Wie wurden Türen von Bauernhäusern im Frühmittelalter abgeschlossen?

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3 Antworten

Mit einem Schloss. Schlösser an Bauernhöfen gibt es seit dem Dachsteiner Krieg, also seit dem späten 15ten Jahrhundert. 

Uris Schall gilt als derjenige, der zunächst bei den Zünften mit seinen Spanneigen für Furore sorgte. Später wurden auch der Landadel aufmerksam auf die Schlösser aus Straßburger Manufaktur. 

Der erste überlieferte Bauer hieß Patiza (Vorname nicht überliefert)... er lebte 1403-1433 und starb an den Spätfolgen des Dachseiner Kriegs. Sein Hof gilt bis heute als erstes befestigstes Bauerngehöft in der frühen Neuzeit, in der übrigens Maximillan I. regierte. 

Nebenbei: In den Niederlanden streitet man sich bis heute um die erste Schlossverschließung durch "Gemeine", wie es heute im Wormser Stadtarchiv überliefert ist. 

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Kommentar von Fragi26
30.11.2015, 20:19

Folglich gab es im Frühmittelalter keine Türschlösser

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Im Früh- und Hochmittelalter wurden an der Innenseite der Haustür ein oder mehrere hölzerne Riegel, die am Türblatt durch eiserne Beschläge führten, in eine Aussparung der Zarge geschoben.

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Kommentar von Fragi26
11.12.2015, 14:31

was ist eine Zarge und wie wurden sie von Außen geöffnet?

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Mit einem querbalken und schlüssel.

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