bei Intubation und Extubation (da macht deine Präoxygenierung Sinn).“ GENAU SO IST ES!! Aber bei einer Extubation wird eigentlich nicht mehr Präoxygeniert. Denn Extubiert wird erst dann, wenn die Spontanatmung wieder eingesetzt hat. Deine Lehrrettungsassistenten hatte schon Recht aber du hast es selbst da nicht verstanden und lass deine Lehrbücher weg, die verstehst du doch gar nicht. Das kann ja heiter werden. Bitte arbeite nach deiner Ausbildung nicht im OP!! Das ist viel zu gefährlich. Du weißt von jedem ein bisschen aber nichts Richtig. Das nennt man Halbwissen. Also nochmal!! Die kritische Phase für eine Hypoxie ist die Intubation wo der Patient nicht mehr atmet und auch nicht beatmet wird. Schau dir mal eine Narkoseeinleitung an!! Denn ich will jetzt nicht noch erklären, welche Medikamente und welche Narkosegase bei den verschiedenen Operationen bzw. Patienten zum Einsatz kommen. Das könntest du wieder alles falsch verstehen oder verdrehen! Hausaufgabe: Wann wird nicht Präoxygeniert?? Das gibt es auch! Aber Wann??

0
@ede45

"In den OP" versteht man (du vielleicht nicht) auch als Ortsangabe. Sprich, wenn der Patient "in den OP" kommt, dann ist der OP-Saal gemeint (also vor der Operation & Narkose).

Vielleicht hab ich mich undeutlich ausgedrückt, bei der Extubation macht eine Präoxygenierung natürlich keinen Sinn (allein schon wegen dem Präfix "prä-"). Gemeint war in erster Linie die Problematik bei der In- & Exturbation, die Präoxygenierung gilt natürlich nur für Ersteres.

Übrigens ist der erste Schritt der Narkoseeinleitung die Vorbereitung. Also Bereithaltung von Medikamenten & Gerätschaften, Abklärung von patientenspezifischen Komplikationen, etc. pp.

Das musst du mir aber erklären, wie können denn meine LRAs recht haben, ich allerdings nicht, obwohl ich sie nur indirekt zitiere? Oder was sind nach deinen Ansichten denn Ursachen für einen Apoplex?

0
@saxendi

OK! Das wird mir jetzt zu dumm. Du flüchtest schon wieder in Nebensächlichkeiten oder hältst dich an Dingen fest, die ich im Einzelnen noch nicht erwähnt habe z.B. „Übrigens ist der erste Schritt der Narkoseeinleitung die Vorbereitung. Also Bereithaltung von Medikamenten & Gerätschaften, Abklärung von patientenspezifischen Komplikationen, etc“. Wer hat das denn abgestritten!! Keiner!! Ich habe selten so gelacht. Schon wieder Ausflüchte. Weiter: „Gemeint war in erster Linie die Problematik bei der In- & Exturbation, die Präoxygenierung gilt natürlich nur für Ersteres“. Hoho!! Wie kommt das denn? Sehe ich da auch mal Einsicht? Ich kann und will doch hier nicht jede Kleinigkeit bei einer OP beschreiben. Das geht nun wirklich zu weit. Für mich ist nur wichtig, dass du nicht einen einzigen Punkt den ich beschrieben habe widerlegen konntest. Ich bin nicht dein Ausbilder und auch nicht dein Praxisanleiter. Also wenn du noch Fragen hast, richte sie bitte nicht an mich. Dafür ist dieses Forum nicht gedacht. Ich weiß nur eins, Menschen den man ein wenig medizinisches Wissen beigebracht hat und die sich dann im Anschluss als Fachmediziner aufspielen sind sehr gefährlich, wenn man ihnen plötzlich zu viel Vollmacht bzw. Verantwortung gibt. Ich hoffe nur, ich muss mich mal nie von dir behandeln lassen. Wenn doch, dann hoffe ich erst in ein paar Jahren nach deiner Ausbildung und du reifer geworden bist und auch mal Dinge unkommentiert stehen lassen kannst. Zum Schluss folgendes! Entschuldige, dass ich dein enormes Fachwissen in Frage gestellt habe. Selbstverständlich hattest du in ALLEN Punkten Recht!! Sorry!! Ich hoffe, du kannst mir verzeihen??

0
@ede45

Du flüchtest schon wieder in Nebensächlichkeiten

Wenn du es sonst nicht verstehst.


Wer hat das denn abgestritten!! Keiner!!

Doch, du:

Die Präoxygenierung ist der erste Schritt bei Einleitung einer Narkose


Hoho!! Wie kommt das denn? Sehe ich da auch mal Einsicht?

Ich habe lediglich mein Gesagtes näher ausformuliert. Dass eine Inturbation problematisch werden kann, hab ich nie bestritten.


Für mich ist nur wichtig, dass du nicht einen einzigen Punkt den ich beschrieben habe widerlegen konntest.

Über die Sache mit dem Blutdruck lässt sich streiten, ich hab es mit den Werten gelernt, aber das ist natürlich von Lehrbuch zu Lehrbuch unterschiedlich.

Reanimationspflichtig wird man bei einem Herzstillstand.

Gegenargument: Kammerflimmern.


Ich hoffe nur, ich muss mich mal nie von dir behandeln lassen.

Ich hoffe auch immer, dass ich so einen wie dich nie als Patient bekomme, aber es hat schon oft genug nichts geholfen.


Entschuldige, dass ich dein enormes Fachwissen in Frage gestellt habe. Selbstverständlich hattest du in ALLEN Punkten Recht!! Sorry!!

Danke.

0
@saxendi

„OP als Ortsangabe“! Du hast doch Fachwissen oder du glaubst es jedenfalls? Ein Anästhesiepfleger im ersten Semester kennt schon den Unterschied zwischen Schleuse, Einleitungsraum und OP. Patienten ohne medizinisches Fachwissen bezeichnen alles als OP. Nur weil du mal im OP zuschauen durftest bist du noch lange kein Anästhesist. „Der erste Schritt der Einleitung ist die Vorbereitung z.B. bereithalten von Medikamenten, Gerätschaften, Abklärung von Patientenspezifischen Komplikationen usw.“. Ich wollte nett sein und dir großzügig Recht geben. Aber vom medizinischen Standpunkt aus ist das falsch. In den Anästhesielehrbüchern wird ganz klar unterschieden zwischen Vorbereitung und Einleitung einer Narkose. Also um es noch einmal ganz klar zu formulieren. Die Präoxygenierung ist der erste Schritt bei Einleitung einer Narkose, nachdem im Minimum ein peripher-venöser Zugang gelegt und alle Vitalparameter gemonitort worden. Wenn du diesen Satz aus der Fachliteratur weiter in Frage stellst, dann stellst du dich über den Lehrstoff eines Anästhesisten. So lernt es der Anästhesist, auch wenn er es später anders macht bzw. die Reihenfolge etwas verändert. Aber ich erkläre dir jetzt nicht, warum er es später anders macht! Wer bist du?? Ein Professor Doktor Doktor der sogar die allgemeine Lehrmeinung eines Studiums in Frage stellt?? Oder vielleicht der liebe Gott persönlich?? Dem wiederspricht aber dein medizinisches Wissen. Das lässt leider zu wünschen übrig. “Abklärung von Patientenspezifischen Komplikationen“. Das hat mit der Einleitung einer Narkose nun wirklich nichts mehr zu tun. Sollte das bei euch wirklich erst bei der Einleitung stattfinden?? Na dann gute Nacht !! Wir machen das schon am Vortag beim Narkoseeinwilligungsgespräch manche nennen es auch Prämedikationsgespräch. Das muss der Anästhesist vor der Einleitung wissen um die Richtige Wahl der Medikamente zu bestimmen. Also noch einmal, das gehört zur Vorbereitung und nicht zur Einleitung. Bei uns sind die Medikamente schon alle vorbereitet bzw. aufgezogen wenn der Patient in den Einleitungsraum kommt. Ich glaube, dass kann sich kein KH leisten dies erst im Einleitungsraum ab zu klären und dann erst die Medikamente holen bzw. aufziehen. Zeit ist Geld. Außerdem wäre das auch Fahrlässig. Im Einleitungsraum wird nur noch einmal überprüft, ob es der richtige Patient ist für den hier alles Vorbereitet wurde bzw. bereit liegt. Dann bekommt der Patient einen Zugang falls er noch keinen hat und wird gemonitort. Dann kann die Einleitung beginnen.

0
@ede45

OK! Ich habe mich etwas falsch ausgedrückt. Natürlich muss der Kreislauf weiter aufrechterhalten werden weil bei Kammerflimmern kein Blut mehr transportiert wird. Aber bei Kammerflimmern ist der Elektroschock Mittel der Wahl um das Kammerflimmern zu beenden und das Herz wieder normal schlagen kann.

0

Über Hirnschäden würde ich mir keine Sorgen machen, das Gehirn wird ja zu jedem Zeitpunkt mit Sauerstoff versorgt.

Größere Sorgen würde ich mir eher über Organschäden (z.B. Leber) machen.

Über solche Bedenken kann aber am besten der Arzt bzw. der Anästhesist aufklären.

vielen dank ! ja, ich kenne mich leider nicht so gut aus damit aber habe z.b. gelesen dass depressionen o.ä. nach einer vollnarkose nicht unüblich sind daher muss das ja auch irgendwie aufs gehirn gehen.. habe gehofft dass das vielleicht ein arzt liest und mir eine klare antwort geben kann da wir kein sehr großes vertrauen in ihre ärzte haben.

0
@mauiwowiee

Das hängt meines Erachtens aber eher mit dem Narkosemittel zusammen.

Von den Narkotika (z.B. Propofol) fällt man in einen tiefen Schlaf, in dem man auch Albträume (sog. "Bad Trips") entwickeln kann. Diese Albträume können sehr stark sein und so vielleicht die Depressionen auslösen.

Bin kein Arzt, deswegen ist manches nur Vermutung.

Kein Vertrauen in die behandelnden Ärzte ist natürlich nicht gut. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, einen anderen zu konsultieren.

0
@mauiwowiee

Es gibt sogar ein Forum, wo sich Narkosegeschädigte austauschen. Ich war erstaunt, wie viele Menschen es gibt, die durch ihre Narkose geschädigt wurden. Das so viele danach eine Depression bekommen haben hätte ich nicht gedacht. Oft ist nicht die Narkose alleine schuld, sondern auch unfreundliches Personal und Ärzte auf den Stationen.

0

Was möchtest Du wissen?