Wie zeige ich meinem hund, das ich über ihm stehe?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Hallo Jasi3011

....und warum kommst du auf den Gedanken, dass du "über" deinem Hundekumpel stehen solltest oder warum willst du das??

Lies dir diesen Artikel zu einem sehr guten Fachbuch zu modernem Wissen über Hundeverhalten einmal ganz langsam und gründlich durch:

http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/kultur/die-dominanztheorie-eine-deutsche-erfindung/

Nur despotische Affenbosse "stehen über anderen Artgenossen" - dazu gibt es das Buch

"Affe trifft Wolf, Autoren: Bloch, Radinger"

Du bist ein Mensch und kein Hundeartgenosse!!

Der größte Fehler ist es sich dem Hund als eine weitere Art von Hund - als Artgenosse sozusagen anzubieten - um nicht anzubiedern zu sagen.

Weil du erst 13 Jahre alt bist sollst du aber schon lernen wie man einen richtigen Hundekumpel bekommt der mit dir und für dich durch dick und dünn mitgeht. Das funktioniert aber nicht wenn du nur "über dem Hund stehen willst und stehst - sondern nur wenn du dem Hund mit Weitsicht und Einfühlungsverständnis deine Lebenserfahrung zur Verfügung stellst und dem Hund wichtiges für das Leben beibringst

Das passiert am Besten auf gemeinsamen Wanderungen, bei gemeinsam erlebten Abenteuern und Spannung. Geh mit deinem Hund Zelten, schläft beide zusammen draußen. Geht am Flussufer sammeln - alles womit man schöne Hundespiele machen kann.....

Streng deine grauen Zellen an ! Dir wird etwas einfallen womit Du deinem Hund ein guter Menschenkumpel sein kannst.

Vor allem aber fange an dich zu informieren über deinen Hundefreund - man steht nicht über Freunden, sondern Freunde die hat man und auf Freunde kann man sich immer verlassen. So will dein Hund behandelt sein!

Lesestoff für gemeinsame Abende:

"Mit dem Hund auf Du, Autor: Eberhard Trumler

Noch Lesestoff:

Lassie, Rex & Co - klären auf - So wollen wir verstanden werden, Autor: F.Rehage

Während dein Hund neben dir träumt und sich bei dir sicher fühlen kann wirst du in Zukunft durch lesen alles über dieses fremde Wesen da neben dir lernen. Viel Spass dabei!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Jonnyfer
16.07.2013, 05:42

Super Antwort! Endlich mal jemand der Ahnung hat!

5

Du bist halt diejenige im Rundel, die spielt und kuschelt. Ist ja nicht falsch. Du bist der andere Welpe und Welpen spielen nun mal miteinander. Wenn Du irgendwo sitzt und er Dich anbellt will er Dich zum Spielen auffordern. Bellt Dich an nachdem Du ihm die Grenzen gezeigt hast, ist er frustriert und reklamiert.

Es braucht kein Schreien und Ausschimpfen. In diesem Fall ist ignorieren und weggehen besser. Du bestimmst wann das Spiel beginnt und wann es aufhört. Zudem ist Dein Border ja noch ein Junghund und muss noch viel lernen und die Pupertät kommt ja dann auch noch.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Leider unterliegst Du einem immer noch aktuellen Irrtum, nämlich dieser Dominaztheorie, dass der Hund unter dem Menschen steht, weil er sonst die Weltherrschaft übernimmt. Kein Hund denkt über den Menschen:"Du hast mir nichts zu sagen." Ein Hund ist nur ein HUnd, und der ist ein hochsoziales Rudeltier, im Sozialverhalten dem der Menschen sogar wiet überlegen. HUnde kennen keinen Egoismus, keine Herrschsucht und keine Dominanz. Ein Hund will nichts weiter als Schutz und Geborgenheit. Leider gibt es immer noch viele Ewiggestrige, die davon ausgehen, dass man einem so lieben Wesen nur mit Gewalt begegnen kann. So traurig.

Wie kommt man auf die Idee, dass man zu einem Tier zu nett war? Ein Tier verdient es, dass man es nett behandelt. Es konnte es sich nicht aussuchen, dass es zu uns gekommen ist. Wenn wir schon ein Tier wollen, dann ist es unsere verdammte Pflicht, ihm all unsere Liebe und Fürsorge angedeihen zu lassen. Durch Liebe hat man noch niemanden verdorben - wohl aber durch Härte, Strenge, Strafe, Macht.

Dein Hund ist in dem Alter noch ein Welpe. Hunde haben keine Moral und es gibt in der Tierwelt kein Gut und Böse, keine Moral und kein Recht und Unrecht. Wir nehmen uns das recht, dem Hund unsere Moral- und Wertvorstelliungen aufzuzwingen, die es gar nicht verstehen kann, weil es in der Hundewelt solche nicht gibt. Und dann wird er dafür bestraft und geschimpft.

Dass Dein Hund sich wehrt, wenn Du ihn strafst ist sein gutes Recht. Du bist gerade dabei, sein ganzes Vertrauen in Dich zu zerstören. Er schützt sein Leben und seine Gesundheit, wenn Du die Hand gegen ihn erhebst - zurecht.

Einem Hund ist man dann ein gutes Leittier und Vorbild, wenn man sich ihm gegenüber klar, souverän, gelassen, freundlich, über den Dingen stehend, gütig und souverän benimmt. Alles andere ist ein Gegeneinander , kein Miteinadner - Vertrauen und Freundschaft, ist es nicht das, was wir uns im gemeinsamen sein mit einem Tier wünschen?

Hier noch ein Link über Hundeerziehung: http://markertraining.de/marchenstunde-wir-arbeiten-gewaltfrei/

Eines noch zum Abschluß: Höre bitte im Zweifelsfall immer auf Dein Herz und nicht auf die Ratschläge derer, die zur Gewalt raten. Die hatten in der Weltgeschichte noch nie recht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von makazesca
16.07.2013, 18:26

ich denke mal , da sind eher die eltern vorbild im verhalten zum hund

1

Mit Hunden muss man überhaupt nicht schimpfen und sollte es auch nicht - die Abwesenheit von Schimpfen ist auch kein Indikator für mangelnden Respekt. Ich habe mit meinem Hund noch nie wirklich "geschimpft", wenn man es richtig macht, reicht ein klares (und wenn er mal wieder Flausen im Kopf hat ein etwas schärferes) Nein oder Aus und dann war's das. Schimpfen ist in der Hundeerziehung nicht nötig.

Eine respektvolle Beziehung zu einem Hund kann man nur mit gegenseitigem Vertrauen und vor allem gegenseitiger Achtung erreichen. Wenn du mit deinem Hund einfach schimpfst, weil du meinst, er würde dann besser hören, dann bringt ihn das nur noch weiter von dir weg. Du musst verständnisvoll sein und ihn so viel loben wie möglich. Das ist es, was eine gute Beziehung ausmacht.

Dazu gehört aber auch ganz stark die Person selbst, die mit dem Hund arbeitet. Sowohl dein Stiefvater als auch deine Mutter sind erwachsen, wahrscheinlich souveräne, starke Persönlichkeiten, die dem Hund Ruhe vermitteln. Auf solche Menschen kann sich ein Hund stützen und sich bei ihnen sicher fühlen. Du hingegen, und das muss man angesichts deines jungen Alters sagen, bist wohl für den Hund einfach noch nicht "reif" genug. Das soll nicht böse gemeint sein, aber du bist noch ein Kind, und der Hund ist fast noch ein Welpe. Weder ein junger noch ein älterer Hund wird einen Menschen respektvoll behandeln, den er nicht als dafür imstande erachtet.

Trotzdem sollten dein Stiefvater und deine Mutter sofort eingreifen, wenn er versuchen sollte, nach dir zu schnappen. Für ihn bist du noch kein volles Rudelmitglied, das somit keine Berechtigung hat, ihn zurechtzuweisen, dennoch ist Schnappen absolut zu unterbinden. Da müssen dein Stiefvater und deine Mutter sich eingreifen und klarstellen, dass auch nach dir nicht geschnappt werden darf. Er ist noch so jung und zeigt schon solches Verhalten, das ist nicht gut. Da muss man jetzt einschreiten, wenn es noch früh genug ist ...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

du gehst mit ihm bestimmt auch raus oder ? dann versuch mal das er nicht vor dir läuft sondern neben dir oder hinter dir denn der hund sagt dann soviel wie ich gehe mit dir gassi und nicht du mit mir bzw ich habe das sagen wo es lang geht ... und wenn er ankommt um zu kuscheln nicht immer darauf eingehen setz ihm regeln auf sodass er nicht immer das machen darf was er will Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Jasi3011
15.07.2013, 21:34

Ich werds versuchen Danke :)

0
Kommentar von YarlungTsangpo
15.07.2013, 22:04

Unsinn, wenn Du dich bei der Erziehung deiner Kinder so verhältst erzielst du auch keinen Gehorsam, sondern giltst als Autoritär und spinnert....

6

Du bekommst das gar nicht in den Griff. Weil ein Hund nun mal dich als das einstuft was Du für Ihn eben bist, genauso ein Welpe wie Er! Hunde haben ein sehr feines Sensorium und erkennen Menschenwelpen nicht als übergeordnet an, erst wenn der Jugendtliche etwa 15 ist (manchmal auch später) wird er vom Hund nicht mehr als "Welpe" klassifiziert und kann im Rudel eine höhere Position belegen.

Der Hund wird dich gern als Spielkameraden sehen aber die Erziehung und die Abmahnungen die gehören in die Hände deiner Eltern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Jasi3011
15.07.2013, 21:33

Hm Danke aber er sollte trotzdem Respekt zeigen...

0
Kommentar von stephanie19
15.07.2013, 21:35

wir haben auch einen hund und mein kleiner bruder (13 jahre) hat mehr autorität unserem hund gegebüber als meine eltern

1

Servus!

Du bist dann ein Hundeführer mit richtig guten Führungsqualitäten, wenn dein Hund dich für so zuverlässig findet, dass du seine Bedürfnisse kennst, diese respektierst und er dich für fähig erachtet, dass du sein Mensch bist und du die Verantwortung hast..

Dass passiert auf der Grundlage von gegenseitigem Vertrauen und Respekt. Dann ,und nur dann bist du ein guter "Boss"!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von YarlungTsangpo
16.07.2013, 21:29

So ist es, den "Boss" muss man sich beim Hund erst durch Vertrauen in Fähigkeiten verdienen!

1

Der Hund ist 41/2 Monate alt. Das ist ein Kind. Und du verstehst offebar kein bischen Hundesparache, auch keine Hundekinderspache. Deshalb kann er auch dich nicht verstehen. Überlaß die Erziehung deinen Eltern. Du bist zu jung und zu unerfahren dazu.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du musst Dich ein wenig über die Erziehung schlau machen : http://www.hundeerziehungohnestress.de/

So könnt ihr beide lernen :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Terezza
18.07.2013, 22:36

Du hast ´keinen Hund oder?

0

Bei deiner Einstellung zu dem jungen Hund kannst du überhaupt keinen Respekt erwarten!!!

aber wenn ich mit ihm schimpfe dann bellt er und versucht zu schnappen, um zu sagen: "du hast mir nichts zu sagen".

Genau das sagt der Hund dir auch!!

Deine Eltern haben das Sagen - und der junge Hund akzeptiert deine Eltern auch als ihre "Vorgesetzten"...

Warum soll dir der Hund Respekt zollen???

Was tust du denn für den Hund?

Mit 13 Jahren und solchen komischen Flausen im Kopf wird dich niemand für voll nehmen - am wenigsten der Hund!!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nicht aufs Sofa. Hartes anschreihen. Und der Mensch ist zu erst, dann drr Hund. Und nicht vom Tisch füttern

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Narva
15.07.2013, 21:31

Ich hoffe Du hast keinen Hund!

7
Kommentar von inicio
15.07.2013, 22:06

hartes anschreien -ist weder bei mensch noch tier erziehung!

hunde haben gute ohren.

wer rummbruellt hat nicht recht!

7
Kommentar von Terezza
15.07.2013, 22:54

Wr nix sinnvolles zu sagen hat, muß gar nix sagen.

5
Kommentar von Bimbo0707
15.07.2013, 23:18

Ja wie bist du denn drauf??? Hoffentlich findet niemals ein Tier zu dir...

Deine Antwort ist vollkommen fehl am Platz und absolut sinnbefreit!!!

5
Kommentar von Jonnyfer
16.07.2013, 05:48

Ohne Worte! Bist du auch so erzogen worden?

6
Kommentar von dianaW1980
16.07.2013, 10:57

Genau und wenn Hund nicht spurt, ab in den Keller oder was? Was für eine dumme Aussage.

Hoffentlich hast Du kein Tier und kein Kind, echt.

5

Was möchtest Du wissen?