Wie würdet ihr das interpretieren und hat das einen Sinn,stimmt das?

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3 Antworten

Liebe ist immer individuell - heißt: hingezogen / angezogen sein zu einer jeweils einzigartigen  (individuellen) Abweichung von der "Norm". Norm ist in diesem Zusammenhang das Ideal, welches sich selbst genügt. Die vollständige Kongruenz, also die ideale Überlagerung zweier "Ideale" ist tote Singularität. Oder anders ausgedrückt: Liebe ist Leben und Leben ist Dynamik und Dynamik entsteht immer durch Unterschiede - die schaffen das was man Kontext nennt, als den Raum zwischen Unterscheidungen in welchem Erlebnisse / Geschichten / Wahrnehmungen (auch als Selbstwahrnehmungen) erst entstehen können. Oder noch anders ausgedrückt: zwei Mengen, in denen alle Elemente sowohl Teil der einen wie auch der anderen Menge nach Art und Umfang sind können keine Relationen bilden. Sie können sich deshalb noch nicht einmal als Menge mit eigener Identität definieren. Das Zauberwort ist eben "Schnittmenge" oder "verbunden sein im gemeinsamen Erleben des Verschiedenen" (mal ganz menschlich gesehen). ;-)

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Kommentar von ulrich1919
23.02.2017, 20:44

Liebe(r) Grautvornix, Du hast Dir so viele Mühe gegeben, Deine originellen Gedanken aufzuschreiben. Wieso hasst Du Dir keine Mühe gegeben, Deinen Text derart zu strukturieren, damit er besser verständlich wird und auch diese gräßliche Schrägstriche / weggelassen? Schade! Ich hätte gerne etwas dazugelernt und der Fragesteller auch!

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Liebe ist unvollkommen.

  1. Liebe ist nie total; nie,,nur" altruistisch, oft ist Gegenseitigkeit verlangt.
  2. Liebe wird nie ohne Enttäuschungen und sogar Leid sein

Liebe ist die Unvollkommenheit selbst.

  1. Logisch ist diese Aussage sinnlos. Es ist eine litterarische Aussage.
  2. Es sind viele menschliche Aktivitäten und Aspekte unvollkommen, aber bei der Liebe wird die Unvollkommenheit als Kontrast zu den Erwartungen besonders stark empfunden, darum wird die Liebeserfahrung als ,,Muster" der Empfindung der Unvollkommenheit betrachtet.
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Kommentar von FreyaFlowers
23.02.2017, 17:55

Ok Danke💁

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Ich nehme an, dass Du in Deiner Frage die Liebe zwischen Mann und Frau meinst. - Ja, sie ist unvollkommen, weil sie einerseits gerne vorgibt, nur aus den reinsten und höchsten Idealen heraus zu handeln, andererseits sich sehr wohl an weltlich-materiellen Maßstäben orientiert, und auch teilweise orientieren muss.

Z.B. liebt ein Mann eine Frau ja nicht nur wegen ihres Charakters, sondern auch durchaus wegen Äußerlichkeiten, für die letztlich niemand etwas kann.

Eine Frau liebt einen Mann ebenfalls nicht nur wegen seines guten Herzens, sondern auch z.B aufgrund seiner Versorgungsqualitäten.

Romeo und Julia wollen schließlich Sex miteinander haben, und der ist niemals völlig unegoistisch - und sie müssen materiell überleben, und eventuelle Kinder aus der Beziehung ebenfalls.

Deshalb ist die Liebe zwischen Mann und Frau immer auch ein Vertrag, und von daher nie vollkommen.

: )

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