Wie zieht man ein Kind richtig auf?

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7 Antworten

Hi,

ein "Richtig" gibt es nicht sondern viele "Richtig".

Ich finde es wichtig Kinder gleichberechtigt zu erziehen und nicht mit zweierlei Maß zu messen. Kinder erziehen sich selbst stark durch abgucken. Das unterschätzen viele Eltern. Verhält sich ein Kind also nicht so toll, sollte man immer erstmal bei sich selbst gucken, ob es nicht vielleicht das eigene Verhalten ist, was es sich abgeguckt hat. Regeln muss es geben aber sinnvolle. Von Strafen halte ich nicht so viel. Wir kommen ganz gut ohne aus. Natürlich gibt es aber logische Konsequenzen. Kinder brauchen Liebe, Zuspruch und Freiraum sich zu entwickeln und auszuprobieren, um selbstbewusste Erwachsene zu werden. 

Das wichtigste ist wohl, dass man sich Fehler auch mal verzeiht und nicht zu sehr an sich zweifelt. Auch Eltern sind nicht perfekt und die Erwartungshaltung sollte man auch nicht an sich haben. Wenn man sich aber reflektieren kann, kann man es ja ändern. Mein Sohn (6 Jahre) darf uns Eltern auch kritisieren und wir gehen darauf auch ein. Da mein Sohn sich ernst genommen fühlt ist er auch immer bereit an sich zu arbeiten und versteht gute Argumente auch – auch wenn er uns mal zu Unrecht kritisiert. Es gibt bei uns also kein ich hab Recht weil ich erwachsen bin, aber gute Argumente hab ich nicht dafür. Das finde ich ganz grauenhaft.

Am Ende guckt jeder, was für ihn/sie passt. Es gibt viele Wege ein Kind zu erziehen. So lange es keine großen negativen Faktoren (Schläge, Gefühlskälte, Vernachlässigung etc.) gibt und man dem Kind viel Menschlichkeit und Empathie mitgeben kann, wird schon kein unglückliches oder Arschlochkind daraus.

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Ich glaube, es gibt kein richtig oder falsch (natürlich kann man sein kind massiv vernachlässigen oder es überbehüten... beides ist meiner Ansicht nach falsch)

Man muss eben seine Prinzipien haben und auch hinter diesen stehen. Alles andere lässt sich instinktiv entscheiden... klingt jetzt einfach, ist es aber oft nicht. Prinzipien haben fängt bei gesundem essen und schuhe beim nach hause kommen ausziehen an. Das instinktive bedeutet oft viel mehr. Lasse ich mein kind die gurke schneiden? Traue ich es ihm zu? Manchmal muss man über seinen Schatten springen und ja sagen und manchmal lässt man es doch lieber ...

Wichtig ist denke ich, das man zu seiner Meinung steht, ein Nein immer erklären kann und und einzusehen, das Fehlentscheidungen auch dazu gehören. Wichtig ist, sich für solche Fehlentscheidungen auch entschuldigen zu können.

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Für mich ist und war es immer wichtig das meine Kids selbstständig werden, ihre eigene Meinung haben und auch äußern, ich immer für sie da bin wenn sie mich brauchen und sie mir alles erzählen können. Es gab keine verbote einfach so, sondern immer mit Begründung.

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Man sollte dem Kind nicht alles direkt verbieten sondern es soll auch selber Sachen kennenlernen und ausprobieren, das ist so mein Gedanke :)

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Es gibt kein richtig.. Das kann man durch außerhäusliche Einflüsse auch nicht planen. Wichtig ist beispielsweise nur, dass man für sein Kind da ist, wenn es jemanden braucht.

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Es gibt nicht den einen weg, wie man Kinder aufziehen sollte.

Meiner Meinung nach sind Liebe und vertrauen unabdingbar, den Rest muss man individuell gestalten.

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Die wichtigsten Grundvoraussetzungen sind immer Werte wie: Liebe, Geduld, gegenseitige Achtung, familiäre Gemeinschaft, Wertschätzung ...

Daraus ergibt sich dann alles Weitere: man will das Beste für sein Kind, aber nicht alles ist das Beste. Das heißt: abzuwägen, den Verstand einzusetzen, sich an Gegebenheiten und den Geldbeutel zu orientieren.

Bildung und Selbständigkeit ist das Ziel.

Jedes Kind hat ein Recht darauf die bestmöglichste Bildung zu erhalten, dazu sollte man Neigungen und Interesse des KIndes berücksichtigt werden.

Selbständigkeit erlernen Kinder am Ehesten, wenn die Eltern sie Vieles selbst machen lassen, es fördern und unterstützen, aber nicht alles für das Kind erledigen.

Als Elten hat man eine Fürsorge- und eine Erziehungspflicht: sie sollten für das leibliche und geistige Wohl des Kindes sorgen.

Schauen, dass ihm nichts passiert, es auf Gefahren aufmerksam machen. Aber nicht in Watte packen, manchmal muss ein Kind auch einen Kratzer bekommen, so lernt es selbst auf sich aufzupassen und Gefahren abzuschätzen.

Das Allerwichtigste darf man nie aus den Augen verlieren: dem Kind muss es immer gut gehen. Das nennt man in der Fachsprache Kindeswohl. Wenn das KIndeswohl gefährdet ist, wird das Kind vom Jugendamt oder von der Polizei aus der Familie genommen und in einer Pflegefamilie untergebracht.

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