Wie würdet ihr reagieren wenn man sich beim potentiellen AG als paranoid Schizophren outen würde?

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7 Antworten

Du weißt schon dass KÖCHIN, ein sehr harter und schwerer, wen auch schöner Beruf ist...da kommt erst mal viel Arbeit und dann REISEN.... Man kann zwar auf ein Schiff, aber da muss man schon ordentlich was können um nicht bloß die Schnippelhilfe zu sein. *** Ausdenken ist auch nicht der richtige weg, sondern bei der Wahrheit bleiben, denn früher oder später wirst du dich dem auf jeden fall stellen müssen. So können beide Seiten doch wesentlich entspannter damit umgehen.

Es ist NICHTS wofür man sich schämen müsste, oder verstellen. Ich hatte und habe noch nie ein Problem mit diesem Thema gehabt. Leider sind immer mehr Personen betroffen, was das Verständnis schon erhöht hat. ** Dann wünsche ich dir, dass du deinen Traumberuf findest und gut mit allem klarkommst .

Stehe zu dir, den ich finde das ist ein ganz wichtiger schritt um aus dem ganzen einen großen schritt raus zu kommen.

ALLES GUTE*

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Leloo1984 20.03.2014, 18:16

Ja ich weiß schon was auf mich zukommen wird. Ich habe als Beiköchin in Kanada schon mal gearbeitet. Und der Koch der war CRAZY, da war ich noch normal.

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SAMNANG 21.03.2014, 07:54
@Leloo1984

Dann ist es gut, kann nämlich ganz schön heftig werden :))

Ach weißt du GRAZY...dehnbarer Begriff @Leloo1984..versuche eine gute Lösung für dich zu finden und sieh dich nicht selbst so schwarz, steh zu dir und nimm es an wie du bist, arbeite an dir und lass dir nicht einreden zu seist ABNORMAL, nur weil bei dir eben einiges etwas anders läuft. Denke so bremst du dich nur selbst aus. Du hast doch einen Punkt erreicht wo du es gerne ändern willst und vieles hinter dir zurück lassen..das ist doch ein großer Schritt und es gehört allerhand dazu, so eine Lebenssituation zu bewältigen..das spricht doch sehr für dich...also raus mit der Wahrheit und hinein in ein neues leben.

Ganz viel Glück mit offenen und netten Menschen, einem tollen Job und dass sich alles positiv entwickelt

glG SAM

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SAMNANG 23.03.2014, 16:44
@SAMNANG

Ganz lieben Dank. Lasse mal hören, was die Zukunft so brint...Toi Toi Toi ♥ ♡ ❥ SAM

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Es ist ein immer noch ein Tabu. Burn-Out wird abgetan unter "wollte mal ein paar Wochen frei haben, weil er/sie Stress nicht abkann" und mit paranoider Schizophrenie wirst Du -leider! - wohl auf noch weniger Verständnis stoßen, weil kaum einer was über die Krankheit weiß und sie nur auf die Schlagworte à la "Verfolgungswahn" und "gespaltene Persönlichkeit" anspringen.

Ich verstehe aber sehr gut, dass Du keine Lust mehr auf Rumeiern hast und die Karten auf den Tisch legen willst. Du kannst es versuchen, indem Du ruhig und klar erklärst, dass Du damals in Behandlung warst und Deine Krankheit jetzt im Griff hast. Wenn Du plausibel rüberbringen kannst, dass Du mittlerweile wieder stabil bist, könnte es klappen. Aber darauf wetten würde ich nicht.

Viel Erfolg!

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Ich hab denen immer erzählt, dass ich bei meinem Ex in Österreich schwarz gearbeitet habe

Wenn du da keinen Job bekommst wundert mich das gar nicht. Wenn du deinem AG erzählst das du eine paranoide Schizophrenie hast kannst du dir die Zeit und Mühe sparen überhaupt erst eine Bewerbung zu schreiben.

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Leloo1984 20.03.2014, 21:47

Kannst du mir deine Denkweise mal erklären? Sprichst du aus Erfahrung. Bisher hat diese Ausrede gut funktioniert. Nur ich habe keine Lust mehr wie eine tickende Zeitbombe zu leben.

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Schwierig. Ich würde in den Lebenslauf 2010 - 2012: Erkrankung und Nebentätigkeit im Gastronomiegewerbe aufnehmen. Wirst du zum Vorstellungsgespräch geladen, kannst du immer noch die psychiatrische Behandlung angeben. Im Prinzip geht es deinen Arbeitgeber nichts an, aber wenn du so viele sichtbare Narben hast, da würde ich auch eher offen damit umgehen (jedenfalls dann, wenn jemand fragt, sonst nicht). Die Psychiatrie ist nicht mehr ganz so schlimm als Thema wie früher - aber die Narben weisen darauf hin, dass dein Ansatz zum Lösen von unangenehmen Situationen und Problemen darin besteht, dass du dich selbst verletzt. Für einen AG ist das schwierig.

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Stellwerk 20.03.2014, 19:47

"aber die Narben weisen darauf hin, dass dein Ansatz zum Lösen von unangenehmen Situationen und Problemen darin besteht, dass du dich selbst verletzt. Für einen AG ist das schwierig."

Setz das Ganze ins Präteritum. Von Narben darauf zu schließen, dass sich die Situation nicht geändert hat, ist auch unfair und engstirnig.

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Ich würde an deiner Stelle nicht über meine Krankheit sprechen.Wenn du es dennoch tun möchtest denke ich nicht das dass ein Problem wäre.

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Ich kenne mich in dem Gebiet leider nicht allzu gut aus, weiß aber ungefähr was es ist. Und klar wäre ich überrascht, aber als Tabu-Thema sehe ich das nicht an :)

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Leloo1984 20.03.2014, 17:59

ok danke trotzdem

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Im Grunde musst du eben selbst entscheiden, ob du das mit der Krankheit überhaupt ansprechen möchtest. Wenn dein Arbeitgeber dich darauf anspricht, sagst du entweder die Wahrheit, oder das es eine Persönliche Angelegenheit ist. Ich bin trockener Alkoholiker und ich habe bei einem Arbeitgeber, gesagt, das es eine persönliche Sache ist, das wurde auch so respektiert. Bei einem anderen Arbeitgeber habe ich es offen besprochen und es wurde sogar sehr positiv angenommen, da Arbeitgeber Ehrlichkeit und Vertrauen schätzen. Ich sage es mal so, du kannst das mit deinem Chef gerne offen besprechen beim Gespräch, aber ich würde trotzdem sagen, das du wünschst, das es unter 4 Augen bleibt, denn wenn man einmal komplett auspackt, hat man gleich einen Stempel auf der Stirn... Ich war auch in einem Heim beschäftigt, da wurde das mit meiner Suchterkrankung, aus früherer Zeit, nicht so positiv aufgenommen, aber nicht wegen dem Arbeitgeber sondern wegen den Kollegen. Leider ist nicht jeder in der Gesellschaft Tolerant.

Lg und viel Erfolg - Schön das du die Krankheit gelöst hast !

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