Wie wurde man im Mittelalter Professor?

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2 Antworten

Wikipedia:

Professur (von lateinisch profiteri in der Bedeutung „sich öffentlich als Lehrer zu erkennen geben“) bezeichnet im deutschen Sprachraum primär eine Funktion im Lehrkörper einer Hochschule

Vom Mittelalter zur allgemeinen Schulpflicht

Im Mittelalter und in der Renaissance gab es in Mittel- und Westeuropa mit der Elementarschule und der Lateinschule zwei grundständige Schultypen. Während die Elementarschule nur Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen vermittelte, bereitete die Lateinschule auf ein Studium oder eine kirchliche Laufbahn vor. Ein Großteil der Bevölkerung besuchte gar keine Schule. Daneben entwickelten sich spezialisierte Schulen wie etwa Rechenschulen.

In der Zeit der Aufklärung entwickelte sich aus der Lateinschule, welche im frühen Mittelalter oft an ein Kloster, später auch an eine Universität angeschlossen war, das Gymnasium. Im Jahre 1717 führte Preußen die allgemeine Schulpflicht ein, ohne jedoch flächendeckend Schulen, Lehrer und Schulverwaltung vorzuhalten.

Fazit:

Professor war also bis weit in die Neuzeit die allgemein gültige Bezeichnung für Lehrer. Da es im Mittelalter quasi nur Schulen für Reiche und Adelige gab, die meistens an Klöstern beheimatet waren, sind Professoren meistens also dort berufen worden. Entweder man war meist schon lange Zeit im Kloster entweder als Laienbruder (d.H. teilzeit, nicht für immer, meistens Adelige die in der Erbschaftsfolge keinen Titel oder Ländereien erben werden und sich deshalb ins Kloster begaben um zumindest dort ein Wissen zu erlangen) oder man war für immer dort als richtiger Mönch (Bruder)/ Nonne (Schwester).

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So wie heute, indem man an einer Universität ein Lehramt übernommen hat.

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