Wieder Probleme damit, Dateien die auf Linux erstellt wurden, in Windows zu öffnen, gibt es eine Lösung?

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5 Antworten

das kann verschieden Ursachen haben.

1. in die Zwischenablage kann man  auch Bilder bringen. Die Grafik zeigt zwar den Text, es ist aber keiner. Damit kann dann Word nichts anfangen und zeigt ein leeres Dokument.

2. Windows lässt Leerzeichen in Datei-Namen zu, Linux nur dann, wenn die mit dem Backslash maskiert sind, oder der Dateiname in Hochkomma steht.

3. bei Sonderzeichen ( die Umlaute ä, ö, ü ... und andere ) werden u.U. andere Codierungen benutzt. Das kann dazu führen, dass man einen Dateinamen mit den Sonderzeichen sieht, beim Schreiben wird das aber eine andere Zeichenkette, obwohl man das am Schriftbild nicht erkennt.

4. In den Mount-Optionen müsste es einen Parameter geben, der eine Um-Codierung erlaubt, denn bei Textdateien gibt es z.B. am Zeilenende Unterschiede  ( Windows 0a0d , Linux 0a ) Das kann Probleme geben.

es sieht so aus, als ob Du mit Punkt 2 bezüglich des Dateinamens ins schwarze getroffen hast. Alle Tests verlaufen bisher gut, wenn ich kurze Dateinamen ohne Leerzeichen und ohne Umlaute nehme. Ich werde das weiter probieren.....

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@Ellpeg

ok jetzt weiss ich es definitiv: Der Doppelpunkt ist Schuld! Sowohl Umlaute als auch Leerzeichen sind ok ohne Doppelpunkt.

Danke :-)

Morgen bekommst Du Deinen Stern! ;)

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Hallo

Wenn ich aber auf Windows die 4 Dateien experimentell öffne, lassen sich die beiden ersten Dateien mit Microsoft Word öffnen und sie werden mit Inhalt korrekt dargestellt. Aber Datei 3 und 4 lassen sich zwar mit Microsoft Word öffnen, aber es wird nichts angezeigt, als sei die Datei leer.

Das scheint mir kein Problem zu sein das mit der Software (hier LibreOffice) zu tun hat, sondern eines das mit dem schreiben der Dateien, auf den Datenträger der zum Dateiaustausch verwendet wird, zusammenhängt.

  1. Wurden die Dateien wirklich auf diesen geschrieben, also ein abgeschlossener Schreibvorgang getätigt?
  2. Wurde das Dateisystem, resp. der USB-Stick auch ordnungsgemäß ausgehängt vor dem abziehen desselben?
  3. Hast Du die *.odt Dateien nochmals unter Linux geöffnet um zu verifizieren das diese tatsächlich geschrieben wurden?

Denn GNU/inux macht sehr starken Gebrauch vom Cache, dieser muß natürlich auch "in echt" gespeichert werden

Datei 3 und 4 lässt sich mit dem Standardprogramm WordPad auf Windows garniht öffnen. 

Natürlich nicht, weil die Software von Microsoft ist und von Haus aus nur die eigenen Dateiformate unterstützt. Entweder Du verwendest auch auf Windows-Systemen die gleiche Office-Suite oder Du speicherst die Sachen als *.doc Dateien ab.

Linuxhase

Hallo Linuxhase,

ja der Schreibvorgang wurde abgeschlossen und der Datenträger wurde ordnungsgemäss ausgehängt bzw. sicher entfernt. Nach dem Fehlversuch die Dateien auf Windows zu öffnen, konnte ich sie aber hinterher wieder in Linux öffnen, dh die Dateien waren immer nur unter Windows nicht zu öffnen, aber jederzeit problemlos unter Linux.

Das Problem war der Doppelpunkt im Dateinamen. Ich hatte dann nach dem ich es erkannte, 20 Dateien erstellt ohne Doppelpunkt im Dateinamen. Alle liessen sich problemlos  auf Windows öffnen. Dann habe ich einige von diesen 20 Dateien umbenannt und einen Doppelpunkt reingeschmuggelt und unter anderem hab ich dann auch mehrere Sounddateien die vorher nie Probleme gemacht haben, ebenfalls mit einem Doppelpunkt versehen. Alle diese Dateien verursachten dann auf Windows wieder Probleme.

Problem gelöst :-)

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Zweite Ergänzung: Ich sollte viell. dazu schreiben, dass diese Problematik offenbar immer nur mit Textdokumenten aufkommt. Wobei es hier egal ist, ob auf Linux mit einem Editor gespeichert oder mit Libre Office. Die Probleme treten in beiden Fällen auf.  Alle  Dateien die irgendetwas mit Musik zutun haben, können unter Windows anstandslos geöffnet und angehört werden. Dh ich brauche eine Lösung lediglich für die Textdateien.

Haben die Dateien den gleichen Zeichensatz (z.b. UTF-8, ANSI, Unicode)? evtl. gibt es damit Probleme, wenn die Datei in einem Zeichensatz gespeichert wird, mit dem Windows nicht umgehen kann.

hallo, diese Feinstellung kann man ja nur in Editoren vornehmen. Aber Libre Office erlaubt ja nur die Einstellung verschiedener Dateitypen. odt, ott, docx, xml usw.  Ich wollte ja absichtlich Libre Office nehmen, weil ich dachte, dass bei einer plattformübergreifenden Anwendung am wenigsten Probleme entstehen. Mit Editoren hab ich auch dann immer wieder das Problem, dass auf LInux erstellte Textdateien mit Windows nicht geöffnet werden können. Die Datei könne nicht gefunden werden heisst es hier auch immer wieder. Meine Platten sind aber alle ok!

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Weil ODT auch soviel wie Open Document Text heißt --> OpenOffice Format, das kann man relativ vergessen, einfach in Word Format abspeichern und fertig, das ist kein Fehler. Just Facepalm

Hallo,

ich habe alle vier ODT-Text-Dateien auf Linux nochmal mit LIbre Office geöffnet und allesamt 4x als docx gespeichert. Also ein Microsoft Office Format. Es verhält sich aber gleich!  Datei 1-2 lassen sich auf Windows Word öffnen, aber Datei 3 und 4 verhalten sich genauso wie vorher im ODT Format!  Sie werden in Microsoft Office nur im Lese-Ansichtmodus geöffnet, aber ohne Inhalt! In allen vier Daten ist aber nur ein belangloser Text, der wie schon in der Frage geschrieben, in die Zwischenablage kopiert und dann in Libre Office eingefügt wurde.

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@Christianwarweg

Auf Windows kann ich das nicht konstruieren, weil ich da kein Libre Office installiert habe.  Und die Platte ist zu voll, weil da meine ganzen Spiele drauf sind ;-) (SSD)

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@androhecker

OpenOffice Format, das kann man relativ vergessen

Du hast wohl einen »Zensiert« weil Du so etwas dummes schreibst!

Im Gegensatz zum proprietären, und somit undokumentierten Dateiformat von MS-Word, handelt es sich beim Open Document Format um ein offenes und natürlich dokumentiertes Format. Noch dazu verändert Microsoft seit jeher die Spezifikationen des Formats; nicht umsonst kommt es darauf an welche Version von MS-Office man verwendet.

Linuxhase

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@Linuxhase ziemlich unfreundlich, das ODT Format ist wesentlich komplexer als das doc Format. Und Toll, Windows ändert die Spezifikationen nicht, dafür programmieren sie neue Formate, auch nicht besser. Und noch zu erwähnen ist, dass du hier grundlos beleidigst, habe ich jemals gesagt dass ODT gut ist oder dass man es verwenden soll? Nein. Ich habe gesagt, dass man das MS Format nutzen sollte wenn man MS Programme benutzt.

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