Wie würdet ihr die folgenden Situationen beurteilen? Findet ihr das beschriebene Verhalten in Ordnung oder nicht?

23 Antworten

Klingt alles ziemlich assig.

  1. Ich korrigiere den Fehlbetrag (es wäre, bei 50 Euro, sonst zuviel Lehrgeld für den Kassierer.... der müsste den Fehlbetrag aus eigener Tasche begleichen).
  2. Ich würde auf den Autobesitzer warten - oder zumindest eine Nachricht mit den Kontaktdaten an der Windschutzscheibe hinterlassen.... so das der Zettel nicht weggeweht werden kann und definitiv vom Autobesitzer gesehen wird. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie ärgerlich es sein kann wenn einem das Auto demoliert wird auf einem Parkplatz. Nicht jeder hat mal eben viel Geld übrig um "einfach so" etwas reparieren zu lassen.
  3. Der Kunde weiß doch garnicht ob der Lehrling, der Meister, oder ein anderer Mitarbeiter die Antenne ausgerichtet hat. Insofern ists dann egal. Hauptsache, eine ausgelernte Kraft hat die Arbeit des Lehrlings kontrolliert und ggf. korrigiert. Bei gewissen Werkstattarbeiten würd ich aber als Kunde anschließend selbst nochmal kontrollieren ob es sicher ist.
  4. Ich würd bei dem Kumpel bleiben. Dann gehen wir eben woanders hin.
  5. Wer nicht zur Arbeit geht bekommt für diesen Tag kein Geld und hat ein Stundenminus das an einem anderen Tag ausgeglichen werden muss. Bleibt man also, weil man keine Lust hat (unter einem Vorwand) daheim, schneidet man sich ins eigene Fleisch.

5.a. Wenn man "einfach so " daheim bleibt, also unentschuldigt und ggf sogar ohne ärztliches Attest, dann ist man reichtlich blöde. Das macht kein Arbeitgeber mit.

Ich habe mal 8000 DM gefunden , sie waren in einer Mappe in einer Telefonzelle. Ein Gast , der im Ort Urlaub machte , hatte sie vergessen .

Ich brachte es gleich zu dem Hotel um den Besitzer zu finden . Dafür bekam ich ein Eis , als kleines Dankeschön , da war ich 15 oder 16 Jahre alt.

für mich war es ok.

Nein, ich mag niemanden um sein Geld betrügen oder belügen .

lieben Gruß

1) Du bemerkst den Irrtum der Kassiererin sofort, Und ich sage: oh, da haben Sie sich aber vertan

2) Die Reparatur würde sicherlich 200 € kosten. A) ich kann ausparken. B) touchierte ich wen, würde ich auf den Fahrer warten

3) Ein Elektromeister lässt eine Antenne von Auszubildenden neu ausrichten. Dem Kunden berechnet er dafür Meisterlohn. Hm. der Laden ist nicht auf Kunden-Bindung aus.

4) Ich gehe mit meinem Kumpel woanders hin und habe keine Hemmungen, anderen von diesem rassistischen Laden abzuraten

5) In der Firma gibt es heute eine Menge an Arbeit. Das ist mein Job, Weicheier braucht keiner

  1. Finde ich nicht in Ordnung, da es möglich ist, dass die Mitarbeiterin den fehlenden Betrag am Ende der Schicht nachzahlen muss.
  2. Auch nicht okay. Man selbst ist für die Beschädigungen des anderen KFZ verantwortlich und sollte dazu stehen. Dazu gehört, dem Autobesitzer zumindest seine Kontaktdaten dazulassen, sodass man später mit diesem kommunizieren kann.
  3. Situationsabhängig würde ich sagen. Wenn der Auszubildende die Arbeit richtig ausführt, was wahrscheinlich ist, wenn der Meister dabei ist, sollte letzterer auch das volle Entgelt fordern können. Wurde die Arbeit korrekt ausgeführt, macht es keinen Unterschied, ob das der Meister oder der Auszubildende war.
  4. Finde ich auch unfair dem Türken gegenüber. Freude behandelt man so nicht. Entweder man hat zusammen einen schönen Abend, oder gar nicht. Wegen eines Discobesuchs würde ich zudem niemals eine Freundschaft aufs Spiel setzen, denn es kann sein, dass der Türke dann nicht mehr so viel von einem hält, wenn man ihn derart zurücklässt.
  5. Ob ich arbeiten gehe, mache ich nicht davon abhängig, ob ich Lust auf Arbeit habe. Denn dann würde ich nur sehr selten überhaupt arbeiten. Gerade bei viel Arbeit ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen und wer sich da regelmäßig vor drückt, von dem haben dann alle anderen schnell den entsprechenden Eindruck.
  1. Ich würde mich schämen und das Geld zurückgeben.
  2. In dem Fall würde ich meine Kontaktdaten auf der Scheibe zurücklassen, Fotos machen und die Polizei informieren - alles andere ist eine Straftat.
  3. Nun, der Elektromeister ist mit seiner Zeit und den Betriebskosten etc, schon auf den "Arbeitslohn auf der Rechnung" steht eingerechnet, das heißt für mich wäre das unverschämt, wenn auch vermutlich kein Wucher.
  4. Wenn's ein Freund ist, dann mach' ich mit ihm was und gehe nicht in die Disko. Tu' ich es doch, bin ich kein guter Freund. Aber würde den Betreiber der Diskothek auf das Verhalten des Sicherheitspersonals hinweisen.
  5. Ich werde bezahlt um meine Zeit und meine Arbeitskraft meinem Arbeitgeber zu Verfügung zu stellen, also mache ich das. Vor allem wenn's viel Arbeit gibt, ist ein Ausfall meinerseits für alle anderen Kollegen noch problematischer. Es wäre unfair. Also geh' ich trotzdem um eben kein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

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