Wie wurden früher Flüsse begradigt?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Da wird von einem Bachlauf, der sich so schön durch ein Tal schlängelt, einfach eine gerade Abkürzung gebildet, ein neuer Bachlauf ausgegraben und der Bach hindurchgeleitet. Auf die schönen Schleifen kann man dann verzichten. 

Durch die viel höhere Fließgeschwindigkeit kann nicht mehr soviel Wasser versickern und so ein Tal wird viel trockener, der Grundwasserspiegel sinkt. Dadurch verändert sich die Vegetation, Bäume in etwas größerer Entfernung, die auf das Grundwasser angewiesen waren, sterben. Manche Tiere wandern ab, da ihr Lebensraum so nicht mehr da ist. 

Und in Zeiten der Schneeschmelze donnert das Wasser dann durch das Tal, nichts ist da, das es halten kann - es reißt alles mit und hinterlässt eine Ödnis und hohe Schäden.

Es gibt noch mehr Faktoren, die dazu geführt haben, dass inzwischen viele Bachläufe schon zurückgebaut wurden und der Bach ganz natürlich gemächlich wieder fließen kann.

Der Mensch ist so ein seltsames Wesen, dass er denkt, er könne etwas besser als die Natur!

Es wurde "einfach" ein neuer Flusslauf gegraben. Hier bei uns wurde die Donau mal von Mönchen verlegt, weil sie zu nah am Kloster vorbeifloss. Graben. Graben. Graben. Muss ja nichtmal der ganze Flusslauf ausgegraben werden, denn im Laufe der Zeit macht der Fluss das von selbst. Man darf ihn nur nicht schlagartig in die neue, nicht ganz ausgebaute Rinne leiten, sonst gehts über. Aber wenn man langsam immer mehr Wasser in den neuen Flusslauf leitet, gräbt sich der Fluss selbst ein. Früher war es eben noch Handarbeit... Wenn dann irgendwann der ganze Fluss umgeleitet ist, kann man die ursprüngliche Rinne wieder zuschütten.

Nee ein Fluss fliest einfach so über Sand und Kies etc. und es versickert halt immer ein Teil man hat also einfach eine Rinne gegraben und das war dann der neue Flusslauf den Rest macht der Fluss von selbst

Was möchtest Du wissen?