Wiedergeburt, steigerung?

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9 Antworten

Deine Mengenlehre Frage zur Wiedergeburt hat mich auch beschäftigt. Es ergeben sich auch noch andere Fragen daraus, beziehungsweise dadurch, dass in den meisten Kulturen, die von Wiedergeburt ausgehen, auch die Ansicht besteht, dass die Seelen sich nach dem erlangen der Erleuchtung nicht mehr verkörpern müssen.

Eine dieser Fragen lautet beispielsweise:

In welcher Gesellschaft erlebt dann die letzte nicht erleuchtete Seele ihre letzten Verkörperungen?

Ich habe in keiner Lektüre über Wiedergeburt eine logische Antwort auf Deine und die anderen Mengenlehre Fragen im Zusammenhang mit Wiedergeburt gefunden.

Aber ich habe eine Idee formuliert, die all diese Fragen (und gleich noch die Frage nach dem Sinn des Daseins und nach der Begründbarkeit der Notwendigkeit der Nächstenliebe) beantworten kann. Die konzentrierte Kurzform dieser Idee sieht so aus:

1.)   Die Zeit ist eine subjektive Täuschung, und als solche so irreal,wie z.B. Geschwindigkeit!

2.)   Dass die Reinkarnation chronologisch verläuft, ist ein viele tausend Jahre alter, typisch menschlicher Irrtum!

3.)   Daraus ergibt sich logisch zwingend, dass eine Seele ihren anderen Inkarnationen körperlich (!) begegnen kann.

4.)   Also stellt sich jedem von uns die Frage, welche Mitmenschen tatsächlich 'fremde' Seelen 'haben' und 'in' welchen fremden Körpern um uns herum eigentlich die 'eigene' Seele wohnt!

5.)   Die radikalste Antwort, dass es zwar viele verschiedene Körper gibt, aber nur eine Seele (also ein 'ich'), ist die wahrscheinlichste von allen möglichen Zahlenverhältnissen, weil dann zum einen die karmischen Zusammenhänge ohne Zeitverzögerung stattfinden und somit auf 'null aufgehen', ...

6.)   ... und zum anderen ein logischer Zugang zur letztendlichen Sinnfrage erahnbar wird!

7.)   Sinn bedeutet (laut Herkunftswörterbuch) eigentlich Weg, also etwas Weiterführendes!

8.)   Da es kein 'Außerhalb' von 'Allem' geben kann, weil es sonst ja zu 'Allem' dazugehören müsste, kann der Sinn von 'Allem' nicht weiterführend sein!

9.)   Wenn es einen letztendlichen Sinn des Daseins gibt, so muss er also innerhalb 'Allem' zu finden sein, ...

10.)  ... genauso wie die Zeit und der Ort, wo mit der Entstehung des 'Schöpfers' zu 'rechnen' ist!

11.) Der Schöpfungsakt ist, weil am meisten weiterführend, die denkbar sinnvollste Tat, wenn nicht sogar die einzig sinnvolle Tat!

12.) Diese Tat liegt am Anfang der Zeit und damit nach übliche Zeitverständnis 
       in unserer tiefsten Vergangenheit... :                     
       * Schon von jemand anderem längst erledigt- 
       * 'Gott sei Dank' nicht mehr unsere Angelegenheit.

13.) Kurzum : Der 'Schöpfer' (erste Ursache) hat durch den Schöpfungsakt den Sinn der Existenz schon erfüllt, und wir haben damit nichts mehr zu schaffen   und können uns, was den Sinn des Daseins betrifft, 
bequem zurück lehnen und ausruhen ... (?)

14.) Ist aber unser Zeitverständnis, wie vorher erwähnt, eine subjektive Täuschung, so 'liegt' der Schöpfungsakt vielleicht in unserer subjektiven Zukunft, und es könnte durchaus in unserem Verantwortungsbereich liegen, 
ob es jemals passiert!

15.) Zurück zum Ego! Ich (also mein sogenanntes 'falsches Ego') denke,...

16.) ... dass das eigentliche 'Ich-Gefühl' (also die pure Tatsache,sich 'in irgendeiner Inkarnation vorzufinden'), ...

17.) ... in jeder Inkarnation, die der Kosmos 'bietet', von mir irgendwann,subjektiv erlebt wird!

18.) Jedes mal subjektiv getrennt vom 'Rest der Welt' - ...

19.) ... und durch die 'Zeitreise-Reinkarnation', in einer, von den karmischen Gesetzmäßigkeiten bestimmten Abfolge,

20.) ... bis ich jeder Täter und jedes Opfer selber war!!

21.) Wer dies zu ahnen beginnt, liebt seinen Nächsten nicht mehr 'freiwillig' oder 'uneigennützig', nein dann ist Schluss mit dieser scheinheiligen Motivation zur Liebe, ...

22.) ... weil Nächstenliebe aus egozentrischer Sichtweise betrachtet ein logisches 'Muss' ist, wenn dieser scheinbar fremde 'Nächste' ich selbst war, oder noch schlimmer, werde!

23.) Die endgültige Erkenntnis dieser meiner Ahnung könnte ich mir als einzige Motivationsgrundlage vorstellen, den eigenen Mördern zu verzeihen, während sie die Tat begehen ...!

24.) Vielleicht ist es noch nicht sicher, dass ich mich (- bzw. das Universum sich -) zum Schöpfer entwickle, aber vielleicht ist genau dies der 'innere Sinn'!

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Ganz kurz kann man dies alles auch in drei Sätzen sagen:

* Das Universum kann nur dann in der Vergangenheit entstanden sein, wenn es sich in Zukunft (zu guter Letzt?) zu seiner eigenen (ersten) Ursache entwickeln wird!

* Die Energie für diese Entwicklung ist Liebe als Ergebnis von erwachtem Bewusstsein!

* Es ist also nicht einfach nur 'schön' wenn wir lieben, sondern es ist universell wichtig und unbedingt notwendig, - - also erklärbar sinnvoll!

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Kommentar von cyracus
27.11.2015, 13:56

DH !! - sehr schön und sehr ausführlich.

Ja, wenn wir tief in unserem Inneren erkennen, dass wir Liebe SIND, lieben wir einfach. Und das hat nichts mit dem "Liebeshandel" zu tun, in dem sich viele üben - auch wenn auch dies gerechtfertigt ist, denn dazu ist das Üben ja da.

Und ja, es werden immer wieder neue Seelen geboren, erschaffen, aus der großen Energie der LIEBE heraus. Diese neuen Seelen werden von speziellen Seelen gehütet und "aufgepäppelt", um wachsen zu können. Zaghaft machen sie ihre ersten Erfahrungen, dann weitere ... und bis sie sich in das Abenteuer einlassen, Leben auf unserer Erde zu leben, haben sie schon viele Erfahrungen gesammelt. Denn in unserer Atmosphäre, mit der hier herrschenden Dualität, brauchen die Seelen schon ein gutes Rüstzeug an Erfahrungen. Gleichzeitig werden wir - für uns unsichtbar - begleitet und beschützt, denn es soll ja keine dieser mutigen Seelen verloren gehen.

Und ja, es gibt nicht wirklich Raum und Zeit. Wir Menschlein sind so programmiert, dass wir Geschehnisse in zeitlicher Abfolge erleben, und auch dass wir Raum begrenzt wahrnehmen. Überhaupt kann sich unser Verstand Unendlichkeit nicht vorstellen, alles muss einen Anfang und ein Ende haben ... für uns Menschlein.

Und wie Du auch schreibst: Die Gleichzeitigkeit allens, weil es ja keine Zeit gibt, gilt auch für unser Sein. - Als Hilfskonstrukt für meinen Verstand habe ich dieses Bild:

Die große Seele meines Seins (die wiederum Teil einer noch größeren Seele ist), vergleiche ich mit einem Pilz, der für uns unsichtbar ist. Aus diesem Pilz heraus entstehen die kleinen für uns sichtbaren Pilze. Jeder Pilz erlebt sich als Individuum, nicht wissend, dass er ein kleiner Teil von dem eigentlichen nicht sichtbaren Teil ist, und nicht wissend, dass er mit den anderen Pilzen um ihn herum EINS ist.

Kennst Du das Buch von Michael Newton mit dem Titel Die Abenteuer der Seelen? Da wird dies mit anderen Worten und sehr viel ausführlicher beschrieben.

DH für Deine Antwort. - LG  ‹(•‿•)›

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Deine Frage wird beantwortet in dem Buch von Michael Newton mit dem Titel

Die Abenteuer der Seelen

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(Selbstverständlich bekommst Du das Buch in jedem Buchladen und kannst so die kleinen Buchläden vor Ort unterstützen.)

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Warum sollen es NICHT mehr "Wesen" werden? Irgendwann kommst du auch mit der Wiedergeburtstheorie zur Frage der Entstehung des Lebens - und das fängt vermutlich nicht mit Zahlen an, die größer sind, als das Zeichenlimit hier erlaubt.

Wenn es dich beruhigt: keiner hat je sämtliche Lebewesen auf der Erd4e gezählt oder auch nur eine annähernde Schätzung gewagt! Wenn du dich von "kuschelig, 2 oder 4 Beine, Augen und Ohren" verabschiedest, hast du plötzlich Unmengen von potentiellen "Wiedergeborenen"!

Die Tiefsee ist bis heute nicht erforscht, und für jeden einzelnen Menschen gibt mehr Einzeller, Bakterien und Viren, als du dir vorstellen kannst. Im Vergleich mit solchen Lebensformen sind 8 Milliarden Menschen jedenfalls (zahlenmäßig) noch nicht mal Peanuts!

Vielleicht werden "schlechte" Menschen ja als Darmbakterium wiedergeboren...

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Ich möchte darauf hinweisen, dass es im Buddhismus den Begriff der Seele gar nicht gibt. Ein Bewusstsein gibt es schon, aber eine Seele als etwas, das den Tod des Körpers überdauert, nicht. Das heißt, dass man die Reinkarnation mit ganz anderen Augen betrachten muss.



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Laut dem Buch "Archetypen der Seele" Neuauflage heißt es dass die letzten zum aller ersten mal auf die Welt gekommen Seelen die Säuglingseelen um 1680 auf die Welt kam. Hinterher kamen keine Säuglingsseelen mehr auf die Welt vor 1680 geschah dass allerdings ab und an. Unterschieden wird zwischen Säuglingsseelen, Kindseelen, Junge Seelen, Reife Seelen, Alte Seelen und Transzendenten Seelen. Auf der Erde sind derzeit Junge Seelen am häufigsten zu finden. Alte Seelen gibt es auf der Welt nur zu 4 %. Bis eine Seele das transzendente Stadium erreicht hat ist sie meistens schon mehrere Tausend Jahre alt.   

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Kommentar von Mannimanaste
27.11.2015, 06:35

Und wie kommt der Autor des genannten Buchs zu diesen überaus genauen Angaben, welche (mir) aus universeller Sicht einfach nur lächerlich und mittelalterlich erscheinen?

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hi, weiß auch nicht, wie das alles abläuft;), aber ich kann mir Wiedergeburt sehr gut vorstellen. Eine Seele braucht also wieder einen Körper um zu inkarnieren. Was, wenn nicht so viele Körper vorhanden sind? zB viele natürliche Abgänge vielleicht früher........... Kann mir auch vorstellen, dass Ort und ZEIT für eine Seele passen müssen, daher würden dann nicht immer gleich viele Menschen sein, außerdem würde jeder Mensch nach einer unterschiedlich langen Zeitspanne wieder inkarnieren. LG Korinna

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Selbst wenn jeder wiedergeboren wird, dann bedeutet das ja noch nicht das nicht auch neue "Seelen" entstehen können oder alte Seelen am "Ziel" sind und nicht noch ein Leben brauchen zum weiterlernen... 

Und davon ab, wer weiß schon wie die Zahl der Mücken und Insekten zB sich genau verändert hat ;-) 

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Kommentar von cyracus
27.11.2015, 14:07

Wir sind hier in einer Art Schule, in der wir lernen, die Liebe zu leben (nicht die egoistische, sondern die überpersonale). - Das ist keine leichte Aufgabe, und in einem Leben ist das nicht zu schaffen. Deshalb brauchen wir mehrere Leben. - Hier wurde mal die Frage gestellt

Wiedergeburt = Widerspruch?

auf die ich zweimal zu diesem Thema geantwortet habe. Dies ist meine erste Antwort dort:

http://www.gutefrage.net/frage/wiedergeburt-widerspruch#answer7209623

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Sofern es eine Wiedergeburt gibt, warum sollte man dann eigentlich nur auf der Erde reinkarnieren?

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Kommentar von Swobby2012
26.11.2015, 06:13

Ich denke zu klein..

danke!

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war vielleicht noch nicht soviel "Arbeit macht frei" drinne damals, als heutzutage.

Früher zählte noch mehr die Familie statt Arbeit.

War man mehr am kuscheln

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Kommentar von PatrickLassan
27.11.2015, 10:20

Du hast offensichtlich keine Ahnung, wie es früher war. Bis in die 1960er Jahre war eine 48-Stunden-Woche normal.

Im Übrigen solltest du mal deine Wortwahl überdenken. Anscheinend ist dir nicht klar, wo der Satz 'Arbeit macht frei' stand.

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