Wie zufrieden seid ihr mit eurem Beruf und wie habt ihr euch für diesen Berufsweg entschlossen?

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3 Antworten

Ich bin gelernte Altenpflegefachkraft.

Nach meinem Abitur habe ich erst ein FSJ in der Tagespflege für Senioren geleistet und bin so in die Altenhilfe gerutscht.

Habe mir das vorher nie vorstellen können. Dass ich etwas soziales machen möchte, war früh klar, aber ich dachte mehr an Kinder- und Jugendarbeit.

Ich bin froh, davon weg zu sein. Mir macht der Beruf an sich sehr Spaß und man geht meistens mit dem Gedanken nach Hause, etwas sinnvolles getan zu haben.

Aber es ist ein sehr problembehafteter Zweig. Dazu muss man ja nur die Zeitung aufschlagen, um etwas über den Pflegenotstand usw. zu lesen. Natürlich merke auch ich das jeden Tag.

Man wurde in der Ausbildung früh desillusioniert. Es fehlt Zeit, also Personal. Ich bin nicht in der Lage, so zu arbeiten, wie ich es gerne möchte und manche Tage sind auch sehr anstrengend.

Ich möchte nicht bis zur Rente in diesem Beruf arbeiten. Ich habe mir diesen Beruf aber ausgesucht, weil er sehr viele Weiterbildungen bietet. Sehr viele Studiengänge o.ä. bauen auf diesen Beruf aus. Wenn ich also etwas mehr Berufserfahrung habe, kann ich also weiterlernen. Abitur ist natürlich auch förderlich. Dann habe ich auch einen rückenfreudlciheren Bürojob, wenn ich möchte.

Aus diesem Grund, würde ich immer wieder Altenpflege lernen. Wie gesagt, wären die politischen Gegebenheiten anders, wäre es der schönste Beruf der Welt. 

Von meinem Gehalt kann ich gut leben. Aber natürlich ist jeder Beruf, der mit Menschen arbeitet, viel Verantwortung trägt nie gut genug bezahlt. In der Branche spielt denke ich auch, der Frust eine große Rolle. Wenn sie shcon nicht mehr Personal und somit mehr Entlastung für alle anderen anschaffen können, dann will man wenigstens für seine Arbeit mehr Geld sehen.

Würden aber andere Faktoren stimmen, brauche ich auch nicht mehr Geld.

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Ich fahre zweigleisig: Meinen Traum habe ich mir mit der Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin bzw. Weiterbildung zur Übersetzerin erfüllt. 

Das Geld verdienen ich mir aber in meinem "richtigen" Job als Management Assistentin. Basis dafür war die Ausbildung zur Industriekauffrau.

Für mich ist es der richtige Mix. Ich verdiene gutes Geld und kann meine Leidenschaft für Sprache auch oft einbringen.

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Du bist sehr weit wenn du dir solche Fragen stellst.

Mach das, was sich am Besten anfühlt. Es sollte stimmig sein mit dir und deinen Interessen. Wenn du es dir leisten kannst reise und mach erst mal deinen Kopf leer. Meist weiß man dann was man will. Folge deinem Herzen und lass dich möglichst nicht von Anderen beeinflussen. Schwer aber möglich.Ich war mit dem Rucksack ein Jahr in Asien unterwegs und hab Gaaaaaanz wichtige Erfahrungen gemacht die mein Leben geprägt haben. Alles Gute, du bist auf dem richtigen Weg.

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