Wie würdet ihr Bürgermeisterkandidaten gendern?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Bürgermeisterkandidat*innen 58%
Bürger*innenmeister*innenkandidat*innen 42%
Bürgermeister*innenkandidaten 0%
Bürgermeister*innenkandidat*innen 0%
Bürger*innenmeisterkandidaten 0%
Bürger*innenmeister*innenkandidaten 0%
Bürger*innenmeisterkandidat*innen 0%

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Bürgermeisterkandidat*innen

I.d.R. wird nur der rechteste Bestandteil (hier: "kandidat") eines solches Kompositums angepasst, da es nur für diesen psycholinguistische Evidenz für einen männlichen Bias gibt.

Woher ich das weiß:Beruf – eigene linguistische Forschungstätigkeit zum Gendern

Bürgermeisterkandidatinnen und Bürgermeisterkandidaten

so würde ich es - wie schon lange vor dem Gender-Stern-Wahn üblich - gendern, obwohl ich persönlich auch kein Problem mit dem generischen Maskulin (Bürgermeisterkandidaten) habe.

Das auf den (Gender)Stern oder sonstige Zeichen reduzierte Gendern sowie das Gendern durch substantivierte Partizipien (Studierende, Mitarbeitende, Lehrende usw.) sowie andere "Wortungetüme" lehne ich ab!

Deshalb nutze, spreche und schreibe ich den Genderstern auch nicht, und es nervt mich ungemein, wenn ich Nachrichtensprecher und Fernsehmoderatoren ihn aussprechen höre - was heißt aussprechen, es ist ja vielmehr eine Kunstpause.

AstridDerPu

Genauso mache ich es auch. Tut auch nicht weh. :-)

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Hallo,

was ist die Intention...?

Danach richtet sich die Antwort.

Gerechtigkeit, Gleichheit...

Dann kann es nur eine Antwort geben

Bürgermeisterkandidatinnen und Bürgermeisterkandidaten

Hier wird bereits die weibliche Person bevorzugt. Daher müsste es eigentlich heißen:

Bürgermeisterkandidaten

Ein Bürgermeisterkandidat ist eine Person die um das höchste Amt in einer Stadt kandidiert. Diese Person ist bereits geschlechterneutral.

Alle Spielereien mit Kürzungen sind beleidigend und diskriminierend. Wer bitteschön ist Kund oder Ärzt? Bei dem vornehmlich von den Grünen forcierte Art zu gendern wird der männliche Part oft verstümmelt. Gerechtigkeit oder Gleichheit sieht anders aus.

Gendern ist keine Form von mehr Gerechtigkeit, sondern verursacht Ungleichheit und Diffamierung. Gendern ist eine Diskriminierung gegenüber dem männlichen Geschlecht.

Alles Gute Dir... und bleib gesund.

Gruß, RayAnderson  😏

Bürgermeisterkandidat*innen

Ich habe einmal gehört, dass man nur den letzten Teil eines Wortes gendert. Daher auch nicht Schüler*innenvertreter*innen. Kann für die Richtigkeit aber nicht garantieren. Soweit ich weiß, gibt es zum Gendern aber auch noch keine Norm.

Ich persönlich gendere aber eigentlich nicht: Die vielen anderen Geschlechter akzeptiere ich zwar auf jeden Fall, aber ich finde, die normalen Formen schließen alle mit ein.

Wenn man sich die Genderregeln mal genau durchliest sieht man das es da eine Bevorzugung der Frau gibt innerhalb der Regeln. Somit ist gendern nicht in der Lage diskreminierung zu unterbinden da dafür einige der Regeln geändert werden müssten.

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@Asporc
die Genderregeln

Die von welcher Uni, welchem Rathaus oder welchem Unternehmen?

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Gar nicht.

Bürgermeister ist wie "Dr." oder "Feldwebel" ein erarbeiteter Titel/Rang.

Die richtige Anrede ist daher "Herr Bürgermeister" oder "Frau Bürgermeister".

Und mit dem Kandidaten natürlich dasselbe.

Manche sagen Dr'in oder Dr.in.

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@verreisterNutzer

Und die Arzthelfer sagen das normalerweise richtig. Wenn du in eine Gemeinschaftsklinik mit beiden Geschlechtern gehst fragen die richtig "wollen sie zum Herrn Dr. oder zur Frau Dr.

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So wie bei Kanzler, ach nein warte, Merkel ist ja unsere Kanzlerin.

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@quadratante

Was grammatikalisch falsch ist. Nur weil dieser Frau diese Anrede gefällt ist die davon nicht richtig.

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@Asporc

Genauso falsch wie Metzgerin, Bäckerin, Ärztin oder Schneiderin.

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Jetzt wird's allmählich lächerlich. Es heißt Bürgermeisterin und Kandidatin.

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