Wie würdet ihr das Bildungssystem in Deutschland reformieren, wenn ihr entsprechende Vollmachten hättet?

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12 Antworten

1. Wiedereinführung von G9

2. Abschaffung des Zentralabiturs

3. Stoppung der Digitalisierung

4. Nur noch Lehrer einstellen, die unterrichten können

5. Ausbau und Sanierung der Schulgebäude

6. Stoppung der Inklusion

7. Erhaltung der verschiedenen Schulformen

8. Wahlfreiheit der Fächer schon ab dem siebten Schuljahr (zurzeit erst ab der EF)


Ich würde wieder stärker nach Leistung trennen. Nur nicht auf getrennten Schulen sondern in einer Schule. So kann nicht jeder an der Schule schon erkennen, ob jemand Hauptschüler oder Gymnasiast ist. (Ähnlich der Gesamtschule).

Dann würde ich deutlich mehr Lehrer einstellen, damit die Klassen kleiner werden.

So könnte dann jeder in seinem Tempo lernen ohne Druck oder Langeweile.

Ich fände es auch gut, wenn kein Schüler einen längeren Schulweg hätte als 4 km. Wenn er länger wäre, würde ich deutlich mehr Schulbusse einsetzen, damit es keine Sardinendosen mehr sind.

Lehrer müßten sich auch einer Kompetenzüberprüfung stellen. Wenn die Schüler alle versagen, dann muss er auch die Schulbank wieder drücken.

Ich würde mit sofortiger Wirkung das Schulgesetz unter das Grundgesetz stellen.

Dann gäbe es neben den Optionen "Regelschule", "Förderschule" und "Privat- / Alternativschule" noch die Wahl des "Freilernens" welches individuell gestaltet werden kann.

Im Falle des Freilernens bekämen Eltern eine Art finanzielle Unterstützung, wie es seit sehr langem in Kanada üblich ist.

Wie das Freilernen aussehen kann, habe ich in anderen Beiträgen beschrieben.

Auf jeden Fall weg mit dem staatlichen Zwang, dass alle Kinder ab einem bestimmten Alter die Schule besuchen müssen, weil sie sonst angeblich nichts lernen würden.

atzef 14.04.2017, 17:52

Doch. Dieser staatliche "Zwang" ist ultimativ notwendig. Es geht dabei auch gar nicht um die Frage, ob alternativ nicht auch gelernt würde.

Es geht in einer freien und pluralistischen Gesellschaft vor allem auch darum, den Schülern die breite Palette an Lebenswirklichkeit zu entwickeln, die es gibt und sie nicht irgendeiner Variante weltanschaulicher Zurichtung durch die Eltern auszusetzen.

Auch Schüler haben ein individuelles Grundrecht auf allseitige Entwicklung und nicht nur auf die, die sich ihre Eltern so zurechtschwadronieren! :-)

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kiniro 14.04.2017, 19:07
@atzef

Komisch, dass in den meisten anderen europäischen Ländern dieser Zwang nicht vorhanden ist.

Aber ich verlange wohl von dir zu viel, dich mal etwas genauer mit dem Thema Freilernen (Unschooling) zu befassen.

Mehr schreibe ich dazu nicht.

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  • Abschaffung der 16 verschiedenen Bildungssysteme, Schaffung eines einheitlichen Bildungssystems mit gleichen Lehrplänen, Bildungszielen, einheitlich definierten Anforderungen und zentralen Prüfungen
  • Entmüllung des Lehrplanes
  • zehnklassige Schule für alle
  • von der neunten bis zur zwölften (13.) Klasse Abitur für die begabteren Schüler
  • Mehr Lehrer einstellen mit dem Ziel maximaler Klassenstärken von 25 Schülern und der Gewährleistung kostenloser qualifizierter Hausaufgabenbetreuung und kostenloser qualifizierter Nachhilfeangebote
  • Mittel für außerschulische Bildungs- und Freizeitangebote
  • Mehr MIttel für die Ausstattung der Schulen mit Lehrmitteln und für die Erhaltung und Verbesserung der Bausubstanz
  • Gewährleistung einer preiswerten (nicht billigen) und trotzdem qualitativ hochwertigen Verpflegung für Schüler, die das wünschen.
  • ...

Schule darf nicht länger das Instrument der sozialen Selektion sein. Sie muss so ausgestattet und organisiert sein, dass Schüler, die von zu Hause aus weniger materielle, intellektuelle und ideelle Unterstützung erhalten, diese Nachteile bestmöglich durch Angebote der Schule ausgleichen können.

PeVau 14.04.2017, 17:30

Ergänzung:

Es müsste auch die Bildungs- und Erziehungsarbeit im Vorschul- und Grundschulalter aufgewertet werden, damit in diesem Bereich mehr Männer tätig werden.

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Wir Brauchen keinen Systemwechsel, sondern kleinere Maßnahmen.

Eine solche wäre z. B. die generelle Vorschrift, dass Abi-Klausuren nicht von den jeweiligen Fachlehrern, denen die Schüler bekannt sind, sondern anonaymisiert von fremden Lehrern korrigiert werden.

Das würde die Vergleichbarkeit der Leistungen wahrscheinlicher machen und bald auch eine Top-down-Wirkung entfalten, die das Leistungsniveau wieder steigern würde, so dass Abiturienten vielleicht nicht mehr so zahlreich an Berufseingangstests scheitern müssten, die früher für Realschüler kein Problem gewesen wären.

atzef 14.04.2017, 17:54

Restlos überzeugt mich das nicht, aber bedenkenswert finde ich das schon.

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Sechs Jahre Grundschule, auf der Weiterführenden Schule mehr Individuelle Auswahlmöglichkeiten für die Schüler was Fächer und Lernmethoden angeht, Bewertungssystem mehr auf den Individuellen Schüler anpassen, z.B durch Bewertungstext statt Noten. Bestimmte Aspekte, die Heutzutage wichtiger sind in den Lehrplan aufnehmen und veraltete rausschmeißen.

Das waren nur ein paar Gedanken, nichts Konkretes

Um jetzt nicht zu weit auszuholen:

1. Weniger Belastung für die Schüler ab Schulbeginn: Also intensivere Einzelbetreuung, weniger "allgemeine Lehrpläne", an die Schüler angepasste Lehrpläne/ Unterrichtsschwerpunkte. Dadurch kann meiner Meinung nach ein hoher Druck von den Schülern genommen werden. 

2. Im Anschluss an den ersten Punkt: in späteren Jahren mehr Selbstverantwortung und eigene Entscheidungskraft für Schüler (jeder wählt die Fächer, die er am besten kann und wird, falls notwendig, in anderen Fächern grundlegend unterrichtet). 

3. Mehr Zeit! Ich mache gerade mein Abitur (nach 12 J.) und es ist absoluter Bullshit: Deswegen, längere Chancen sich auf Klausuren/ den Abschluss vorzubereiten und generell kein 12-Jahre- Abitur.

Das sind so die wesentlichen Punkte, die mir spontan einfallen.

1. Bessere Ausstattung: jede Schule sollte mit modernen Computern und Bildschirmen ausgestattet werden zudem lassen die alten Tafeln sich gegen neue Whiteboards ersetzen. 

2. Eine staatliche finanzierte Cantine pro Schule für Schüler und Schülerinnen, wobei das Mittagessen kostenlos sein sollte. Ein hungriger Schüler bringt weniger Leistung. 

3. Die Lehrkräfte sollten unterstützt werden. Lehrer und Lehrerinnen übernehmen heutzutage bereits schon einige erzieherische Maßnahmen, was eigentlich Aufgabe der Eltern wäre. Vielleicht ließe sich dafür ein extra Programm ins Leben rufen, wo ihnen das beigebracht wird, was sie zuhause nicht lernen. 

4. Einige Schulfächer sind veraltet, bringen unnützes Wissen bei oder haben schlichtweg keinen Mehrwert, während wichtige Fächer wie IT erst in der Oberschule aufgegriffen werden. In einer Computergesteuerten Welt wie heute sollte IT genau so hoch angesehen sein wie Mathe, Deutsch und Englisch. 

5. Schüler sollten auf das Leben vorbereitet werden. Fast jeder kann nach seinem Schulabschluss den Satz des Pythagoras, aber einen Lohnsteuerausgleich zu erstellen schaffen die wenigsten. Ich finde, die Prioritäten sind deutlich falsch gesetzt worden und sollten dringend überarbeitet werden. 

6. Im Sportunterricht sollte man sich aussuchen dürfen, was man trainiert. Einige Leute hassen es zu turnen und würden lieber Krafttraining ausüben oder Cardio. Da sport wichtig ist, sollte es jedem selbst überlassen sein, was er für sportliche Aktivitäten im Sportunterricht unternimmt. 

7. Dauerhaftes sitzen ist schlecht für den menschlichen Körper, weshalb zwischen den unterrichtseinheiten in regelmäßigen Abständen eine Einheit zur körperlichen Aktivität eingeplant werden sollte. Das unterstützt die Gesundheit und schütz vor der allgemeinen Langeweile in der Schule. 

8. Der Unterricht sollte Landesweit erst ab 9:00 Uhr beginnen um einer Übermüdung vorzubeugen. 

Könnte noch den ganzen Tag so weiter machen, aber mir fehlt die Zeit dazu. Fazit: unser Schulsystem ist von Grund auf sanierungsbedürftig und sollte dringend überarbeitet werden anstatt es bloß stumm zu schalten. 

Das geschriebene beläuft sich auf meine eigene Meinung. ✌️

atzef 14.04.2017, 17:49

Zunächst mal Respekt! Das ist mindestens eine sachliche Diskussionsgrundlage, an der man sich dann im Weiteren inhaltlich abarbeiten kann.

Bis auf Punkt 7 wäre ich aber jedes Mal völlig anderer Meinung. :-)

1. Das muss zum einen finanziert werden. Zum anderen sind PCs allenfalls ein marginales Hilfsmittel für den Aneignungsprozess von Wissen und Fähigkeiten.

2. Grundsätzlich sind in Deutschland die Erzeuger ihren Sprösslingen gegenüber zum Unterhalt verpflichtet. Warum sollte der Staat, also auch Steuer zahlende Singles, kinderlose Ehepaare, Rentner das Essen fremder Kinder mitsubventionieren?

3. Die elterliche Sorge ist ein fundamentales Grundrecht des Individuums gegenüber staatlicher Anmaßung und Bevormundung. Erst da, wo das Kindeswohl massiv gefährdet ist, kann und darf der Staat regulierend eingreifen. Das hat so zu bleiben.

4. Sorry, aber das ist schlicht dummes Zeug. Es ist ein unterinformierter Aberglaube, es gäbe "unnützes Wissen". Es gibt allenfalls nur individuelle Bornierungen und Vorurteile...:-)

5. Auch das ist eine zu funktionalistische und damit bornierte Auffassung vom Zweck der Schule. Die Schule soll niemanden "qualifizieren". Das bleibt den Berufsausbildungen vorbehalten. Die Schule soll "bilden", also die Individuen auf einem möglichst hohen Niveau in die Lage versetzen, den individuellen Möglichkeitsraum erfassen zu können, um dann neigungs- und interessenspezifisch auf der Basis allgemeiner Grundlagenfähigkeiten und Kenntnisse einen Weg der beruflichen Spezialisierung einschlagen zu können.

6. Nichts da! :-) Auch da geht es um die Vermittlung von Grundlagenfähigkeiten. In einer Reportage über den Aufahmetest an der Soho in Köln wurde von den Dozenten darauf verwiesen, dass die Leistungen permanent schlechter werden und es allgemein an einer breiten sportlichen Ausbildung in jungen Jahren mangeln würde. Ich war eher der Leichtathlet als ein Turner. Aber wenn man gesehen hat, wie da reihenweise Spohibewerber!!! an einfachen Kastenspüngen scheiterte oder an so etwas eigentlich banalem wie ein rad schlagen...

7. Gute Sache. Da muss man dann überlegen, wie man das operativ umsetzt...

8. Sorry. Erneut dummes Zeug. :-) Übermüdung beuge ich auch damit vor, angemessen früh ins Bett zu gehen...:-)

Bei aller Kritik noch einmal Respekt für die interessante Diskussionsgrundlage!

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FranziiCookiie 15.04.2017, 03:58
@atzef

1.
Ich wüsste nicht, was an Tafeln so schlimm ist.

4.
Ich stimme atzef zu... Unnützes Wissen ist nicht existent, welches Fach würdest du denn streichen wollen?

5.
Außerdem ist es so, dass viel an der Einstellung der Schüler liegt. Wir haben in Wirtschaft und Recht in der 8. Klasse gelernt, wie man Überweisungen ausfüllt (und natürlich wofür alles steht usw.). Ich denke niemand, inkl. mir, hat sich das gemerkt. Einfach weil es wieder "nur Schulzeug" war. Letztendlich hab ich es erst bei meinem Praktikum verinnerlicht. Das ist mit Lohnsteuerausgleichen wahrscheinlich nicht anders... Für solche Dinge sind eben, meiner Meinung nach, die Eltern zuständig und in Zeiten des Internets braucht man nicht einmal mehr die unbedingt.

6.
Dafür gibt es ja in der Oberstufe (also zumindest bei uns) spezialisierten Sportunterricht, also selbst gewählten.

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Logindata 15.04.2017, 04:39

Zu 1. Aber ob Tafel oder Whiteboard macht eigentlich nichts aus. Mit Kreide kann man oft besser und schneller skizzieren.

zu 2. Butterbrote gehen genauso, so wird das auch in den westlichen Nachbarländern B/NL gemacht, und Kinder sind bis 16.20 Uhr o.ä. in der Schule. Wieso eine gratis warme Mahlzeit?

zu 3. Ja stimmt, ein Sozialarbeiter müsste z.B. in der ersten halben Stunde als Warming-up Sozialtraining leisten

zu 4. Ja. Programmieren ließe sich sicher bei Mathe, Physik integrieren, bei den Sprachen könnten die Kinder in Wordpress Blogs anlegen. So würden Sie neben einfachen HTML-Kenntnissen auch andere praktische Dinge lernen.

zu 5. Ja. Was ich an Schülern heutzutage merke, dass Kinder immer weniger Basisdinge im Alltag können: Mit 14 Jahren sollte jedes Mädchen und jeder Junge einen Fahrradmantel wechseln können. Und auch ein einfaches Gericht kochen und nicht nur in die Mikrowelle schieben.

zu 6. Gute Idee, würde den Horror wegnehmen, den man entwickelt, wenn man "unsportlich" ist

zu 7. Ja. wird auch gemacht. Im Sommer gehen einige Lehrer nach draußen (Schulhof, Park gegenüber), für Sprechübungen einer Fremdsprache ideal, wenn die Klasse nicht aus dem Ruder läuft.

zu 8. halb neun ist auch schon relaxter, man will ja nicht jeden Tag erst um 17.00 Uhr aufhören als Schüler...


Das deutsche Schulsystem hat auch Vorteile. Wir bezahlen seit der Grundschule 550 Euro pro Jahr und Kind (inklusive 10 Euro Abtragung des iPads, was verpflichtet ist bei dieser öffentlichen Schule hier), bei mehreren Kindern geht das Kindergeld genau auf an Schulbeiträgen.
( Kindergeld ist ca. ein Drittel des deutschen)

Solche Dinge werden bei Ländervergleichen selten genannt...

Allerdings: Bei einer Abi Wiedersehensfeier hatten wir vor einigen Monaten eine Schul-Führung gebucht. Das war interessant und aufschlussreich.
Da habe ich mich wirklich erschrocken, dass die alte, ehrwürdige Schule in über dreißig Jahren so runtergekommen ist.
Manche Räume sahen fast so aus, als hätte ich gerade Abi gemacht...
Unglaublich, dass da niemand mal anstreicht...(um das Kleinste zu nennen)

1
teletobbi 15.04.2017, 21:50

Absoluter Blödsinn.

1.Die Smartbords sind hochgradig umständlich und zu teuer, als dass alle Tafeln durch diese Bords ersetzt werden können.

2. Eine Kantine wäre nicht nötig, wenn man das G8 bundesweit abschafft und G9 einführt.

3. Lehrer sind maßgeblich mit an der Erziehung der Zöglinge beteiligt.

4. Nein, IT sollte nicht hochgegeriffen werden. Für die einen ist es vielleicht interessant, für anderen Schüler zu komplex und der Untergang später im Abitur. Nicht jeder wird später mit Computer arbeiten. Die Schüler sollten sich wieder spezialisieren und die Fächer wählen dürfen, in denen sie auch begabt sind. Wenn man unfähig ist Mathe zu können, aber ein super Biologe ist, sollte es an Mathe im Abi nicht scheitern.

5. Der einzige gute Vorschlag in deiner Liste.

6. Ist bereits der Fall. Ab der Q1 (11.Klasse) dürfen sich die Schüler zwischen drei verschiedenen Sportthemen entscheiden: Turnen, Tanz und Leichtathletik.

7. Alle 65 Minuten etwas Gymnastik oder was? Tun das Bürobeamte auf ihren Arbeitsplatz etwa auch? Man sollte die Kirche wirklich im Dorf lassen.

8. Bringt nichts. Ob 8 oder neun Uhr, der Schüler wird immer übermüdet in den Unterricht kommen, weil dieser mit einer Stunde mehr Schlaf eher eine Stunde länger aufleiben würde. Man sollte die Zeiten eher vereinheitlichen und grundliegend für alle Schulen die Richtlinie 8 Uhr Schulbeginn vorgeben.

Unser Schulsystem ist sanierungsbedürftig, aber deine Vorschläge würden aus Sanierbedrüftigkeit den Zusammenbruch bedeuten.

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Die einzigen Reformationen, ausgehend von meiner Schule logischerweise:

1. Mehr Praxis wenn möglich: Es schadet nicht, auch mal draußen im Freien Unterricht zu haben, sich dort versch. Blätter anzuschauen o. Ä. (wahrscheinlich eher in der Grundschule realisierbar)

2. Ein Schulsystem für alle Bundesländer. Ich finde es unfair und dumm, dass jedes Bundesland ein eigenes Schulsystem hat. Was bringt das? Das Niveau der Schüler und des Systems sinkt doch immer weiter. Es kann nicht sein, dass in manchen Bundesländern die Abituraufgaben wirklich noch von den Lehrern kommen.
Generell sollte auch mehr darauf geachtet werden, dass Klausuren (v. a. in der Oberstufe) von der Schwierigkeit, der Art und der Bewertung ungefähr gleich sind. Also auch innerhalb eines Bundeslandes oder gar einer Schule bzw. Jahrgangsstufe. So wurden unsere Deutschklausuren viel großzügiger korrigiert, als die der anderen Klassen, meine Matheklasur war hingegen um einiges schwerer als die meiner Mitschüler und in unserem Geographiekurs arbeiten wir in Klausuren hauptsächlich mit dem Atlas, während es bei den anderen viel mehr Auswendiglernen ist.

Was ich von G8 bzw. G9 halten soll, weiß ich nicht.

  1. Keine Selektion nach der 4. Klasse, sondern frühestens nach der 6. Klasse. Dieser Fortgang nach der 4. Klasse ist unendlich schwachsinnig und bringt eine signifikante Ungleichberechtigung zwischen den Geschlechtern mit sich.
  2. Mehr Spezialisierungsmöglichkeiten und Wahlfächer in anderen Interessensgebieten (unterschiedliche Sportarten, Instrumente, handwerkliche Tätigkeiten, Algebra etc.) und dort auch mehr praktische Anwendungen. Gedönsfächer wie Religion auch nur noch als Wahlfächer.
  3. Ein gemeinsames Bildungssystem für alle Bundesländer.
  4. 13 Jahre bis zum Abi, nicht 12.
  5. Mehr Lehrer an jeder Schule, um eine intensivere Einzelbetreuung zu gewährleisten.
  6. Bessere technische Ausstattung von Schulen, um einen qualitativ hochwertigen Medienunterricht anbieten zu können.
  7. Ein Fach für Alltagsfragen wie Versicherungen, Steuererklärungen, Persönlichkeitsrechte, aber auch "wie schließe ich einen Fernseher an?" oder "Wie kommt ein Handy ins Internet?" etc.
  8. Späterer Schulbeginn (9 Uhr).

warum muss ein Bildungssystem eigentlich reformiert werden?

Warum darf eigentlich nicht ein jeder so lernen wie er möchte oder kann?

wenn die Zensuren schon gekanzelt wären,wäre der  hohe Leistungsdruck weg und allen Schülern ging es besser.

turnmami 14.04.2017, 16:54

Ganz klasse...dann lernt jeder nur noch das, was ihm grad gefällt und wundert sich dann, wenn er keine Ausbildung schafft...

3
kiniro 14.04.2017, 17:16
@turnmami

Oder er macht in dem Bereich eine Ausbildung, die ihm liegt.

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turnmami 14.04.2017, 17:20
@kiniro

und da hat er dann alle Grundvoraussetzungen, wie gutes Deutsch, Mathe usw?? Die Berufe erfordern auch Kenntnisse auf Gebieten, die einem nicht liegen!!

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oxygenium 15.04.2017, 14:25
@turnmami

dummes Geschwätz und jeder ist seines Glückes eigener Schmied.

Was uns hier beigebracht wird ist Manipulation vom Allerfeinsten und der Mensch ist nur noch ein Roboter im  menschlichenSystem.

Wie erklärt sich bitte, das alle Menschen immer kranker werden?

Die Schüler ritzen sich...etc.

Jedem Menschen steht frei sich davon anziehen zu lassen oder sein eigenes Ding ohne Druck zu leben.

Der Geist ist immer noch frei.

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