Wie würdet Ihr Euch jetzt auf der Arbeit verhalten?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auf gar keinen Fall solltest Du nun klein beigeben. Es geht um Deine Gesundheit und die kannst Du wohl momentan am besten einschätzen. Lass Dir nicht einreden, Du seist faul oder sonst was. Das sind rein psychische Druckmittel.

Wenn der Stationsleiter einfach sagt, Du wolltest wohl nicht arbeiten, dann ist sein Verhalten - vor dem Hintergrund Deiner gesundheitlichen Geschichte und der Wiedereingliederungssituation - hochgradig unprofessionell. Ich muss immer wieder staunen, wie inkompetent viele leitende Personen in sozialer und kommunikativer Hinsicht sind. Leider geht es offenbar vielen nur um ihren Status, über andere bestimmen zu können - in Bezug auf Leitungsfähigkeiten sind sie oft unglaublich schlecht und können's einfach nicht. "Der Fisch stinkt vom Kopf her". Das zeigt sich im übrigen in den meisten Fällen auch darin, dass das komplette Team in schlechter Atmosphäre arbeitet. Nämlich gegeneinander und nicht miteinander. Darunter leidet dann auch die Qualität.

Und eine Ausrede wie "schwierige Personalsituation" etc. lass ich da auch nicht gelten. Natürlich macht es die Sache schwerer. ABER: Wer eine leitende Funktion übernimmt, sollte auch die notwendigen sozialen und kommunikativen Kompetenzen mitbringen, auch und gerade in "schwierigen Personalsituationen". Wer das nicht packt, hat auf solchen Posten eigentlich nichts verloren.

Genug über Leitungsfunktionen geredet. Es sollte Dir nur verdeutlichen, dass Du Dir von dem Stationsleiter (und anderen Kollegen) nichts einreden lassen sollst. Was können die Dir denn? Im Grunde nichts. Und das Klima scheint ja sowieso nicht das beste zu sein. Was hast Du also zu verlieren?

  1. Ich würde zunächst weiterhin klar und deutlich sagen, dass Du nur begrenzt arbeiten kannst und wirst. In sachlichem Ton natürlich.

  2. Wenn der Chefarzt wieder da ist, würde ich einen Gesprächstermin mit diesem vereinbaren und ihm in diesem von Deiner Situation erzählen. Je nachdem, was er für ein Typ ist, würde ich ihm auch sagen, wie Du Dich in dieser Situation fühlst, damit er es besser nachvollziehen kann.

  3. Würde ich ggf. außerhalb professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Zum einen gibt es genug soziale Beratungsstellen für grundsätzlich persönliche private/berufliche/familiäre Probleme. Dort sitzen Leute, die mir Dir die Situation genau durchsprechen und Lösungsstrategien mit Dir entwickeln können. Diese Beratungen sind meist kostenlos. Anrufen + Termin vereinbaren. :)

Zum anderen (aber darauf würde Dich auch jemand aus der Sozialberatung ebenfalls ggf. hinweisen), kannst Du Dich natürlich auch rechtlich beraten lassen. Denn der Arbeitgeber hat sich an die gesetztlichen Regelungen zu halten, die für die Wiedereingliederung gelten. Und da es ja klare Absprachen gab, hat sich auch der Stationsleiter unbedingt daran zu halten!! Notfalls klagst Du Dein Recht halt ein - aber das nur als Notlösung, denn natürlich bewirkt eine Klage immer noch mehr Druck und Unmut auf der Arbeit.

Ich wünsche Dir alles Gute! Lass den Kopf nicht hängen, kämpfe um Dein Recht und sorge dafür, dass Du wieder fit wirst.! :)

Danke, ich werde mal im Internet nach solchen Beratungsstellen in der Nähe suchen (eine ist bei uns im KH, aber da geh ich natürlich nicht hin). Außerdem werde ich versuche mich durchzusetzen, was nicht unbedingt meine Stärke ist.

Zu Punkt 2: Das Problem bei unserem Chefarzt ist, dass er cholerisch veranlagt ist und seine Stimmung von einer Sekunde zur nächsten kippen kann. Ein EX-Kollege von mir war auch da, weil er sich gemobbt fühlte. Auf einmal rastete der Chefarzt aus und im Endeffekt wurde solange gesucht und gemobbt bis man einen Grund hatte zu kündigen. Er kämpft immer noch mit einem Anwalt zumindestens um eine Abfindung. Und ich möchte ja nicht gekündigt werden. Solange ich noch nicht fit bin, finde ich ja höchstwahrscheinlich nichts anderes und ohne Wiedereingliederung werde ich nicht fit.

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Ehrlich gesagt würde ich mich zumindest mal anderwaltig umhören.

Es ist schade, dass in den Branchen der Pflege- und Gesundheit so schlecht mit dem Personal umgegangen wird. Einerseits verstehe ich dich ja, wie die meisten hier sicherlich. Natürlich geht deine Gesundheit vor, niemand sollte dir etwas anderes sagen, aber diese Ausfallzeiten müssen Kollegen immer ersetzen. Daher sind diese natürlich auch besonders empfindlich gegenüber solchen Sachen und du fühlst dich deshalb unter Druck gesetzt. Der Stationsleiter wird von den Mitarbeitern ständig zugetextet und kann es mit den bescheidenen Mitteln nicht jeden recht machen, eigentlich niemanden. Dann wird er auch noch pampig.

Das wird sich immer weiter hochschaukeln und das kommt leider immer öfter vor, speziell eben in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Daher haben viele meinen Respekt, die dort arbeiten, aber ich persönlich würde wie im ersten Satz beschrieben zumindest mal den Stellen-Markt angucken, würde mich es zu sehr belasten.

Ich hab auch schon überlegt mich anderweitig zu orientieren. Aber so lange ich noch nicht voll fit bin wird das eher schlecht sein. Wer möchte schon jemanden neu einstellen, der nicht voll arbeitsfähig ist. Ohne die Wiedereingliederung werde ich das wohl auch so schnell nicht werden. Ausfallzeiten musste anfänglich nur eine Kollegin auffangen, die aber immer noch zu mir steht. Die Ärzte hatten mir nach dem Unfall schon angekündigt, dass ich langfristig ausfallen werde. Das hab ich auch so an meine Arbeitsstelle weitergegeben. Die Personalabbteilung hat dann auch jemanden auf 1 1/2 Jahre (das war die Zeit mit dr unser Chefarzt gerechnet hat)befristet als Ersatz eingestellt. Auffangen musste also fast niemand etwas. Im Gegensatz dazu hab ich vor meinem Unfall über 100 Überstunden angesammelt, dadurch dass ich fast immer da war, wenn mal wieder jemand krank wurde. Was mich besonders daran ärgert ist, dass ich mich mit unserem Stationsleiter bis 6 Monate vor meinem Unfall gut verstanden hab und wir auch regelmäßig gemeinsam mit 4 anderen Kollegen zum Sport gegangen sind. Das war dann auf einmal schlagartig vorbei und das Mobbing gegen uns fing an. Von den Kollegen von damals ist auch nur noch eine da (die, die anfänglich für mich eingesprungen ist), der Rest hat gekündigt bzw. wurde gekündigt.

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Das Du einen Fehler gemacht hast,brauchte ich eigentlich nicht zu sagen.Wenn man nicht 100 Prozentig in Ordnung ist.Die meisten Betriebe sind Rücksichtslos.Kannst du die Wiedereingliederung nicht als zu Anstrengend Abbrechen.Deine Gesundheit ist wichtiger .Du hast nur eine Möglichkeit gesund zu werden.spreche mit deinem Arzt darüber.

Ich hab auch schon darüber nachgedacht abzubrechen, aber dann komm ich auch nicht wieder auf die Beine. Mein Freund hat auch den Eindruck, dass amn mich loswerden will. Er meint, wenn ich jetzt abbreche, dann wird mir wegen Krankheit gekündigt.

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