Wie wurden früher ( vor der Umlagenfinanzierung) die Rücklagen der Rentenversicherung angelegt . Nur in inl. Staatsanleihen, oder bereits in Aktien,?

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1 Antwort

Es gab in der RV nach der Hyperinflation 1923 keinerlei Rücklagen mehr, aus denen man irgendetwas hätte finanzieren können. Das Umlageverfahren wurde bereits am 15.12.1924 eingeführt. Insofern stellt sich die Frage nach einer Aufteilung ohnehin nicht. Siehe

http://www.125jahre-gesetzliche-rentenversicherung.de/

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Kommentar von andre123
17.06.2016, 13:11

Also wenn man sich das detailiert anschaut, waren  nach der Inflation die Rücklagen auf 15 % der Vorkriegssumme zusammengeschmolzen, und über Umlagen wurde dann der größte Teil finanziert. Nach Inflation und Wirtschaftskrise stieg ab Mitte der 30er Jahre  der Anteil der Rücklagen aber wieder an. Trotz Teilentnahmen in der NS-Zeit zur Rüstungsfinanzierung, muss trotzdem noch etwas da gewesen sein.  Es sei denn, es wäre nur in dt. Staatsanleihen investiert gewesen. Aber auch dann würde sich die Frage stellen, in wieweit die DDR dann Ansprüche gegenüber der BRD ( als Rechtsnachfolger des 3 Reiches in Bezug auf Staatsschulden) gehabt hätte, zur Finanzierung der Rentner, welche ja in der Vorkriegszeit in die Rentenkasse eingezahlt hatten, und nun Ihre Rente von der Rentenkasse der DDR bezogen ( in welche sie ja nie eingezahlt hatten)

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