Wie würdet Ihr Fremdenhass beschreiben und woher kommt das?

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8 Antworten

Wie hier schon ganz richtig geschrieben wurde, lieber DaddyGallard,

ist es selten wirklich HASS (Hass ist ein übertriebener Begriff, der dem Phänomen nicht gerecht wird - bei vielen ist es so wie samianto schreibt - das ist kein Hass - Die inflationäre Verwendung des Wortes Hass ist m.E. ein Zeichen von Unreife!)

- sondern Vorneverteitigung, übertriebene Vorsicht und Furcht.

DAss das ein ganz natürliches ur-menschliches Phänomenist, zeigt Dir bspw. der Bericht über Sentinel Island:

http://www.travelbook.de/welt/Das-geheimnisvolle-Volk-Betreten-Sie-bloss-nicht-diese-Insel-361045.html

Zurück zum Hass: Hass hat NIEMALS Vorteile! Hass schadet immer dem der hasst (und leider auch meist denen, die gehasst werden!) -

Hass und Frucht berauben Dich des Vorteils, das Gute im ANDEREN zu erkennen oder zu einfach nur, Deinen Horizont zu erweitern -

Wer hasst - oder auch nur: Wer seine Furcht vor dem Fremden nicht überwindet, der wird immer enger und enger im Kopf - bis irgendwann nur noch die Demenz bleibt (damit will und kann ich nicht sagen, dass Hass/Furcht direkt Demenz erzeugt, sondern einen Zustand, der dieser ähnelt)

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So ein Wort dürfte es normal nicht geben weil es auch vom Sinn der Aussage keinen Wirklichen Wirklichkeitsbezug hat.Denn was Fremd für mich ist, ist für mich etwas Unbekanntes und das was ich nicht kenne, kann ich auch nicht!! mit der Gefühlsebene Verbinden welche im Sinn von Hass bzw eine Negative Abneigung zu etwas Bedarf...Man muss dass was man Hasst nämlich kennen und das hat bei dem Wort 0 Grund für eine Wirklichkeitsbezogenes,  Daseins Berechtigung. Es ist wohl eher wieder so ein Wort welches dazu gemacht worden ist, Menschen zur aufwieglung gegen andere Menschen zu bringen bzw Gruppen von Menschen Interessen gesteuert zu lenken.

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DaddyGallard,

es gibt nicht nur Menschen mit Fremdenhass. Es gibt generell Menschen mit Hass.

Daher muß man sich hinarbeiten zu den Ursachen.

Ursachen für Hass sind Unzufriednheit, Ärger und Wut.

Bestimmte unbefriedigte Wünsche, die dem Menschen innewohnen, bewußt wahrgenommen oder im Unterbewußtsein schlummernd,  können sich durch Hass ihren Ausdruck verschaffen.

Daher kann es sein, daß diese Hassgefühle auch auf andere Menschen übertragen werden, weil man sich ihnen nicht stellt/stellen kann/stellen will.

In der Psychologie gibt es auch das Phänomen der "Übertragung".

Für uns Menschen sind außerdem bestimmte Grundbedürfnisse essentiell: Nahrung, Wohnung, Arbeit usw.

Sehen wir die Befriedigung dieser Grundbedürfnisse in Gefahr, können wir  bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen meinen ,das sichern zu müssen, was wir glauben zu benötigen.

Oftmals kommt noch hinzu, daß , wenn wir Fremdes nicht verstehen, mit Angst darauf reagieren (können), weil wir es nicht einschätzen können. Das ist ganz natürlich.

Begründet ist dies in sozialen, religiösen, ökonomischen, kulturellen und nicht zuletzt in sprachlichen Unterschieden.

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Du musst Fremdenhass und Misstrauen/Vorsicht gegenüber Fremden unterscheiden. 

Hass ist sicher schlecht. Misstrauen/Vorsicht dem Fremden und Unbekannten ist eine allgemeinmenschliche Haltung, die in  der ganzen Geschichte der Evolution überlebensnotwendig war. Wer den Fremden ohne Prüfung seiner Art und seiner Absichten in die Steinzeithöhle ließ, überlebte eben oft nicht. 

Erst nach einer Einschätzung des anderen kann der Fremde aufgenommen werden und dann auch eine Bereicherung darstellen. Oder wir erkennen, dass unser Misstrauen berechtigt war, und wir weisen ihn ab. 

So verfahren wir ja auch im Alltag: Wir lassen nicht jeden Passanten auf der Straße in unsere Wohnung, nicht weil wir "passantenfeindlich" sind, sondern weil wir klug sind. 

Ich bin auch nicht "nachbarnfeindlich" oder "Nachbarnhasser", wenn ich mir die Nachbarn, die ich zur Grillparty bei mir einlade, selbst aussuche.

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Das Gegenteil der leidenschaftlichen Emotion Hass ist die Liebe. Beides sind ganz persönliche, die Wichtigkeit für Personen ausdrückende Gefühle und keine allgemeinen Phänomene, auf die Du hier anspielst. 

Du fragst ja auch nicht, wie kann Liebe existieren und wie baut sich Liebe im Gehirn auf.

Die Ursachen entziehen sich oft der Erklärung

Frag mal, wie Mobbing, Hetzkampagnen und "Sündenböcke" existieren, wie die hohe Kunst der Polarisierung mit der Einteilung in Gut und Böse gedeihen können.

Das Misstrauen gegenüber Fremden ist ein uraltes Gebot, das nicht erst heute modern wurde.

Jede verschlossene Haustür und jeder Gartenzaun zeugt davon, was für Vorteile das dem Hauseigentümer oder Mieter bringt. Und das Hausrecht gestattet es, Eindringlinge abzuweisen oder rauszuschmeißen.

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Hallo, es ist nicht so schlimm wie du behauptest. Ich bin jemand von denen und bin 13. Ich mag überhaupt gar nicht Flüchtlinge, ich kann sie nicht in meiner Nähe haben, ich will sie nicht angucken sonst bin ich für den Moment schlecht gelaunt. Es ist einfach so bei mir, manche haben das, weil sie schlechte Erfahrung gemacht haben und so was. Man hat aber kein Drang, etwas schlimmes zu machen. Man will sie einfach nicht. Ich finde, Deutschland sollte wieder ein richtiges Deutschland sein, wie früher und nicht wie jetzt. Es gibt keine richtigen Nachteile, trotzdem kann ich neben ein Flüchtling nicht sitzen, rede nicht mit dem oder sonst was. Vorteile gibt es nicht.

Samianto, wäre schön, wenn du ein Kommentar hinterlässt.

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-angst vor überfremdung


-fanatismus


-"kleinhirnig"

Kleinhirn - (Psychologie, Gewalt, Störung)
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Es gibt viele Menschen die haben Fremdenhass aber wie kann sowas exestieren? 

Entsteht in der Regel durch mangelnden Kontakt und Abschottung. Dadurch bauen sich Ängste oder Feindbilder auf. Besonders hoch ist die Fremdenfeindlichkeit da, wo es kaum Fremde gibt.

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