Wie würdet ihr diese zwei Fragen in einem Vorstellungsgespräch beantworten?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

1. Es wird schon seinen Grund haben, dass er der Arbeitgeber ist: Er kann gut organisieren, er kann Menschen führen, er denkt unternehmerisch usw. Das in Teilbereichen fehlende Fachwissen holt er sich eben in Form von Mitarbeitern. Es ist also in gewissem Sinne normal, dass ein Chef auch weniger wissen kann als ein Mitarbeiter. Da muss man sich gar nicht "fühlen".

2. Zuerst fragt man sich vielleicht, ob der Arbeitgeber weiß, dass er etwas verbotenes tut. Vielleicht hat er bloß von irgendeiner Vorschrift noch nichts gehört, und dann gibt es Wege, ihn darauf hinzuweisen.

Sollte der Arbeitgeber das Verbotensein kennen, fragt man sich selbst, ob man bei diesem Arbeitgeber arbeiten und mit seinem Tun leben kann. Falls nicht: Arbeitgeber wechseln.

- Wissen ist für mich kein Besitz .Insofern ist es mir egal . Für mich zählt die bloße Kompetenz sowie Menschlichkeit des Arbeitgebers

- Sofern es ihn nicht nur selbst betrifft und andere schädigen könnte, würde ich ihn auf eine direkte jedoch höfliche Art ansprechen und ihm mitteilen das ich das was er tut für moralisch verwerflich halte (sofern dies auch der Fall ist).

-Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie für jemanden arbeiten müssten, der weniger weiß als Sie?

ich bin der Fachmann für das,was er braucht, darum stellt er mich an.. und er ist der Fachmann für´s große ganze. (ich gehe jetzt davon aus, mit "für" meinst Du nen Chef.)

Angenommen Sie finden heraus, dass Ihr Arbeitgeber etwas Verbotenes tut – wie gehen Sie damit um?

ich würde zuerst ihn ansprechen. Dann ggf. den Betriebsrat. Bei kriminellen Handlungen erst ihn, dann ggf. Polizei bzw. die dafür benannte Stelle (z.B. Compliance in einer Ban, wenn ich feststelle, dass Chef in Geldwäsche verstrickt)

Was möchtest Du wissen?