Wie wurde die Desert Flower Foundation genau in Berlin eröffnet?

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2 Antworten

Ergänzung:

  • "In Berlin leben etwa 6000 beschnittene Frauen, ..." (Berliner Kurier, 13.09.2013).
  • Berlin ist eine Millionen- und eine Multi-Kulti-Stadt.
  • Für eine solche Spezialklinik braucht man entsprechende Fachleute, die eher in einer Millionen-Stadt zu finden sind als im kl. Österreich, wo die Foundartion ihren Hauptsitz hat. Diese Klinik ist ja nur ein Teil eines Krankenhauses, das über einige Proktologen u.a. notwendige FachärztInnen verfügt, die für eine Rekonstruktion von weiblichen Geschlechtsteilen vonnöten sind.
  • Wahrscheinlich richtete sich die Ortswahl auch nach der Offenheit der betreffenden ÄrztInnen und der Möglichkeit der Zusammenarbeit der Foundation mit dem Klinikspersonal.

Anm.: Habe mich selber vor ein paar Monaten mit diesem Thema beschäftigt, da ich betroffene Somalierinnen betreut habe.

  • Berlin liegt ziemlich in der Mitte von Europa (Strategie?!).
  • Waris Dirie hat durch die Veröffentlichung ihrer 'Geschichte' einige Fernseh- und Presseauftritte in Deutschland absolviert und wurde u.a. durch Prominente wie Christa Müller, Vorstandsvorsitzende von (I)NTACT e.V., in Deutschland bekannt. Heißt: sie hat Beziehungen hierher. Und Berlin ist unsere Hauptstadt.
  • In einer Landeshauptstadt fließen immer viele Gelder zentral zsm., Kontakte werden gebündelt, ... Landeshauptstadt => Vorteile, weil Synergie-Effekte.
  • Berlin hatte von je her eine starke unabhängige (!) Frauenszene.
  • Wer weiß, welche Sponsoren es für ihre Klinik gibt - vllt viele Deutsche?!? Vllt auch Rüdiger Nehberg, der gemeinsam mit seiner Frau aktiv in Afrika gegen die Genitalverstümmelung kämpft.

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