wie wurde aus saulus paulus?religion

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8 Antworten

In der Stadt Damaskus wollte Saulus „aufräumen“, massiv gegen die Nachfolger Jesu vorgehen. Und so machte er sich mit seiner Mannschaft auf den Weg in das von Jerusalem 200 km entfernte Damaskus, um seinen Auftrag zu erfüllen.

Und hier geschieht etwas unfassbares. Auf dem Weg nach Damaskus erlebt Saulus eine wunderbare Begegnung mit dem auferstandenen Christus, die sein Leben von Grund auf ändert. Kurz vor Damaskus umgab Saulus plötzlich ein blendendes Licht vom Himmel. Er stürzte zu Boden und hörte eine Stimme: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“ „Wer bist du, Herr?“ fragte Saulus. „Ich bin Jesus, den du verfolgst!“, antwortete die Stimme. „Steh auf, und gehe in die Stadt. Dort wird man dir sagen, was du tun sollst.“ (Apostelgeschichte 9,3-6)

Das Leben des Saulus wurde durch die Begegnung mit Christus völlig verändert. Das Erlebnis mit Jesus bedeutete für ihn eine tiefe Bekehrung und innere Erneuerung.

---- und das nächste Mal suchst du dann selbst - ok - einfach die Begriffe bei Google eingeben und ein wenig lesen......

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Die Bekehrung des Paulus bzw. Saulus kannst Du im 9.Kapitel der Apostelgeschichte nachlesen. Es ist nicht zu lang. Doch es ist ein Irrglaube, dass Gott Saulus einen neuen Namen gab und Paulus daraus wurde. Dies tat Gott damals bei Abraham (frueher Abram) und auch bei Israel (frueher Jakob), jedoch nicht bei Saulus. Saulus und Paulus ist nicht nur die gleiche Person sondern auch der gleiche Name jedoch nur in einer anderen Sprache, wie Müller in deutch und Miller (englisch) nach Auswnderung in die USA. "Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll heiligen Geistes, sah ihn an...." Apg.13:09

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in einer vision schaute paulus den christus, und bekam von da an eine neues, übergreifenderes bewußtsein, so daß er sich selber paulus nannte, christen nicht mehr verfolgte, sondern ein erweitertes christentum vertrat.

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MonAlfredo 21.05.2010, 10:56

Bei aller Hochachtung vor Nowka muss ich doch auf den Widerspruch seiner Auffassung zu den Antworten von mehreren hier veröffentlichten "Vorgängern" hinweisen: Paulus hat sich nicht "von da an" anders genannt und er wurde auch nicht "von da an" durch andere anders benannt.

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angy2001 hat das Bekehrungserlebnis des Saulus von Tarsus prima nacherzählt, aber dabei leider eine allgemein verbreitete Falschinformation beziehungsweise eine oberflächliche Betrachtungsweise der vermeintlichen Namensänderung wiedergegeben.

Wer wirklich in der Bibel intensiv nachliest, wird feststellen, dass dieser Saulus auch nachdem er sich Christus zugewandt hat immer noch Saulus genannt wird. Die Namensänderung kommt erst später zum Vorschein, wenn Saulus in griechisch-sprachiger Umgebung auftritt. Paulos (griechische Endung, -us = latinisiert) nennt man den Mann, wo hauptsächlich Griechisch bzw. Latein gesprochen wird. Der hebräische Name "Saul" (gesprochen: Scha'ul) wird dort der herrschenden Sprachgewohnheit angepasst.

Aus dem Saulus wird also dort ein Paulus, wo man seinen richtigen Namen nicht gut aussprechen kann. Fertig.

Wer keine Bibel hat (Schulbuchmangel?) kann im Internet nachlesen: http://bibleserver.com - Apostelgeschichte ab Kapitel 9

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omikron 19.05.2010, 15:37

DH!

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Hauer20 19.05.2010, 20:55

Hallo MonAlfredo Gute Arbeit ich hatte das nicht gewusst Danke. Wahrscheinlich um das Jahr 34 u. Z. wurde Saulus von Tarsus bekehrt, den man später Paulus nannte. Er wurde ein echter Apostel Jesu Christi und wurde von dem auferstandenen und in den Himmel aufgefahrenen Jesus Christus direkt ausgewählt (Apg 9:1-22; 22:6-21; 26:12-23; 13:9). Er verteidigte sein Apostelamt und begründete seine Eignung damit, daß er den auferstandenen Herrn Jesus Christus gesehen und Wunder gewirkt hatte und daß durch ihn getauften Gläubigen der heilige Geist verliehen worden war (1Ko 9:1, 2; 15:9, 10; 2Ko 12:12; 2Ti 1:1, 11; Rö 1:1; 11:13; Apg 19:5, 6). Da der Apostel Jakobus (der Bruder des Johannes) erst um das Jahr 44 u. Z. getötet wurde, waren „die Zwölf“ noch am Leben, als Paulus ein Apostel wurde. Er zählte sich nie zu diesen „Zwölfen“, betonte aber gleichzeitig, daß sein Apostelamt im Vergleich zu dem ihren in keiner Weise untergeordnet sei (Gal 2:6-9).

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angy2001 19.05.2010, 22:45

@MonAlfredo: vom "Saulus zum Paulus werden" ist doch eine Metapher geworden - für den Wandel eines Menschen, der Gewalt gegen andere für legitim hält, zu einem, der dies eben nicht mehr tut. Wann dann die "Namensänderung" wirklich und warum entstanden ist, das doch für die Beantwortung der Frage nicht von Bedeutung - zumal ich dazu nicht mal was gesagt habe in meinem Beitrag. Ansonsten wirst du sicher Recht haben und gut Bescheid wissen. Grüße angy

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MonAlfredo 21.05.2010, 11:01
@angy2001

@ angy2001 ich wollte Dich nicht dazu veranlassen, Dich verteidigen zu müssen. Nach meiner Auffassung war Deine ausführliche Darlegung allerdings nicht die richtige Antwort auf die gestellte Frage, darum habe ich mich trotz der erkennbaren Faulheit bzw. Nachlässigkeit des Fragestellenden zu einer Antwort meinerseits entschlossen. - Natürlich hast Du Recht mit der Metapher, aber ich bin sicher, dass es dabei nicht um das Gewaltproblem geht, sondern um die Verwandlung eines Menschen allgemein.

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angy2001 22.05.2010, 04:37
@MonAlfredo

@MonAlfredo - danke für deine Klarstellung. Wir können beide nur mutmaßen, was die Fragestellerin denn nun wirklich wissen wollte. Ich habe jedenfalls hier was dazu gelernt. Schöne Pfingsten für Dich.

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Hallo fehmarngirl12

Von Gewalt zu Toleranz

so könnte man das Thema überschreiben

Saulus war ein Mensch, der dem Mord an Stephanus, dem ersten christlichen Märtyrer, billigend zusah (Apostelgeschichte 7:58; 8:1).

Dieser Mann, Saulus von Tarsus, war mit der religiösen Haltung des Stephanus nicht einverstanden und unterstützte den Mord an Stephanus als legitimes Mittel, dessen Aktivitäten zu unterbinden.


Sicher wird Saulus nicht in allen Bereichen seines Lebens gewalttätig gewesen sein.

Aber er war bereit, Gewalt als Mittel zur Lösung von Problemen zu akzeptieren.


Unmittelbar nach dem Tod des Stephanus begann Saulus „gegen die Versammlung [der Christen] zu wüten.

"Er drang in ein Haus nach dem anderen ein, und sowohl Männer als auch Frauen fortschleppend, lieferte er sie jeweils ins Gefängnis ein“ (Apostelgeschichte 8:3).


Ein Bibelgelehrte namens Albert Barnes erklärt, das das hier mit „wüten“ wiedergegebene griechische Wort die Verwüstung beschreibt, die wilde Tiere wie Löwen und Wölfe anrichten können.

Barnes schreibt: „Saulus wütete gegen die Kirche wie ein wildes Tier, ein kraftvoller Ausdruck, der anzeigt, mit wie viel Eifer und mit welcher Wut er sich bei der Verfolgung einsetzte.“


Als sich Saulus nach Damaskus aufmachte, um weitere Nachfolger Christi zusammenzutreiben, ‘schnaubte er immer noch Drohung und Mord gegen die Jünger’ Christi.


Auf dem Weg dorthin sprach dann der auferstandene Herr Jesus zu ihm, worauf sich Saulus zum Christentum bekehrte. Das kannst Du nachlesen (auch online http://watchtower.org/x/bibel/) in der Apostelgeschichte 9:1-19.


Nach seiner Bekehrung änderte sich das Verhalten des Saulus anderen gegenüber.

Beispielhaft für diese Veränderung war ein Ereignis, das sich etwa 16 Jahre später zutrug.

Eine Gruppe von Leuten kam in seine Heimatversammlung in Antiochia und forderte die dortigen Christen auf, sich an das Gesetz Mose zu halten.

Dadurch entstand „kein geringer Zwiespalt“. Saulus — mittlerweile besser unter dem Namen Paulus bekannt — bezog in der Streitfrage eindeutig Stellung.


Offenbar kam es zu einem hitzigen Wortstreit. Doch Paulus verlegte sich nicht auf Gewalt. Stattdessen stimmte er der Entscheidung der Versammlung zu, die Angelegenheit an die Apostel und älteren Männer in Jerusalem zu verweisen (Apostelgeschichte 15:1, 2).

Dort in Jerusalem wurde bei der Zusammenkunft der Ältesten erneut „viel disputiert“.

Paulus wartete, bis ‘die ganze Menge schwieg’, und erzählte dann von der wunderbaren Wirkungsweise des Geistes Gottes unter den unbeschnittenen Gläubigen.

Nach einer Erörterung der heiligen Schriften kamen die Apostel und die Jerusalemer Ältesten „zur vollen Übereinstimmung“, den unbeschnittenen Gläubigen keine unnötige Bürde aufzuerlegen, sondern sie zu ermahnen, sich „von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei“ (Apostelgeschichte 15:3-29).


Paulus hatte sich also wirklich geändert.

Er hatte gelernt, Streitfragen gewaltlos zu lösen.

Ein Sklave des Herrn“, mahnte Paulus später, „hat es nicht nötig zu streiten, sondern muß gegen alle sanft sein, lehrfähig, der sich unter üblen Umständen beherrscht, der mit Milde die ungünstig Gesinnten unterweist

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Weder Link, noch "mal eben so": Lies in der Bibel nach. Neues Testament.

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toll ich hab keine bibel

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Weil ihm Gott erschienen ist.

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