Wiedereintritt in die katholische Kirche

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6 Antworten

Wenn dein Schlagwort folgende Fragestellung beinhaltet,wie man in die Katholische Kirche wiedereintreten kann,kann ich dir helfen. 0. Vorwort Im Advent 2005 startet die Diözese Speyer zusammen mit den anderen Diözesen in Rheinland-Pfalz eine Initiative zum Eintritt in die katholische Kirche. Angesprochen werden Menschen, die aus der katholischen Kirche ausgetreten sind und nun wieder eintreten wollen und Nichtchristen, die sich für das Christsein interessieren und sich taufen lassen wollen. Im Blick sind darüber hinaus auch diejenigen, die konvertieren wollen. Der vorliegende pastorale Leitfaden enthält wichtige pastorale und kirchenrechtliche Hinweise und ist eine Ergänzung zur der vom Bischöflichen Ordinariat herausgegebenen Handreichung für das Pfarrbüro. Er ist gedacht für den Pfarrer, die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Pfarrsekretärin. 1. Das erste Gespräch Menschen, die wieder in die Kirche eintreten wollen, konvertieren oder die Taufe empfangen wollen, kommen auf ganz unterschiedlichen Wegen mit der Kirche in Kontakt. Manche wenden sich direkt an die nächstgelegene Pfarrei, andere haben sich an ganz unterschiedlichen Stellen erkundigt und wieder andere haben über das Internet den Weg zur Kirche gefunden. Es versteht sich von selbst, dass diese Menschen bei ihrer ersten Kontaktaufnahme einer offenen und wohlwollenden Atmosphäre begegnen sollten. Wichtig ist, dass nach einer ersten Kontaktaufnahme dieser Interessenten auf jeden Fall ein Seelsorgegespräch mit einem Pfarrer oder einer anderen pastoralen Mitarbeiterinnen bzw. einem Mitarbeitern zustande kommt. So unterschiedlich die Wege sind, so unterschiedlich sind die Biografien und die Motive dieser Menschen. Aus diesem Grund kann die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme in die Kirche nur ein individueller Vorgang sein. Hauptziel des Erstgeprächs muss es sein, den Menschen aufzuzeigen, dass die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme in die Kirche weder ein bloß bürokratischer, unmittelbar zu vollziehender Akt sein kann, noch dass es darum gehen darf, rigoros bestimmte Leistungen abzuverlangen. Der Weg des Hineinwachsens in die Kirche und in den Glauben sollte deshalb bei diesem Erstgespräch miteinander besprochen werden. 4 2. Zuständigkeit Der Pfarrer des Wohnorts Zuständig für Erwachsenentaufe, Aufnahme und Wiederaufnahme in die katholische Kirche ist jeder Pfarrer für die zum Gebiet seiner Pfarrei gehörenden Personen. Der Leiter einer Kontaktstelle für den Kircheneintritt Mit der Einrichtung regionaler Kontaktstellen für Kircheneintritt wird zusätzlich eine überpfarrliche Zuständigkeit bei jedem Leiter einer Kontaktstelle begründet. Zuständigkeit bedeutet in beiden Fällen, dass der betreffende Priester nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet ist, den Bewerber, der sich an ihn wendet, auf seinem Weg in die Kirche zu begleiten. Weitere - nicht zuständige - Seelsorger Ein nicht zuständiger Seelsorger kann diese Begleitung ebenfalls vornehmen, er muss das aber nicht tun, sondern kann einen Interessenten auch an den zuständigen Priester verweisen. Wenn ein nicht zuständiger Seelsorger jemanden auf Taufe, Konversion oder Wiederaufnahme vorbereitet, muss er auf jeden Fall den zuständigen Wohnsitzpfarrer ins Benehmen setzen. Seelsorgliche Mitarbeiter der Pfarrei können vom Pfarrer mit der Vorbereitung des Bewerbers beauftragt werden. Menschen, die nicht getauft sind, haben in der Regel auch keinen Kontakt zu einer Pfarrei. Dies gilt meist auch für solche, die aus der Kirche ausgetreten sind oder einer anderen Konfession angehören. Um ihnen den Weg zur katholischen Kirche zu erleichtern, werden ab Dezember 2005 in der Diözese Speyer “Kontaktstellen für den Kircheneintritt” eingerichtet und Priester mit der Leitung dieser Stellen beauftragt. Diese sind über ihre eigene Pfarrei hinaus generell für diese drei Intessentengruppen zuständig. Die Kontaktstellen für den Wiedereintritt haben immer nur eine ergänzende Funktion und ersetzen keinesfalls die Zuständigkeit der 5 Ortspfarrer. Von diesen regionalen Eintrittstellen wird immer auch auf die zuständige Heimatpfarrei der Bewerberinnen und Bewerber hingewiesen. - Umgekehrt können in bestimmten Fällen (z.B. wenn ein Pfarrer aus zeitlichen Gründen nicht anwesend sein kann) Menschen von einer Pfarrei an eine Kontaktstelle für den Kircheneintritt weiter vermittelt werden. In unserem Bistum gibt es acht Kontaktstellen für den Kircheneintritt. Die Anschriften finden Sie am Ende des Leitfadens unter 10.1. 3. Vorbereitung Dem begleitenden Seelsorger stellt sich meist schon im ersten Gespräch die Frage: Welche Schritte der Vorbereitung sind nötig? Was ist der Bewerberin oder dem Bewerber abzuverlangen? Diese Frage ist je nach Fall und individuellen Voraussetzungen unterschiedlich zu beantworten. Von Belang ist insbesondere, ob es sich um eine Wiederaufnahme, eine Erwachsenentaufe oder eine Konversion handelt.

x1x1z7 16.02.2013, 08:05

ustritt anzuhören, Enttäuschungen und Konflikte noch einmal anzusprechen, damit sie überwunden werden können. Soweit Missverständnisse über einzelne kirchliche Positionen zu Tage treten, sind sie auszuräumen. Wichtig ist das Interesse des Seelsorgers an der persönlichen Lebensgeschichte des Gesprächspartners. Es sollte an die Würde und Unverlierbarkeit der Taufe erinnert und die Freude über den Entschluss zur Rückkehr in die Gemeinschaft zum Ausdruck gebracht werden. Das Bewusstsein für die Kirchenstrafe der Exkommunikation als rechtliche Folge des Kirchenaustritts ist meist nicht vorhanden. Im Zusammenhang einer umfassenden Betrachtung der Lebenssituation sollte diese Tatsache sehr behutsam aufgezeigt werden. 6 Der Seelsorger sollte im Gespräch zur Wiederaufnahme eine nachfolgende rege Glaubens- und Sakramentenpraxis nicht unmittelbar einfordern. Erwartungen sollen zwar deutlich, aber in behutsamer Weise formuliert werden. Nicht jeder Bewerber ist in seiner Glaubensentwicklung gleich weit fortgeschritten. Dennoch hat er ein Recht auf Wiederaufnahme, wenn er seine Distanzierung von der kirchlichen Gemeinschaft zurücknimmt und sich zum katholischen Glauben bekennt. Je nach Voraussetzungen und Lebenssituation der Bewerber ist den Bewerbern die Teilnahme an einer Katechumenatsgruppe zu empfehlen. Die Bewerber sollten allerdings die Bereitschaft mitbringen, diese Gruppe wenigstens drei Monate lang zu besuchen (siehe dazu Kapitel 4: Katechumenatsgruppen und Glaubensgruppen). Die Teilnahme an einer Katechumenatsgruppe darf allerdings nicht zur Bedingung gemacht werden. 3.2. Erwachsenentaufe Die Vorbereitung auf die Taufe beinhaltet naturgemäß einen längeren Weg des Lernens und Einübens. Nach dem Erstgespräch wird der Seelsorger nach Möglichkeit den Kontakt zu einer Katechumenatsgruppe (siehe dazu Kapitel 4) vermitteln. Dort macht sich der Taufbewerber über mehrere Monate hinweg in Glaubensgesprächen, in der Mitfeier von Gottesdiensten und in der Teilnahme am Leben einer Pfarrgemeinde mit Lehre und Leben der katholischen Kirche vertraut. Wenn die Teilnahme an einer Katechumenatsgruppe auf Grund der Entfernung oder aus anderen Gründen nicht möglich ist, kann der Seelsorger den Katechumenen auch in Einzelgesprächen und durch Einbeziehung in das pfarrliche Leben auf den Empfang der Taufe vorbereiten. Das Referat Gemeindekatechese im Bischöflichen Ordinariat ist bei der inhaltlichen Planung dieser begleitenden Vorbereitung gerne behilflich. Die Vorbereitung wird in der Regel ein Jahr dauern, damit es möglich ist, die Fülle des Kirchenjahrs kennen zu lernen. Je nach individueller Ausgangssituation des Taufbewerbers kann diese Zeit kürzer oder länger angesetzt werden. Taufbewerber und begleitender Seelsorger sollten in jedem Fall einvernehmlich den zeitlichen Rahmen abstecken. 7 3.3. Die Aufnahme in die volle Gemeinschaft der Kirche Wer als Getaufter aus einer anderen Gemeinschaft in die katholische Kirche aufgenommen werden möchte, hat in der Regel schon einen längeren Lebensweg als Christ hinter sich. Er wird sich mindestens mit einigen Aspekten und Lebensäußerungen der katholischen Kirche schon eingehender auseinandergesetzt haben. Möglicherweise nimmt er schon länger am gottesdienstlichen Leben teil. Dennoch ist es notwendig und sinnvoll, dass ein nichtkatholischer Christ vor seiner Aufnahme in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche sich mit deren Glauben und Glaubenspraxis vertraut macht. Dies kann durch Gespräche mit dem begleitenden Seelsorger geschehen. Ergänzend kann der Seelsorger den Bewerber in eine Katechumenats- oder Glaubensgruppe (siehe dazu Kapitel 4) vermitteln. Die Teilnahme an einer Katechumenatsgruppe darf allerdings nicht zur Bedingung gemacht werden. Die Dauer der Vorbereitung wird sich - je nach den persönlichen Voraussetzungen - sinnvollerweise auf einige Monate erstrecken. 4. Katechumenatsgruppen und Glaubensgruppen In den Katechumenatsgruppen werden unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Biographien, Fragen und Voraussetzungen wichtige Themen des katholischen Glaubens besprochen; außerdem werden die geprägten Zeiten des Kirchenjahres mit einbezogen. Durch liturgische Elemente und Übergabefeiern werden die Bewerber in das Geheimnis des Glaubens eingeführt. In den Gruppen sind auch die Bewerber anderer Pfarreien willkommen. Im Bistum Speyer gibt es zur Zeit drei arbeitende Katechumenatsgruppen (Ludwigshafen, Neustadt, Ramstein). Drei weitere Gruppen werden bis Januar eingerichtet (Landau, Kaiserslautern, Pirmasens/Waldfischbach- Burgalben). Die Adressen finden Sie am Ende in Kapitel 10.2. In der Diözese Speyer werden an unterschiedlichen Orten Exerzitien im Alltag und Glaubenskurse angeboten. Am Ende dieser Veranstaltungs8 reihen bilden sich immer wieder Glaubensgruppen, die dauerhaft zusammen bleiben. Die Exerzitien im Alltag und Glaubenskurse können im Sinne der Vertiefung weiter empfohlen werden. Menschen, die einen längeren Vorbereitungsweg bis zum Eintritt bzw. Wiedereintritt

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Kannst du bei jedem Pfarramt, wenn dir es für dein Seelenheil wichtig ist.

Wozu will man das? Um wieder Kirchensteuer zahlen zu "dürfen"? Ich glaub das geht aber auch gar nicht. Die sind da etwas verbohrt.

Beim Kirchenamt bist du willkommen!! Alles Gute

Hier fehlt das Subjekt und Verb....was willst du????

Immer noch nicht erleuchtet?

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