Wie wurde man früher bestraft wen man nicht zum treffen der BDM ist (BDM=Bunder deutscher mädel)

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4 Antworten

Man wurde "gedisst" nach heutigem Jargon, man kam auf keine weiterführende Schule, man hatte unter den Lehrern wirklich zu leiden (nicht eingebildet) und es wurde massiv auf die Eltern Einfluss genommen (bis dahin, dass ihnen dasselbe passiert ist wie dem Kind). Sie wurde aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Gute Antwort. Kurz und knackig ;D

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Von meiner Freundin weiß ich, dass es keine direkte Betrafung gab. Es gab eher indirekte Sanktionen: plötzlich schlechtere Noten in der Schule, Freunde, deren Familien von irgendwelchen Stasi-Mitarbeitern in einem "vertraulichen" Gespräch angesprochen wurden, wandten sich ab.... Der DDR-Staat funktionierte vor allem deshalb in seinen Kontrollen, weil niemand ein direktes Wort der Strafe aussprach, sondern alles immer (wie beim Billard) "über Bande" ging, über mehrere Ecken - denn eigentlich wollte die DDR ja demokratisch sein, und musste deshalb zumindest so tun als ob.

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!" sagte Honecker kurz vor dem Mauerbau. Was er damit sagte, ist, dass niemand die Absicht hat. Was aber nicht hieß, dass sie dennoch gebaut wird.

upps, da hast du dich wohl in der Zeit geirrt. Den BDM gab es nicht in der DDR - sondern im "Dritten Reich" also zu Nazis-Zeiten.

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habe grade beim schnellen googlen für dich dieses referat gefrunden, dass deine frage einigermassen klären sollte:

damals war wohl die mitgliedschaft für die "mädels" in der äusserst strengen zeit eher so etwas wie ein befreiungsschlag, um überhaupt ständiger bevormundung entfliehen zu können, weshalb es keine "bestrafungen" zu finden gibt, die erlassen wurden, wenn man sich nicht zum BDM-treffen begeben hat... die mädels gingen wohl tausend mal lieber hin statt auch nur ein treffen zu verpassen... lg

referat: Referat - BDM (Bund Deutscher Mädel)

Dieses Referat wurde vom Mitglied NRW17 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich. Der Bund Deutscher Mädel (BDM) Der Bund Deutscher Mädel (BDM) wurde im Juni 1930 als Gliederung der männlichen Hittttler-Jugend (HJ) gegründet. Der BDM wurde nach anfänglichen Streitigkeiten, um Inhalt und Organisation, als Teilorganisation der HJ am 7. Juni 1932 zur einzigen parteiamtlichen Mädchenorganisation der NSDAP erklärt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 stieg die Zahl der im BDM organisierten Mädchen kontinuierlich an. 1933 lag der Anteil weiblicher Mitglieder der Hittttlerjugend bei 25 Prozent und stieg 1939 um die Hälfte. Die Mädchen traten dem BDM aus unterschiedlichen Gründen bei: Viele lockte die attraktive Freizeitgestaltung in den BDM, ein großer Teil wurde im Zuge der Gleichschaltung aus anderen Jugendverbänden übernommen. Darüber hinaus wurde von Seiten des Staats auf Beamte und Angestellte Druck ausgeübt, ihre Töchter dem BDM beitreten zu lassen. Besonders ältere Mädchen versprachen sich aber auch Vorteile für ihr eigenes berufliches Fortkommen. Zudem wurde der BDM gerade von Töchtern bürgerlicher Familien als eine Möglichkeit wahrgenommen, sich den strengen Regeln des Elternhauses zu entziehen. Mit dem "Gesetz über die Hittttlerjugend" vom 1. Dezember 1936 wurde die bis dahin formell freiwillige Mitgliedschaft im BDM verpflichtend. Alle Jugendlichen wurden offiziell in der HJ zusammengefasst und der BDM für die deutschen Mädchen zum dritten Erziehungsfaktor neben Schule und Elternhaus erklärt. Der BDM war untergliedert in den Jungmädelbund (JM) der 10- bis 13jährigen und den Bund Deutscher Mädel der 14- bis 17jährigen. 1938 wurden zudem das Werk "Glaube und Schönheit" für die 17- bis 21jährigen Frauen gegründet. Die Organisationsformen des BDM waren weitgehend parallel zu denen der männlichen Hittttler-Jugend und deren Leitsatz "Jugend soll Jugend führen". Eine BDM-Reichsreferentin hatte weitgehende Vollmachten bei der eigenverantwortlichen Leitung des BDM, der die weibliche Jugend von klein auf zu Trägerinnen der NS-Ideolo...

--- und jetzt bin ich etwas sauer, weill icch ein bestimmtes wort mit mehreren "ttt'" umgestalten musste, um dir diese antwort schicken zu können...

durch gesellschaftliche ausgrenzung --- es war keine pflicht dieser naziorganisation beizutreten

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