Wiedergaberecht von Gewerbetreibenden

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7 Antworten

Schreib ihm einen Brief, halte ihm den Passus vor die Nase und auch das mit der Abmeldung und setze Du ihm seinerseits eine Frist. Ansonsten gehst Du zum Anwalt. Lass Dich nicht einschüchtern. Ich denke, dass versucht er mit Dir, weil Du Laie bist.

Ich möchte nocheinmal darauf hinweisen das der Käufer den Austausch der Kupplung fordert, welche ja ein Verschleißteil ist. Sie hatte auf der 30 Km langen Fahrt zu ihm funktioniert. Weiterhin zu erwähnen ist das der Käufer das Auto selber nicht gefahren hatte sonder sofort gekauft hatte.

Mach dir da gar keinen kopf, der wird da kaum eine chance haben, da du privatperson bist und keine Gewährleistung geben musst, dies ja zudem im vertrag mit steht. der will halt sein glück versuchen. Bleib ruhig, ich glaub kaum dass da was kommen wird.

Jo, nett zitiert...allerdings (ich vermute mal ins Blaue, dass das aus dem HGB stammt) trifft das nur auf gewerbliche Verträge zu, sprich, bnta18 müsste das Auto gewerblich, und nicht privat, verkauft haben. Für Privatverküfe gelten andere Maßstäbe. Auch erscheint mir das etwas veraltet. Bei Sachmängeln gelten schon seit Jahren 24 Monate. Aber wie gesagt...dies ist bei Privatverkäufen nicht der Fall. Bedenklich ist lediglich, dass der Mangel nahezu sofort eintrat. Hier könnte auf einen dem Verkäufer bekannten Mangel, der bei dem Verkauf nicht erwähnt wurde, vermutet werden. Die Nachweispflicht dafür liegt allerdings beim Käufer.

Laut BGB

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§ 476 Beweislastumkehr

Zeigt sich innerhalb von sechs Monaten seit Gefahrübergang ein Sachmangel, so wird vermutet, dass die Sache bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war, es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar.

und § 439 Nacherfüllung

(1) Der Käufer kann als Nacherfüllung nach seiner Wahl die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache verlangen.

(2) Der Verkäufer hat die zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen.

(3) Der Verkäufer kann die vom Käufer gewählte Art der Nacherfüllung unbeschadet des § 275 Abs. 2 und 3 verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist. Dabei sind insbesondere der Wert der Sache in mangelfreiem Zustand, die Bedeutung des Mangels und die Frage zu berücksichtigen, ob auf die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Käufer zurückgegriffen werden könnte. Der Anspruch des Käufers beschränkt sich in diesem Fall auf die andere Art der Nacherfüllung; das Recht des Verkäufers, auch diese unter den Voraussetzungen des Satzes 1 zu verweigern, bleibt unberührt.

(4) Liefert der Verkäufer zum Zwecke der Nacherfüllung eine mangelfreie Sache, so kann er vom Käufer Rückgewähr der mangelhaften Sache nach Maßgabe der §§ 346 bis 348 verlangen.

..und das Problem mit dem auto nicht abmelden hatten wir auch mal. Haben dies dann der Versicherung sowie der Zulassungstelle gemeldet und das hatte sich damit auch.

Okay, schon mal vielen Dank für die schnellen und Hilfreichen Antworten. Ich werde dann gleich erst einmal einen Brief aufsetzen und Ihn an den Käufer schicken.

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