Wie würdet ihr euer Geld am besten anlegen?

15 Antworten

Hier meine Standardantwort

Zu jeder Investition gehören (vor jedem Rat) ein paar Dinge über die Du selbst im Klaren sein musst und die ein Ratgeber wissen sollte bevor er einen Rat geben kann.

  • Wie lange willst Du welchen Betrag investieren , vielleicht auch zusätzliche Raten die Du für diese Investition vorgesehen hast, -> bei Dir wissen wir 700K keine weiteren Sparraten
  • Welches Risiko willst Du eingehen. Also wie viel Geld kann den Bach runter gehen bevor Du ärgerlich wirst.
  • Welche Gewinnerwartungen hast Du an Deine Investition.
  • Hast Du genügend Reserve um nicht an Deine Investition während der Investitionsphase ran zu müssen. In Deinem Fall -> Lass genügend Geld als Reserve übrig.

Natürlich schließen sich bestimmte Dinge aus. Z.B. ich will 10% pro Jahr bei keinem Risiko und jederzeit an das Geld. Weil so als Denkhilfe gibt es ein Risikodreieck. An jede Ecke des gedachten Dreiecks hat eine andere Beschriftung: Risiko, Rendite, Zeit. Und wenn man hohes Risiko eingeht kann man mit genügend Zeit auch eine hohe Rendite erzielen. Aber alles geht halt nicht.

Und egal was Dir hier jemand aufgrund Deine Frage antwortet: Es ist das in das er (vielleicht) auf Grund seiner eigenen Erwartungen, Risikovorstellungen usw. investieren würde. Aber das auch gar nichts mit Dir zu tun,

Und dann fehlt noch für eine "ordentliche" Antwort: Wovon lebst Du nach dem Geldsegen? Von der Investition ? Also musst Du Geld entnehmen oder hast Du andere Einkünfte für Dein Leben?

Unabhängig von den Asset-Klassen würde ich vor allem versuchen, die Geldanlage international zu streuen und nicht alles in Deutschland bzw. im Euro-Währungsraum zu belassen.

Immobilienkäufe scheinen zumindest in Deutschland erst dann wieder sinnvoll zu werden, wenn die Preise ein Stück weit nach unten korrigiert haben. Auf dem aktuellen Preisniveau noch irgendwas zu kaufen wird in den meisten Regionen nicht wirklich sinnvoll sein.

Bei börslichen Investments würde ich keinesfalls "auf Schlag" einsteigen, sondern sehr schrittweise in den Markt gehen, um Durchschnittskurse über einen längeren Zeitraum zu bekommen. Damit kannst Du dann zwar vielleicht nicht volle Gewinnchancen mitnehmen, riskierst aber auch das Risiko krasserer Verluste, die nur durch Wahl des falschen Einstiegszeitpunktes entstanden sein könnten.

Edelmetalle wie Gold halte ich persönlich für überbewertet. Klar, kann man als Beimengung mit in ein Portfolio reinnehmen. Aber mehr als einige Prozent halt auch nicht, zumindest aus meiner Sicht.

Ansonsten nur so am Rande:

Deine Frage kommt gerade jetzt in einer Zeit, wo es wirklich extrem schwer abzusehen ist, wie überhaupt die Weltordnung in ca. 5 Jahren aussehen wird, und ob es dann die Konstruktion "EU" in heutiger Daseinsform noch geben wird. Im Moment wackelt es doch gehörig. Und das könnte auch die Bewertungsgefüge aller Assetklassen nochmal ordentlich durcheinanderwirbeln.

Was würdet ihr da so empfehlen wie man das alles am besten anlegt?

Aktien, Immobilien, Barreserve, paar Rohstoffe und Privatkredite.

Würde das eurer Meinung nach so ca passen?

Willst du das Geld vermehren oder nur die Inflation ausbremsen?

Wichtig ist mir nur dass ich dann halt nie wieder Geldsorgen habe und nie mehr arbeiten muss.

Siehe oben.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Ich finde es gemein von Dir, kevin1905, dass Du nicht erwähnst, dass man beim Kauf von Aktien berücksichtigen muss, einen Totalverlust zu haben.

Lisa20002: Meine Mutter hat ihr Geld in Aktien angelegt, wie ihr das die Bankangestellte empfohlen hat. EIn paar Jahre später sind die Firmen der Reihe nach in Konkurs gegangen und das ganze Geld war weg.

Die Bankangestellten empfehlen deshalb Aktien, weil sie da am meisten verdienen. Sie kriegen nämlich hohe Provisionen.

Du könntest mit dem Geld in Deine eigene Bildung inverstieren. Eine Immobilie, auf der Du wohnst, ist sicher auch eine gute Idee. Wenn Du glaubst, dass Du mit einer Million Euro ein Leben lang ausgesorgt hast und von den Zinsen leben kannst, dann hast Du Dich geirrt.

Auch Banken können in Konkurs gehen. Der Staat haftet pro Bank nur mit 100.000,- Euro pro Kunden.

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@Balurot

Bankangestellte empfehlen keine Aktien, weil sie daran gar nichts verdienen. Sie empfehlen i.d.R. hauseigene Fonds, gerne Dachfonds. Deine Geschichte ist konstruiert und somit erlogen.

Und selbstverständlich könnte man mit einer Million spielend leben, ohne das Vermögen jemals anzugreifen.

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@napoloni

Meine Geschichte ist nicht konstruiert. Es ist eine wahre Geschichte.

Du bist wahrscheinlich im Aktienhandel tätig und willst neue Kunden gewinnen, die Du dann abzocken kannst.

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@Balurot

Ich merke an deinen Äußerungen, dass du von Aktien keine Ahnung hast und sie für dich ein nebulöses Mysterium sind. Kauf dir doch mal welche, dann lernst du was! Bei einem normalen Onlinebroker erhält das Geldinstitut für einen Kauf etwa 10 Euro bei z.B. einem eingesetzten Volumen von 2000 Euro. Davon können Banker nicht leben.

Kaufst du dir von dem gleichen Betrag den Immobilienfonds von der Sparkasse, sacken die erst einmal 105 Euro Ausgabeaufschlag ein und jährlich 0,9% Verwaltungsgebühr. Was würdest du als Banker wohl zu verkaufen versuchen?^^

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@Balurot

QUATSCH:; Ein Totalverlust mit Aktien ist mögliuch, aber seeeehr unwahrscheinlich, wenn Du in seriöse Werte investierst und keinen Müll kaufst, Pennystocks und Werte mit wenig Handelsvolumen.

2
@Balurot

Erzähl du doch mal, welche Bank deiner Mutter Aktien empfohlen hat, und welche das waren, dass die nacheinander in die Pleite gegangen sind. Eine einfache Frage, die du leicht beantworten kannst, wenn deine Geschichte nicht erlogen ist.

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@AnnaStark

Endlich jemand, die die Schattenseiten des Aktienhandels erwähnt. Ich finde es schade, dass man Euch erst auf die Finger klopfen muss, um eine ehrliche Antwort zu bekommen.

0
@napoloni

Das kann ich Dir gerne erzählen. Das war die ERSTE Bank in Wien. Der Name der Firmen waren unter anderem Sanko Shipping, die in Konkurs gegangen ist. Die anderen zwei Namen weiß ich nicht mehr, weil das Ganze schon 10 Jahre zurückliegt.

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@Balurot

Bei dir spricht keine Objektivität, sondern Wut und Angst. In Deutschland dürfen bzw. es wird keine Aktienberatung mehr gemacht, weil das WpHG sehr stark kontrolliert und auch sanktioniert. Heutzutage kannst du deiner Bank nur noch eine Order für Aktien geben. Keiner wagt noch Aktienempfehlungen, es wird beim Thema Aktien auf Aktienfonds ausgewichen. Im Family Office/ Financial Planner sieht das anders aus, das ist aber keine Bank, sondern in aller Regel ein Honorarberater. Bevor du der Fragenstellerin unbegründet Angst machst, sag besser nichts. So viel Unwissenheit tut schon weh.

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@FrauNachbarinHH

Ich habe meine (schlechten) Erfahrungen gemacht. Die habe ich ganz ehrlich mitgeteilt. Wenn es mittlerweile so ist, dass sich ein Gesetz geändert hat, um die Konsumenten zu schützen, dann finde ich das sehr begrüßenswert.

Du scheinst Dich auszukennen. Überhaupt habe ich den EIndruck gewonnen, dass ich hier (mit dieser Frage) in eine Gruppe von Leuten geraten bin, die ein geschäftliches Interesse daran haben, Aktien zu empfehlen; wahrscheinlich, weil sie daran verdienen. Sie unterlassen es aber, wichtige Informationen weiterzugeben, wie zum Beispiel, dass man beim Kauf von Aktien beachten muss, dass man einen Totalverlust haben kann, etc. Die Fragestellerin auf diese Weise zu täuschen, finde ich sehr bedenklich.

0
@Balurot

Wer täuscht denn? Wer hat berufliches Interesse? Du bist in deiner Blase und merkst nichts! Gold ist zb auch nur solange wertvoll, solange es nachgefragt wird. Wenn in 2040 alle nach Juckspuckssteine verlangen, kann Gold so an Wert verfallen, dass es noch zum Garten dekorieren reicht. Das gleiche mit Aktien und Geld. Es ist immer so viel Wert wie die Menschen es ihm zusprechen. Erinnere dich an die Hyperinflation - ein Wäschekorb voll Geld für ein Brot. Grundsätzlich gilt: man muss an seine Anlagestrategie glauben, egal ob Aktien, Geld, Gold, Immobilien, Fonds, etc - sonst schläfst du schlecht.

1
@Balurot
Ich finde es gemein von Dir, kevin1905
...
Ich finde es gemein von Dir, Ste2508
...
Du bist wahrscheinlich im Aktienhandel tätig und willst neue Kunden gewinnen, die Du dann abzocken kannst.
...
Schade, dass es keine unabhängigen Anlageberater gibt.

Nehme es mir nicht übel aber deine Kommentare sind offenbar getrieben von Vorurteilen, Emotionen und

Ich habe meine (schlechten) Erfahrungen gemacht.

schlechten Erfahrungen in deinem Umkreis.

Ich glaube nicht, dass deine Geschichte mit den gekauften Aktien, wo dann die Firma in Konkurs ging, konstruiert ist. Das wird vermutlich so ähnlich gewesen sein. Nur liegt hier die Betonung auf so ähnlich. Es ist offensichtlich, dass du überhaupt keinen Hintergrund bezüglich dem Investmentgeschäft hast und i.V.m. solch schlechten Erfahrungen betrachtest du dann die Geschehnisse durch eine entsprechend stark eingetrübte Brille mit deutlichen negativem Bias.

Auf dieser Grundlage kommen dann soche Geschichten heraus, die einen wahren Kern haben aber faktisch einfach nur falsch wiedergegeben wurden.

Du hast Recht, dass bei Aktien das Risiko bis hin zum Totalverlust reicht, nur ist es schlichtweg nicht möglich bei jeder popeligen Aussage, die selbst nur auf grobe Investmentmöglichkeiten hinweisen, das Risikoprofil mit zu benennen. Anders sieht es aus, wenn eine Aussage als direkte Empfehlung interpretiert werden kann bzw. ein solcher Ansatz zu erkennen ist. Das könnte zu Investmententscheidungen führen. Gleiches gilt auch für Asset-Klassen, die hochriskankt sind. Diese sollte man dann Anfängern nicht schmackhaft machen bzw. deutlich davon abraten, sofern das Wissen darum nicht gegeben ist.

Sehr oft ist bei solchen, wie von dir geschilderten Fällen, der Anleger und sein grenzenloses Unwissen gepaart mit blinder Naivität das eigentliche Problem. Das darf man Anlegern nicht vorwerfen, nur sollten diese Menschen dann eben nicht einfach ein Depot aufmachen und sich die nächstbeste Aktie kaufen oder naiv den groß angepriesenen Fonds bei Banken kaufen.

Dagegen hilft nur sich entweder selbst mühsam u. langwierig ein Bild von der Materie zu machen oder aber andere Leute für diese Dienstleistung zu bezahlen. Es wurden zu dieser Frage bereits unabhängige Berater genannt. Nur muss einem natürlich bewusst sein, dass man ohne wirkliches Börsenwissen auch die negativen Erfahrungen mitnehmen muss, wenn man zu geizig für eine ordentliche Beratung ist.

Wenn ich sehe, wie du hier die Kommentierer mit einem Narrativ belegst, dass sie "nur davon provitieren", wenn Aktien gekauft werden, dann fällt mir dazu wirklich nichts mehr ein ausser dir ernsthaft zu empfehlen deiner Naivität einen Einhalt zu gewähren.

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@FrauNachbarinHH

Wie bitte? Aktien haben den Wert, dem ihm Menschen zusprechen? Für einzelne und sicher alle Pennystocks gilt das.

Generell und weltweit sind Aktien das verbiefte Eigenkapital großer Unternehmen. Also in Deutschland so Siemens, Daimler, Allianz, in den USA so Coca cola, 3M, Apple oder Boeing. Mit jeder Aktie gehört dir ein Teil an diesen Unternehmen und allen Aktionären zusammen gehört das Unternehmen.

Nur wenn man wenige oder alle in der falschen Branche oder im falschen Land hat, kann man Geld verlieren und nur dann droht Totalverlust. Als Gesamtheit und in einem Fonds dürfen maximal 10 % in einer Aktie angelegt sein (oft sind über 100 aus der ganzen Welt Werte drin) droht weder Totalverlust noch kann der Wert so verfallen, dass er nicht der Rede wert ist, was du (zurecht) für Gold andeutest.

Es ist richtig, dass der Wert geringer wird, wenn die Börse von deutlich geringeren Umsätzen oder Verlusten ausgeht. Nur sind Aktien und Aktienfonds immer noch deutlich stabiler als alles andere. Häuser oder Geld kann wertlos werden und das kam überregional betrachtet auch schon ziemlich oft vor. Edelmetalle bestimmen ihre Preise wie Aktien nach Angebot und Nachfrage, nur bringen Edelmetalle keine Dividenden. Vielmehr kostet die Lagerung.

Es ist also nicht nur bei Balurot viel Unsinn dabei. Da wird von einem unglaublich schlechten Bankberater auf Kapitalanlagen geschlossen, was Unsinn ist. Aktien und Geld(werte) was das Risiko anbelangt in einem Satz zu nennen, ist falsch.

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@Balurot
Ich finde es gemein von Dir, kevin1905, dass Du nicht erwähnst, dass man beim Kauf von Aktien berücksichtigen muss, einen Totalverlust zu haben.

Nichts im Leben ist ohne Risiko und bereits in meinem ersten Absatz diversifiziere ich:

Aktien, Immobilien, Barreserve, paar Rohstoffe und Privatkredite.

Allein schon ein gut aufgestelltes Aktienportfolio aus 20 bis 30 Titeln unterschiedlicher Branchen und Länder macht einen Totalverlust zu einem äußerst unwahrscheinlichen Szenario.

Wenn dazu noch Immobilien, Bargeldreserven, Rohstoffe und andere Anlagen kommen, wie bei mir die Privatkredite, ist es noch unwahrscheinlicher, dass man irgendwann mit nichts darsteht.

Lisa20002: Meine Mutter hat ihr Geld in Aktien angelegt, wie ihr das die Bankangestellte empfohlen hat. EIn paar Jahre später sind die Firmen der Reihe nach in Konkurs gegangen und das ganze Geld war weg.

Auch für deine Mutter gilt, wie für alle Anleger, dass man in nichts anlegt, das man nicht versteht. Erst eignet man sich ein Grundwissen an und dann investiert man, nachdem man Chancen und Risiken einer Anlage verstanden hat. Auch streut man sein Geld.

Die Bankangestellten empfehlen deshalb Aktien, weil sie da am meisten verdienen. Sie kriegen nämlich hohe Provisionen.

Das mag sein, das macht die Handlung des Bankangestellten verwerflich. Aber man sollte immer eine Frage stellen: Wenn der Mensch am Schalter doch weiß, wie man reich wird, warum sitzt er hinter dem Schalter?

Du könntest mit dem Geld in Deine eigene Bildung inverstieren.

Das ist immer die beste Variante. Die Steigerung des eigenen Marktwertes durch Aus- und Weiterbildung. Jedoch sollte man seine Arbeitskraft dann

  1. auch entsprechend absichern gegen Berufsunfähigkeit, längere Krankheit, Unfall, Pflegebedürftigkeit)
  2. dennoch das Geld was man hiermit erwirtschaftet so anlegen, dass man auch Geld verdient, welches NICHT in Abhängigkeit zur eigenen Arbeitskraft steht
Eine Immobilie, auf der Du wohnst, ist sicher auch eine gute Idee.

Und jetzt greif ich deine Formulierung vom Angang deines Kommentars zu meiner Antwort auf (Änderungen fett):

Ich finde es gemein von Dir, Balurot, dass Du nicht erwähnst, dass man bei einer selbstgenutzten Immobilie auch einen Totalverlust erleiden kann.
  1. Ist man fast immer auf eine Finanzierung angewiesen. Diese zu bekommen ist nicht gerade einfach. Wer nicht mind. 20% EK am Start und mehr als 2.000,- € Monatsnetto hat bekommt keine Finanzierung genehmigt. FAKT!
  2. Eine Finanzierung bedeutet finanzielle Abhängigkeit zur Bank für 10-30 Jahre oder noch mehr. Geld, das zum Investieren fehlt. Geh noch mal auf meinen letzten Absatz und lies noch einmal was ich zur Absicherung der Arbeitskraft schrieb. Die Raten laufen weiter auch bei Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit, längerer Krankheit, einem Unfall oder bei Pflegebedürftigkeit. All das interessiert die Bank nicht!
  3. Selbstgenutztes Eigentum ist steuerlich irrelevant. Keine Zinsen, Keine Abschreibung, keine Kosten. Nichts davon interessiert das Finanzamt.
  4. Selbstgenutztes Eigentum kennt nur Kosten, keine Rendite. Ist der Standort nicht ideal gibt es nicht mal eine signifkante Wertsteigerung. Muss man ggf. aus o.g. Gründen mal verkaufen, lässt sich meist kein guter Preis erzielen und man setzt Tausende von € in den Sand.
Wenn Du glaubst, dass Du mit einer Million Euro ein Leben lang ausgesorgt hast und von den Zinsen leben kannst, dann hast Du Dich geirrt.

Kommt auf den Lebensstil an.

Gehen wir von einer Bruttorendite von 3% und einer Anwendung des gesonderten Steuertarifs nach § 32d EStG aus, dann sähe die Rechnung wie folgt aus:

  • 3% von 1.000.000,- € = 30.000,- € p.a. = 2.500,- € Brutto im Monat.
  • 30.000,- € - 801,- € Sparerfreibetrag = 29.199,- € x 0,73625 = 21.498,- € nach Steuern + 801,- € = 22.299,- €
  • 30.000,- € - 5.370,- € GKV/PV - 7.701,- € Steuern = 16.929,- € Netto im Jahr = 1.410,75 € Netto im Monat.
  • Unberücksichtigt die Steuererstattung, die sich aus der Günstigerprüfung unter Anwendung des pers. Steuersatzes ergäbe.

Ein durchschnittlicher Lebensstill ließe sich also mit 1.000.000,- € ohne Kapitalverzehr durchaus erreichen.

Auch Banken können in Konkurs gehen. Der Staat haftet pro Bank nur mit 100.000,- Euro pro Kunden.

Noch ein weiteres Argument für Sachwerte

  • Aktien
  • Immobilien (fremdgenutzt)
  • Rohstoffe

Du drehst dich im Kreis und lieferst Argumente für mich. Danke dafür. Wenn du dein Leben in Angst führen magst und davon deine Entscheidungen abhängig machst, tu das. Rate nur anderen nicht dazu es dir gleich zu tun.

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@kevin1905

Deiner Argumentation konnte ich folgen. Ich finde sie sehr gut.

Die Inflation hast Du aber vergessen, zu erwähnen. Oder habe ich sie überlesen?

3% Zinsen minus 2% Inflation machen 1% Reinertrag. Hier fängt Deine Rechnung erst an. Das heißt, dass das Kapital schon angegriffen wird. Was meinst Du dazu?

Zur Immobilie: Mit einer Million Euro kann man sich leicht eine Eigentumswohnung kaufen; eventuell sogar zwei Wohnungen. Die zweite kann man vermieten. Bei einer Eigentumswohnung kommen dann noch Kosten dazu, wie zum Beispiel Betriebskosten. Außerdem will die Hausverwaltung meistens, dass man monatlich einen gewissen Betrag für künftige Reparaturen des Hauses zahlt.

Du hast geschrieben, dass man beim Kauf einer Immobilie auf eine Fremdfinanzierung angewiesen ist. Aber eine Eigentumswohnung ist ja auch eine Immobilie. Die könnte man mit einer Million Euro sicher erwerben, ohne einen Kredit aufzunehmen. Oder irre ich mich?

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@Balurot
3% Zinsen minus 2% Inflation machen 1% Reinertrag. Hier fängt Deine Rechnung erst an. Das heißt, dass das Kapital schon angegriffen wird. Was meinst Du dazu?

Da wir bei einer konservativen Anlage mit einer Aktienquote von etwa 50% von etwa 4 bis 6% durchschnittlicher Bruttorendite ausgehen können, spielt die Inflation keine wirkliche Rolle, bzw. wirkt sogar zum eigenen Vorteil.

Wichtig dabei ist zu erörtern worauf sich die % Angaben beziehen. Ich bezog mich auf den Ausgangswert im ersten Jahr.

Anyway. Ausgehend von einer Gesamtrendite von etwa 4 bis 6% pro Jahr und einer Ausschüttung von 3%, bleibt eine thesaurierende Wersteigerung von 1 bis 3%, die im Falle von Aktien auch steuerlich nicht relevant ist, da der Gewinn ja nicht realisiert wird. Diese negiert die Inflation.

Dementsprechend bezögen sich die 3% Ausschüttung in den Folgejahren auf den dann thesaurierten Betrag.

Aber eine Eigentumswohnung ist ja auch eine Immobilie. Die könnte man mit einer Million Euro sicher erwerben, ohne einen Kredit aufzunehmen. Oder irre ich mich?

Geht natürlich, nur fehlt, wie ich schrieb das Geld dann eben für Investitionen, denn die selbstgenutzte ETW bringt ja keine Rendite. Sie bringt einen Kostenvorteil, wenn sie nicht finanziert wird gegenüber einer Mietwohnung da nur die Betriebskosten, sowie das sonst. Hausgeld inkl. Instandhaltungsrücklage anfallen.

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@kevin1905

Du hast geschrieben: Da wir bei einer konservativen Anlage mit einer Aktienquote von etwa 50% von etwa 4 bis 6% durchschnittlicher Bruttorendite ausgehen können, spielt die Inflation keine wirkliche Rolle, bzw. wirkt sogar zum eigenen Vorteil.

Wieso spielt die Inflation keine wirkliche Rolle? Das habe ich nicht kapiert.

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@kevin1905

Du hast weiter oben geschrieben: Auch für deine Mutter gilt, wie für alle Anleger, dass man in nichts anlegt, das man nicht versteht. Erst eignet man sich ein Grundwissen an und dann investiert man, nachdem man Chancen und Risiken einer Anlage verstanden hat.

Genau um das geht es nämlich: Man müsste in die Firmen hineinschauen können, um beurteilen zu können, wie sicher die Aktie jetzt ist. Die FIrmen lassen sich aber nicht in die Karten schauen. Ich habe schon aus den Nachrichten erfahren, dass Firmen plötzlich in Konkurs gingen, von denen man es nicht erwartet hatte.

Das heißt: Eine Aktie ist eine risikohohe Anlageform, von der man besser die Finger lässt.

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"The intelligent Investor" vs "Der reichste Mann von Babylon" vs "Aktien für Einsteiger" vs "Der Weg zur finanziellen Freiheit"?

So,

  • oben seht ihr bereits 4 Bücher aufgelistet. Ich möchte gerade noch etwas Geld in meine finanzielle Bildung investieren und somit das ein, oder andere Buch kaufen. The intelligent Investor von Benjamin Graham kostet jedoch bereits 39,99,-€. Dazu kommt noch ein Edelmetall-Guide, zwei Bücher über finanzielle Freiheit (Der reichste Mann von Babylon von George S. Clason & Der Weg zur finanziellen Freiheit von Bodo Schäfer.), sowie zwei weitere Bücher über Aktien (Der Leitfaden für Vermögensaufbau von 4 Experten im Bereich Finanzen, Anlagestrategien und Aktien verfasst und Schritt für Schritt von der ersten Aktie zum langfristigen Vermögensaufbau von Investment Academy).
  • Was meint ihr? Welche Bücher sind besonders gut bzw. besonders vielversprechend? Habt ihr vielleicht schon welche aus meiner Liste gelesen?

Danke für die Antworten im Voraus!

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