Wie würdet ihr das Problem mit dem Generationenvertrag lösen oder zumindest eindämmen?

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4 Antworten

Hallo,

du solltest dich vielleicht erst einmal eingehender mit der Materie beschäftigen.

Es gibt nämlich keinen Generationenvertrag  , das ist nur eine Politiker-Schwätzerei  und sonst nichts.

Man hat Ende der 1950er-Jahre die Kapitalbildung der Rentenversicherung abgeschaft und auf die Umlagefinanzierung umgestellt, obwohl man genau wußte, das so ein System nur solange funktionsfähig ist, wie die Anzahl der Beitragszahler die der Rentenempfänger erheblich übertrifft.

OK danke für die Aufklärung

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Wie hoch wären wohl die niedrigsten Renten, wenn das Einkommen und Vermögen der  Politiker nicht höher als die Grundsicherung sein dürfte?

Wieso ist der Generationenvertrag ein Problem? Funktioniert doch.

1. es ist kein Generationenvertrag  , das ist eine typische neusprech Erfindung der Politiker, als sie damals die Rentenkassen plünderten

2. es ist eine Umlagefinanzierung 

und so eine kann nur solange funktionieren, wie die Einzahler zahlenmäßig die Empfänger wesentlich übersteigen.

Maschinen zum B. zahlen gar nichts "ein" , ersetzen oft aber zig-Beitragszahlende AN.Ebenso das Auslagern von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer.

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@OlafausNRW

Ich habe Deine Antwort schon gelesen aber teile Deine Meinung nicht.

Warum sollten die Einzahler nicht auf Dauer die Empfänger wesentlich übersteigen. Bei einer normalen Bevölkerungspyramide ist das so.

Und das mit den Maschinen ist Geklöns seit 30 Jahren oder noch länger. Bislang haben sich die Zahlen der Beschäftigten aber nicht so verändert wie Automatisierung zugenommen hat. 

Es entstehen halt andere Arbeitsplätze. Der Wohlstand und die Einnahmen aus unselbstständiger Arbeit ist bislang immer gewachsen und damit auch die Einzahlungen in die Rentenkasse.

Im übrigen hat das Bundesverfassungsgericht vor etlicher Zeit ein wichtiges Urteil gesprochen. Die Rente muss (unter Berücksichtigung von Witwen- und Waisenrente) immer eine positive Rendite auswerfen. Also jeder muss eine Rente bekommen (aufgrund seiner Einzahlungen) die wenn er die Gelder normal angelegt hätte eine positive Verzinsung "seines" Kapital darstellt.

Also hat das Umlageverfahren aus meiner Sicht kein Problem.

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Die Alten einfach erschießen. Die sind doch eh für nichts nütze.

Die AfD hat auch einige sehr sinnvolle Ansätze, die in eine ähnliche Richtung gehen. Finde ich total prima.


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