Wiederholte Vollnarkose gefährlich?

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3 Antworten

Über Hirnschäden würde ich mir keine Sorgen machen, das Gehirn wird ja zu jedem Zeitpunkt mit Sauerstoff versorgt.

Größere Sorgen würde ich mir eher über Organschäden (z.B. Leber) machen.

Über solche Bedenken kann aber am besten der Arzt bzw. der Anästhesist aufklären.

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mauiwowiee 28.03.2014, 18:58

vielen dank ! ja, ich kenne mich leider nicht so gut aus damit aber habe z.b. gelesen dass depressionen o.ä. nach einer vollnarkose nicht unüblich sind daher muss das ja auch irgendwie aufs gehirn gehen.. habe gehofft dass das vielleicht ein arzt liest und mir eine klare antwort geben kann da wir kein sehr großes vertrauen in ihre ärzte haben.

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saxendi 28.03.2014, 19:15
@mauiwowiee

Das hängt meines Erachtens aber eher mit dem Narkosemittel zusammen.

Von den Narkotika (z.B. Propofol) fällt man in einen tiefen Schlaf, in dem man auch Albträume (sog. "Bad Trips") entwickeln kann. Diese Albträume können sehr stark sein und so vielleicht die Depressionen auslösen.

Bin kein Arzt, deswegen ist manches nur Vermutung.

Kein Vertrauen in die behandelnden Ärzte ist natürlich nicht gut. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, einen anderen zu konsultieren.

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ede45 28.03.2014, 21:49
@mauiwowiee

Es gibt sogar ein Forum, wo sich Narkosegeschädigte austauschen. Ich war erstaunt, wie viele Menschen es gibt, die durch ihre Narkose geschädigt wurden. Das so viele danach eine Depression bekommen haben hätte ich nicht gedacht. Oft ist nicht die Narkose alleine schuld, sondern auch unfreundliches Personal und Ärzte auf den Stationen.

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So langsam findet auch bei den Ärzten ein Umdenken statt und man gibt zu, dass man nach einer N.=Narkose Gedächtnisstörungen bekommen kann die evtl. für immer bleiben. Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst der auch Einfühlungsvermögen besitzt ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine N. vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat damit du nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an N-medikamenten bekommst. Bekommst du zu viel, reicht die Palette von kognitiven Beeinträchtigungen, geist. Behind. bis hin zum Tod. Bekommst du zu wenig, wachst du während der N. auf. Wenn du Glück hast, ist das Schmerzmittel optimal dosiert, so dass du nur wach wirst, dabei aber keine Schmerzen verspürst. Das wäre mir persönlich lieber als eine Überdosis an N-med. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen bzw. zu verhindern. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. verhindern. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche bzw. Ängste im Aufklärungsformular mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig war. Ich habe dem A. im KH beim Vorgespräch für meine N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich wieder vollkommen wach bin weil auf den Stationen Personalmangel herrscht. So war es jedenfalls bei mir. Im OP legte mir ein A. den Zugang und gab mir die Pulsoxymetrie. Er war aber für mich gar nicht zuständig u. ging danach auch wieder weg. Laut Narkoseprotokoll war für mich eine Anästhesistin zuständig. Sie war aber noch gar nicht anwesend weil meine OP schon 30 Min. früher stattfand. Plötzlich kam ein A-Pfleger und verabreichte mir heimlich das Hypnotikum u. ging dann auch wieder weg. Leider habe ich das zu spät bemerkt u. ich schlief ein. Hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wäre ich beim Einschlafen von dem schmalen Tisch gefallen. Diese N-Einleitung war nicht Lege artis denn ich war noch nicht an die Überwachungsger. (RR, EKG) angeschlossen u. habe vor der Einleitung auch keinen O2 bekommen. Man hört nämlich nach dem Einschlafen auf zu atmen u. muss beatmet werden. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann der A. für mich Zeit gehabt hat. Dem Personal im OP konnte man den Stress ansehen. So eine N-Einleitung habe ich bis dahin noch nie erlebt. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm., Gedächtnisstör., Wortfindungsstör., Bluthochdr. u. Schwindel. Unser Gesundheitssystem mit falschen Anreizen sowie das Abrechnungssystem ist dafür verantwortl.. Denn es geht immer nur um Gewinnmaximierung u. erst in zweiter Linie um den Pat. Wenn dann noch Stress dazu kommt kann das tödlich enden oder wenn man Glück hat mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Dann heißt es, OP oder N-Risiko u. die Ärzte bzw. das KH ist aus dem Schneider. Traurig aber wahr! Während meiner OP war mein RR für 35 Min. nur 75/40 mmHg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrn in dem ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Im OP konnte man Stress erkennen. Die A. hat sich wahrscheinlich selbst überschätzt u. war der Meinung, dass sie mir vorher keinen O2 geben braucht weil sie ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Warum müssen sich sonst Ärzte versichern? Zu meinem Pech bin ich auch noch auf einer Station (4AB) gelandet, wo das Personal sehr unfreundlich war und sich über Pat. lustig gemacht hat. Schau dir vorher an, wie eine N. ablaufen muss. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

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mauiwowiee 28.03.2014, 19:15

das war schonmal sehr hilfreich, danke. hast du auch erfahrungen damit gemacht über einen kurzen zeitraum sehr oft narkotisiert zu werden, bzw. weißt du wie sich das auswirken kann ? danke !

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ede45 28.03.2014, 20:16
@mauiwowiee

Eine Narkose ist eine gesteuerte bzw. kontrollierte Vergiftung des Körpers (Organe und Gehirn). Darum ist ein erfahrener Anästhesist auch von entscheidender Bedeutung. Nun kannst du dir ja selber vorstellen, je öfter ein Organismus vergiftet wird egal ob durch Alkohol, Drogen, Rauchen oder Narkosemedikamente (sind auch Drogen und fallen unter das Betäubungsmittelgesetz) umso größer die Schädigung. Je nach dem welches Narkosemedikament zum Einsatz kommt, werden Leber, Niere, Herz oder Gehirn geschädigt. Es kommt auch immer darauf an, wie schnell der Körper diese Gifte wieder abbaut und ausscheidet. Je übergewichtiger und älter der Patient, umso schlechter die Prognose. Ich bin bisher nur dreimal in Narkose operiert wurden. Bei den ersten beiden hatte ich sehr erfahrene Anästhesisten. Da hatte ich mich schnell wieder erholt. Ich konnte mich sogar an jedes Detail im AWR erinnern. Aber meine letzte Narkose war der Horror. Vom AWR weiß ich gar nichts und bin erst spät auf der Station wieder zu mir gekommen. Meine Narkose war zu tief (passiert unerfahrene Anästhesisten sehr oft) und ich bin nicht ausreichend Präoxygeniert worden bzw. gar nicht. Darum der Sauerstoffmangel und der viel zu niedrige Blutdruck während der Narkose.

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saxendi 29.03.2014, 10:56
@ede45

ich bin nicht ausreichend Präoxygeniert worden

Warum auch? Durch die normale Atmung erreicht man eine Sauerstoffsättigung von etwa 98-99%. Während der Narkose wird man intubiert beatmet und die Sättigung bleibt immer konstant auf dieser Höhe.

Außerdem ist ein Blutdruck von 75/40 mmHg ausreichend, um Sauerstoff zum Gehirn zu bringen. Erst ab etwa 40 mmHg sys. ist die Versorgung nicht mehr sichergestellt. Deswegen werden Patienten, bei denen der Druck unter 60 mmHg sys. rauscht, reanimationspflichtig.

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ede45 29.03.2014, 16:31
@saxendi

Sorry! Aber da muss ich wiedersprechen. Der Anästhesist ist verpflichtet den Patienten vor der Intubation zu Präoxygenieren damit währen der Intubation die SpO2 -Sättigung nicht sinkt bzw. abfällt. Denn während der Intubation atmet der Patient schon nicht mehr und wird auch nicht künstlich beatmet. Ohne vorherige Präoxygenierung erleidet der Patient eine Hypoxie. Zum Blutdruck kann man folgendes sagen. Jeder Patient hat eine andere Tolleranzgrenze was den Blutdruck anbelangt. Ein gesunder Mensch verkraftet noch eine Systole von 60 mmHg ein anderer Mensch zum Beispiel mit starker Arteriosklerose bekommt einen Hirnschaden bei so einem niedrigen Blutdruck oder hat Zeit seines Lebens dann Gedächtnisprobleme usw.. Warum sonst soll der Anästhesist während der Narkose nach Möglichkeit einen MAD von 80 einhalten. Denn sinkt der RR unter diesen Wert, steigt die Gefahr einer Hypoxie, eines Apoplex, einer Wundheilungsstörung, eines Durchgangssyndroms, bleibende Gedächtnisstörungen usw.. Hier noch ein Auszug aus der Fachliteratur eines Anästhesisten: Die Präoxygenierung ist der erste Schritt bei Einleitung einer Narkose, nachdem im Minimum ein peripher-venöser Zugang gelegt und alle Vitalparameter gemonitort worden. Dem Patienten wird über eine dichtanliegende Maske reiner Sauerstoff zum aktiven Atmen verabreicht. Am effektivsten beim Hochgelagertem Oberkörper. Hintergrund: Das reine Vorhalten der Masken, d.h. ohne dichtes Aufliegen auf dem Gesicht, ist zwecklos, denn dadurch erfolgt keine Präoxygenierung im eigentlichen Sinne, weil immer noch Umgebungsluft mit eingeatmet wird. Damit kann das eigentliche Wirkprinzip hinter der Maßnahme, die Denitrogenisierung, nicht greifen.
Dosierung: Der Sauerstofffluss der Präoxygenierung sollte bei der Narkoseeinleitung zwischen 6-10 l/min und die Dauer der reinen Sauerstoffatmung 3-5 Minuten betragen. Andere Quellen geben 3-6 Minuten an. Durch die geeignete Zuführung von Sauerstoff (ausreichend hohe Flussrate über mehrere Minuten, dicht anliegende Maske) wird der Sauerstoffspeicher der Lunge, der der funktionellen Residualkapazität entspricht, mit Sauerstoff gefüllt, wobei der Stickstoff der normalen Atemluft ausgewaschen wird (Denitrogenisierung). Dadurch wird die Dauer, die der Patient ohne Spontanatmung auskommen kann, ohne einen Sauerstoffmangel (Hypoxie) aufzuweisen, deutlich verlängert, so dass in dieser Zeit eine Atemwegssicherung durchgeführt werden kann.

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ede45 29.03.2014, 16:39
@ede45

Hier noch etwas ganz trauriges für jeden der eine Narkose bekommt. Ich wollte es erst gar nicht glauben! Auszug aus einer Studie. > Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Verfahren der Präoxygenierung von nur 59 % der Anästhesisten routinemäßig genutzt wird davon aber 80 % der Anästhesisten insuffiziente Verfahren anwenden. Ein möglicher Grund ist das Überschätzen des Patientendiskomforts durch die Anästhesisten beim Aufsetzen der Sauerstoffmaske, während die Patienten die Präoxygenierung gut tolerieren. Weiterhin konnte man immer wieder feststellen, dass Anästhesisten, Chirurgen, OP-Pfleger/innen ihren Schmuck insbesondere Uhren nicht ablegen. Nosokomiale Infektionen.>

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ede45 29.03.2014, 19:40
@saxendi

Reanimationspflichtig wird man bei einem Herzstillstand. Solange das Herz noch schlägt zum Beispiel bei Arrhythmie werden Elektroschocks angewendet und nicht reanimiert. Das wäre sonst ein Behandlungsfehler.

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FFSani 30.03.2014, 23:50
@ede45

Geballtes Halbwissen par excellence?

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saxendi 31.03.2014, 21:48
@ede45

Ich muss nur "Apoplex" lesen und weiß schon, dass du wahrscheinlich keine Ahnung hast, von dem du redest, sondern einfach nur mal Gehörtes nachplapperst.

Bei einem Apoplex (Schlaganfall) sind Arterien im Gehirn verstopft oder gerissen. Mit einer Hypoxie oder Hypotonie (niedriger Blutdruck) hat das nichts zu tun (der Blutdruck kann sogar stark erhöht sein, mein gemessenes Maximum bei einem Patienten war mal 210 mmHg sys.)

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saxendi 31.03.2014, 23:24
@ede45

Solange das Herz noch schlägt zum Beispiel bei Arrhythmie werden Elektroschocks angewendet und nicht reanimiert.

Beim Kammerflimmern schlägt das Herz auch noch, allerdings gibt es keine effektive Auswurfleistung. Deswegen wird reanimiert, durch die Thoraxkompressionen wird das Herz "ausgedrückt" und der Blutkreislauf in Gang gehalten. Es wird also sowohl reanimiert, als auch geschockt.

Ich denke eher du hast zu viele Krankenhausfilme gesehen, in denen einmal geschockt wird und der Patient sogar aus der Asystolie erwacht.

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ede45 01.04.2014, 19:39
@saxendi

Als ich deinen Beitrag vom 29.03.14 gelesen hatte, dachte ich, er ist vielleicht Krankenpfleger hat aber in seiner Ausbildung nicht viel gelernt bzw. im Unterricht oft nicht aufgepasst oder geschlafen. Denn in diesen Kommentar war ja alles falsch! Dann habe ich gesehen, ist noch gar nicht lange angemeldet und schon so aggressiv. Bestimmt ein absoluter Besserwisser. Das kann ja in Zukunft heiter werden! Ich habe mich nicht getäuscht. Darum bin ich jetzt bereit, dein Halbwissen etwas auf zu frischen. „Bei einem Apoplex (Schlaganfall) sind Arterien im Gehirn verstopft oder gerissen“. Sehr gut! Da hast du noch aufgepasst. Aber mehr weißt du nicht? Es gibt noch mehr Gründe zum Beispiel ein Tumor der eine Arterie abdrückt usw.. „Mit einer Hypoxie oder Hypotonie (niedriger Blutdruck) hat das nichts zu tun“. Falsch! Bei einer Systole von 60 mmHg ist automatisch der Blutfluss verlangsamt usw.. Die Folge! Die Thrombozyten fangen an sich zu verklumpen und bilden einen Thrombus oder mehrere Thromben. Die Folgen können sein, Thrombose, Lungenembolie, Schlaganfall usw.. „Der Blutdruck kann sogar stark erhöht sein, mein gemessenes Maximum bei einem Patienten war mal 210 mmHg sys“. Das ist wieder richtig und hat auch keiner abgestritten. All diese Sachen können auftreten, müssen aber nicht. „Beim Kammerflimmern schlägt das Herz auch noch, allerdings gibt es keine effektive Auswurfleistung. Deswegen wird reanimiert“. Auch richtig und hat auch keiner abgestritten. Aber das Ziel eines Arztes bei Kammerflimmern ist der Elektroschock, sonst reanimiert er Ostern noch. Das soll nicht gesund sein! „In denen einmal geschockt wird und der Patient sogar aus der Asystolie erwacht“. Eigentlich totaler Schwachsinn und Falsch. Aber muss ich dir leider ein wenig Recht geben. Denn diesen Fall hat es tatsächlich 1972 in Norwegen gegeben. Obwohl ich eher andere Gründe dafür vermuten würde und nicht der Elektroschock. Dies ist kein Medizin-Forum!! Hier darf jeder schreiben. Auch Du! Trotzdem! Ich will keinen Streit. Darum lass mich aufklären und ich lasse dich aufklären. Egal wer Recht hat. Wie wär das Angebot? LG.

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Ich glaube du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Das Gehirn wird sicher gut versorgt. Vertraue den Ärzten. Die wissen schon was sie tun. Wenn es nicht gut wäre würden die es nicht machen. LG

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mauiwowiee 28.03.2014, 18:57

naja, die ärzte sind sehr interessiert an ihrem fall da sowas eher selten ist und ich befürchte ihnen ist die forschung wichtiger als die gesundheit meiner freundin. klar wird das gehirn versorgt aber das wird es ja z.b. wenn man drogen nimmt auch und trotzdem können hirnschäden auftreten. (dummes beispiel vielleicht, aber ich meine nur, eine vollnarkose ist eine ziemlich belastende prozedur, und so oft hintereinander kann das doch nicht gut sein?)

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User1952 28.03.2014, 21:21
@ede45

Wenn es nicht gut ist würden es die Ärzte sicher nicht machen. Ich gebe schon zu das es viel ist aber ich würde den Ärzten vertrauen. Erkundige dich einmal bei den Ärzten im Krankenhaus wie das ist.

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ede45 28.03.2014, 22:17
@User1952

Hallo, wissen sie denn nicht, dass jedes Jahr tausende Knie OP’s, Hüft OP’s, Bandscheiben OP’s ohne medizinische Notwendigkeit durchgeführt werden. Da geht es nur ums Geld. Da wollen die Ärzte nicht das Beste für den Patienten. Leider! Heutzutage kann man noch nicht mal den Ärzten trauen.

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User1952 29.03.2014, 06:31
@ede45

OP’s ohne medizinische Notwendigkeit ? Das glaube ich nicht. Wer lässt sich schon gerne operieren? Da geht es nur ums Geld? Für wen? Für die Ärzte? Die Op`s zahlen ja die Kassen. Die würden sofort schreien wenn es eine OP wäre die nicht notwendig ist.

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ede45 29.03.2014, 17:55
@User1952

Krankenhäuser die nicht operieren schreiben in der Regel rote Zahlen. Patienten die im KH liegen und nicht operiert werden müssen bzw. sollen sind für die KH fast immer ein Verlustgeschäft. Chirurgen werden von ihrer Leitung genötigt so viel wie möglich zu operieren. Keiner kann verstehen, dass die Krankenkassen da nicht gegen an gehen. Die Krankenkassen erhöhen lieber die Beiträge als das sie sich mit den Lobbyisten anlegen. Das müssten sie aber eigentlich wissen. Das kommt doch laufend im Fernsehen. Jedes Jahr werden tausende Patienten unnötig operiert. Nur damit die KH schwarze Zahlen schreiben. Den Pat. wird erzählt, dass sie unbedingt operiert werden müssen.

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User1952 29.03.2014, 23:07
@ede45

OK Belassen wir es dabei. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

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ede45 30.03.2014, 15:35
@User1952

Vielen Dank! Ich freue mich jedes Mal, wenn ich lese, dass es noch Menschen gibt, die an das Gute im Menschen glauben. Sie würden sich sehr gut als Krankenpfleger eignen oder im sozialen Bereich. Aber leider können solche Eigenschaften sehr gefährlich für einen werden. Ich finde es ganz schlimm, dass es besonders in Deutschland in erster Linie immer nur ums Geld geht und erst in zweiter Linie um den Menschen bzw. um sein Wohlbefinden. Ich wünsche ihnen alles Gute und dass Sie irgendwann mal nicht enttäuscht werden oder als gutgläubiges Opfer missbraucht werden. LG.

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User1952 30.03.2014, 18:53
@ede45

Es ist wirklich so das es in erster Linie um das Geld geht. Vielleicht dann um den Menschen. Aber ich hatte vor ein paar Jahren Prostatakrebs im Anfangsstadium und bin vier mal Operiert worden. Es gab Komplikatzionen. Da bin ich im Krankenhaus eigentlich ganz gut versorgt worden. Vier mal Narkose. Vielleicht gib es doch noch gute Ärzte. Ich habe es geschafft und bin gesund. Deshalb mein Kommentar. Ausserdem ich bin ein Österreicher aus Salzburh. Alles Liebe.

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MiGaMax78 31.03.2014, 17:36
@User1952

Doch, ist leider so. Ansonsten sind die Sachen von ed45 nicht son prickelnd, aber dieser Fakt ist korrekt benannt.

M.

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