Wieder geht es um den Unterhalt...

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10 Antworten

Für das Kind muss er zahlen bis zum Ende der ersten Ausbildung. Nur wenn der neue Mann das Kind adoptiert, muss Euer Sohn nicht mehr zahlen.

http://www.familienrecht-ratgeber.de/familienrecht/adoption/content_02.html

"Sämtliche rechtlichen Verbindungen des Kindes zu seinen leiblichen Verwandten (Eltern, Großeltern, Geschwistern usw.) erlöschen. Mit der Adoption gehen alle Rechten und Pflichten aus dem bisherigen Verwandtschaftsverhältnis unter. Es gibt keine Unterhaltspflichten mehr hinüber und herüber, kein Erbrecht und auch kein Umgangsrecht."

:( meine nächste Frage wird sein wie ich eine frage richtig stelle :) Sry, ich habe nicht deutlich genug geschrieben das es nicht um das Kind sondern um Unterhalt zusätzlich für die Mutter geht.

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@Quasimo

Wie das jetzt gesetzlich ist, weiß ich nicht.

Aus Erfahrung kann ich Dir folgendes sagen:

Mein Sohn hat nie mit der Kindsmutter zusammengelebt. Diese hatte schon kurz nach der Geburt des Kindes einen neuen Lebenspartner.Mein Sohn musste trotzdem 3 Jahre lang Unterhalt für sie zahlen.

Sprecht am besten mit einem Ra.

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@beangato

3 Jahre!!!! Aua, wann war das denn?

Also mir hat man gesagt maximal 6 Monate... das kann ja heiter werden

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@Quasimo

Das Kind ist jetzt 10 Jahre alt, also 1994 - 1997.

Lies mal:

"Eine nicht mit dem Vater ihres Kindes verheiratete Mutter kann, soweit sie wegen der Schwangerschaft und/oder der Geburt kein ausreichendes Einkommen hat, vom Vater des Kindes auch für sich selbst Unterhalt verlangen. Weiter hat die nichteheliche Mutter, die ein gemeinsames Kind betreut wenigstens bis zu dessen drittem Geburtstag einen Unterhaltsanspruch gegen den Vater."

http://www.soforthilfe-scheidung.de/unterhalt/unterhalt+von+eltern+nichtehelicher+kinder/unterhalt+von+eltern+nichtehelicher+kinder.html

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@beangato

Dieser Link (Seite) erklärt die Sache ja wirklich sehr gut! :)

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Der Sohn ist dem Kind zum Kindesunterhalt (an die Mutter) verpflichtet und der Mutter selbst zum Betreuungsunterhalt bis zum dritten Geburtstag des Kindes.

Der neue Partner der Mutter ist nicht unterhaltspflichtig für sie. Das wäre er nur, wenn er sie heiraten würde.
Denn aus einer "eheähnlichen Gemeinschaft" erwachsen keine gegenseitigen Unterhaltsansprüche.
Der unterhaltsberechtigten Frau könnten daraus bestenfalls die "Synergieeffekte" angerechnet werden, die den Betreuungsunterhalt durch den Sohn ggf. etwas schmälern würden.....

Als "Bedarfsgemeinschaft" könnte die Frau mit ihrem neuen Partner nur gewertet werden, wenn sie staatliche Unterstützungsleistung beanspruchen müsste, weil der eigentlich unterhaltspflichtige Mann (der Sohn) nicht leistungsfähig wäre.

Unterhalten tut der das Kind, der rechtlich der "Vater" ist. Wenn der neue Freund das Kind nicht adoptiert, zahlt dein Sohn. Selbst wenn die Mutter und der "neue" heiraten, zahlt immer noch dein Sohn. Erst wenn der "neue" die Vaterschaft anerkennt (mit Adoption) zahlt er.

Das stimmt, ohne wenn und aber, es geht aber nicht um den Unterhalt für das Kind sondern für die Mutter und da sehe ich die Sachlage anders, oder irre ich da?

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@Quasimo

Ach so, dann hab ich die Frage falsch verstanden, sorry. Dein Sohn soll zum Anwalt gehen, meistens muss er dann nichts mehr für seine Ex bezahlen.

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@JamaicanDoll

Danke auch Dir für Deinen Rat, auch wenn man das nicht gerne macht wird das wohl der einzige Weg sein.

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Im Gegensatz zum Ehegattenunterhalt entfällt der Unterhalt der nichtehelichen Mutter NICHT, wenn sie längere Zeit mit einem neuen Partner zusammenlebt. Eine solche Regelung sieht das Gesetz ausdrücklich NCHT vor.

Natürlich kann man trotzdem versuchen, das Jugendamt davon zu überzeugen, dass eine nichteheliche Mutter genauso zu behandeln sei wie eine geschiedene Mutter. Die Sachbearbeiter beim Jugendamt sind in der Regel keine Unterhaltsspezialisten, so dass die Möglichkeit besteht, den dortigen Sachbearbeiter von der falschen Rechtsauffassung zu "überzeugen".

Klar kann Ex z.Bsp. in einer WG leben, trotzdem muß Vater des Kindes Unterhalt für beide zahlen ... nur weil die Frau ein Kind von irgendeinem andern hat hat muß sie doch nicht enthaltsam leben :))

sollte sie allerdings sowas wie eine "Einstehungsgemeinschaft " eingehen entfällt ihr Unterhaltsanspruch gegen den Erzeuger ihres Kindes... allerdings geht die in die Brüche entsteht wieder die vorherige Rechtslage ... der Mensch der Schuld ist an ihrer Notlage muß sie unterstützen.

Einmal Vater, immer Vater. Der Unterhalt ist für das Kind, nicht für die Mutter.

Sollte die Kindsmutter heiraten und es käme mit dem Einverständnis des Kindsvaters zur Adoption durch den Ehemann, entfällt die Unterhaltspflicht für das Kind.

Ok, meine Formulierung war nicht deutlich genug, habs eben noch mal selber gelesen.

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@Quasimo

Ah, ich lese jetzt, was du gemeint hast:

Im Normalfall entfällt der Unterhalt für den/die Expartner/in, wenn diese/r wieder in einer eheähnlichen Partnerschaft lebt.

Ich würde dem Kindsvater raten, einen Anwalt aufzusuchen und die Angelegenheit zu besprechen, da wir hier die ganz genauen Umstände nicht kennen.

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@critter

Danke Dir für Deinen Rat, das wird dann wohl der beste Weg sein.

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Unterhalt muss auch weiter gezahlt werden wenn die Mutter bzw. in anderen Fällen der Vater heiratet.

Nun bin ich überzeugt das meine Frage falsch formuliert ist, es kann nicht sein das man für die Mutter und nicht für das Kind auch dann Unterhalt bezahlen muss.. oder doch ?

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Dein Sohn hat selbstverständlich für Deinen Enkel Unterhalt zu zahlen. Hat die Mutter Deines Enkels Deiner Meinung nach kein Recht darauf? Das Geld ist für den Unterhalt des Kindes erforderlich, unabhängig davon ob die Mutter Deines Enkels in einem eheähnlichen Verhältnis lebt.

Ich habe die Frage wohl falsch formuliert, sry. Es geht nicht um Unterhalt für das Kind, der ist ganz klar berechtigt, es geht um Unterhalt für die Mutter.

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Ich glaube dein Sohn müsste erst keinen Unterhalt mehr zahlen wenn der Partner der Kindsmutter auf die Idee kommt das Kind zu adoptieren, also muss wohl weiter Unterhalt gezahlt werden.

Auch hier, wohl mein Fehler, nicht wegen dem Kind wird gefragt, das steht außer Frage, es geht um Unterhalt für die Mutter.

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Ich vermute mal, dass es bei deiner Frage um den Unterhalt für die Mutter geht, oder?

Denn Unterhalt für seinen Sohn MUSS er auf jeden Fall bezahlen, egal wie viele Männer sie hat oder verheiratet ist.

Ja, Deine Vermutung ist richtig und meine Frage schlampig gestellt :(

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