Wie wurde Donald Trump Präsident trotz weniger Stimmen - Klausur Frage?

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7 Antworten

Das liegt an dem Wahlsystem, das zu einer Zeit, als man das Land noch per Pferd durchqueren musste seinen Sinn hatte.

Es werden nämlich von jedem Bundesstaat eine der Bevölkerungszahl entsprechende Zahl an Wahlmännern nach Washington geschickt. Und damit die sich unterwegs nicht gegenseitig zu einer anderen Wahl überreden können, werden zu dieser abschließenden Wahl nur Wahlmänner der Partei geschickt,k die in dem jeweiligen Bundesstaat die Mehrheit errungen hatte.

Hat also Frau Clinton in einem kleineren Staat haushoch gewonnen, der Staat schickt aber nur wenige Wahlmänner, dafür hat Trump in einem großen Staat nur ganz knapp gewonnen, dann hat er so eben mehr Wahlmänner auf seiner Seite, auch wenn Clinton an reinen Stimmen mehr auf sich vereinen konnte, rechnet man die Stimmen der Staaten zusammen

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Das liegt am amerikanischen Wahlsystem, was schon ziemlich veraltet und kompliziert ist. Hillary Clinton hatte an sich mehr Wähler, jedoch Donald Trump mehr Wahlmänner, und darauf kommt es an. In Amerika ist es außerdem pro Bundesstaat so, dass derjenige, der mehr Stimmen (mehr Wahlmänner) hat, alle Stimmen des Bundesstaat bekommt. Beispiel: In einem Staat X hat Trump 4 Stimmen und Clinton 3. Da Trump die Mehrheit hat gehören sie nun alle ihm. Das ist so ein kompliziertes 'The Winner takes it all' Prinzip :D
Hoffe das ist Richtig, hab es Unterricht und Medien so entnommen.
Viel Glück in der Klausur

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Weil in USA bei nationalen Wahlen die "Wahlmänner" in einem Bundesstaat für alle dortigen Wähler die Stimmen abgeben, also insgesamt für die Mehrzahl der Wähler.

Ein Beispiel: Nehmen wir mal an im Staat X die wahlberechtigten Wähler die zur Urne gegangen sind 49%  Clinton und 49,1% Trump gewählt. Dann stimmen alle Wahlmänner (die sind vereidigt) für Trump. Das nennt man "Winner takes all".

Warum ist das so? Ganz einfach: Es gibt Staaten die haben eine riesige Einwohnerzahl z.B. New York, Kalifornien, Ohio, Florida, Pennsylvania. Die 5 allein könnten genug Stimmen zusammen kriegen um den Präsidenten zu wählen. Also bräuchte sich ein Kandidat nur um die 5 Staaten kümmern. Wäre das fair? Was ist mit den Anderen?. Es wäre so als ob NRW, BW, BY und Hessen zusammen den Kanzler wählen und die anderen gucken zu. Deshalb das mit den Wahlmännern und es funktioniert!

Die Deutschen stört immer nur dass die "Mehrzahl verliert". Aber sie ist  nur klitzeklein mit den Millionen verglichen, peanuts eigentlich. Aber das US System hat noch einen Vorteil: Es gibt keine Koalitionen wie in D.

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Also erstmal hatten die beiden ca die gleiche Anzahl an Stimmen, es wird da immer noch ausgezaehlt.

Zudem macht ein solches System in den USA absolut Sinn, da der Staat so riesig ist, die kulturellen Unterschiede auch. Clinton hat sehr hoch verloren, da sie auch in den falschen Staaten war. Ginge es nur nach Stimmen, dann haette Trump ein anderen Wahlkampf gemacht und auch gewonnen.

Nun hat er mit 300:232 gewonnen, das ist ein unvorstellbarer Vorsprung.


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soweit ich weiß hat er mehr Stimmen bekommen als Hillary...

dort werden auch die Stimmen der Bundesstaaten ausgezählt.

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Kommentar von adabei
21.11.2016, 15:39

Nein, insgesamt hat H. Clinton mehr Stimmen bekommen, wenn auch knapp. Trump konnte nur mehr Wahlmänner auf sich vereinen. Das kommt von diesem archaischen Wahlsystem, das noch aus der Postkutschenzeit stammt.

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Ich hab die Wahl verfolgt er hatte mehr Wahlmänner als Clinton.
Und Vereidigt wurde er noch nicht also ist er bislang noch gar nichts.

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Er hat sich stimmen gekauft

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Kommentar von adabei
21.11.2016, 15:40

Da möchte ich nicht einmal behaupten, obwohl ich mir gut vorstellen könnte, dass Trump das von H. Clinton behauptet hätte, wenn sie die Wahl gewonnen hätte.

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