Wie zogen sich Männer Ende der 50er/Anfang der 60er an?

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4 Antworten

Hallo!

Im Alltag trugen "gesetztere" Männer ein Hemd, dazu eine "Stoffhose" in klassischer Form mit seitlichen Stecktaschen und eingearbeiteten Gesäßtaschen, dazu oft auch ein Sakko, gern auch Krawatte und Hut. In der Freizeit fehlte die Krawatte (außer am Sonntag).

Das Elvis-/James Dean-/Rockabillyklischee hat mit der realen Herrenmode "von damals" wenig zu tun.

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Weißes t-shirt, schwarze Bomber oder Lederjacke, jeans und schon hast du den james dean look. Der ist zwar 1955 gestorben aber ich denke es dürfte trotzdem passen.

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Kommentar von Fraganti
11.05.2016, 10:09

James Dean trug Stoffhosen, Strickpullover, geknöpfte Oberhemden, Pollunder, feine Lederslipper und lange Mäntel. James Dean war ein Sportwagen-Mensch, ein Proschefahrer.

Für Rebel without a cause haben sie ihn mit Billigkleidung aus dem Baumarkt eingedeckt, so wie es kaputte Problemkinder der Unterschicht tragen mussten, weil deren Geld nicht für mehr reichte. Bus-Fahr-Menschen.

Hip wurde der Rebel without cause Style erst mit der Rockabilly Szene der 1980er Jahre. Erst da versuchten tausende von Leuten diese Optik zu imitieren. 

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Stoffhosen mit Sakko oder Anzug, dazu Oberhemd

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Kommentar von Ghostwriter2
10.05.2016, 22:45

... und oft noch eine Krawatte.

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Kommentar von Fraganti
11.05.2016, 10:16

Genau so. Die Hemden damals meist noch mit geköpften Kragen, so konnte man sie abnehmen und einzeln waschen - täglich. So konnte man die günstigen Kragen bei Bedarf auch einfach ersetzen, während die "teuren" Hemden länger hielten. 

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Elvis war damals ziemlich in, also auch rockabilly, Männer mit haartolle, bikerboots etc

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Kommentar von musso
10.05.2016, 23:00

Bikerboots bestimmt nicht in Deutschland

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