Wie würdet ihr bei so einem Lehrer reagieren?

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5 Antworten

Mit sehr christlichen Leuten über solche Themen zu diskutieren ist, wie Kieselsteine auf Panzer werfen. Einen Versuch ist es zwar wert, aber erfahrungsgemäß bewirkt man damit rein gar nichts.  
Ich diskutiere auch grundsätzlich darüber, weil ich die Ansichten unmöglich finde, aber in der Bibel steht, dass Homosexualität eine Sünde ist und davon lassen sich die Gläubigen in einigen Fällen nicht abbringen.
Also Zähne zusammenbeißen und deine Toleranz bei Leuten einsetzen, bei denen noch nicht Hopfen und Malz verloren ist.
Viel Glück dabei.

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Du hast recht seine Einstellung ist in unserer Zeit unmöglich Vertretbar, leider sind viele stark gläubige noch nicht so weit. Du solltest weiter machen und nicht nachlassen schließlich vermittelt er Werte die inakzeptabel sind.

Du musst nicht aus dem Kurs raus aber das bedeutet nicht das du deine Meinung verheimlichen sollst.

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Wie wichtig ist dir die Konfirmation? Wenn du jetzt noch zusätzlich Rückgrat zeigst und Mumm hast, verzichtest du auf die Konfirmation und die Geschenke. Bei mir gilt das Prinzip: Über Dritte wird nicht hergezogen und schon gar nicht in dessen Abwesenheit. Das könntest du ihm sagen. Es bleibt natürlich deine Entscheidung, ob du dich konfirmieren lassen willst oder nicht. Aber der Lehrer macht so keine gute Werbung für die Kirche. Oberstes Gebot ist Liebe und Barmherzigkeit.

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Und das bei der Konfi? Dachte immer, Protestanten seien immer so liberal, dass denen alles egal ist. Aber Spaß beiseite, mal meine Gedanken und Reaktionen als leicht fanatischer Katholik:

Homosexualität

Da sind die Aussagen der Bibel sehr eindeutig, nämlich ja, ist ne Sünde. Für uns "Bodenpersonal" ist es aber nicht von Belang, ob und wie wir LGBT-Menschen ächten oder bestrafen etc.
Unsere Aufgabe und Pflicht ist es selbstverständlich, ein inklusives Menschenverständnis hoch zu halten, und diese Menschen eben nicht zu diskriminieren, sondern ihnen Mitmenschlichkeit und Gemeinschaft entgegenzubringen und sie miteinzubeziehen. Ganz klare Botschaft.


Sünde (im Allgemeinen):

Viele verstehen das Konzept oft so, dass es darum geht, um jeden Preis das Sündigen zu vermeiden. Ja, ok.
Aber: es liegt ja im Wesen des Menschen, in seiner Unvollkommenheit, dass ihm Ausrutscher unterlaufen und er zu Weilen seinen Schwächen erliegt.
Korrekterweise sind wir alle Sünder, und Zweck der Übung sollte es sein, dass man mit einer gewissen selbstkritischen Demut durchs Leben geht, und sein eigenes Handeln hinterfragt, anstatt sich in womöglich schlechten Angewohnheiten festzufahren.
Daher auch das Schuldbekenntnis vor oder im Kyrie in der wöchtenlichen Messe. Wer nur mit dem Finger auf die Sünden anderer zeigt, hat das Thema verfehlt. "Wer ohne Sünde ist, werfe [usw.]"

Atheismus

Meiner Meinung nach wird der Begriff oft inkorrekt verwendet. Atheismus bedeutet die strikte Ablehnung einer göttlichen Existenz.
Oft sind aber die selbsternannten Atheisten in erster Linie damit beschäftigt, religiöse Institutionen zu kritisieren, teils auch zu Recht. Und deren Motto geht sehr oft in die Richtung "Gott, wie die Kirche xy es lehrt, gibt es nicht". Ist ein recht substanzieller Unterschied zu "Gott gibt es nicht - PUNKT". Erstere sind mMn keine Atheisten im Wortsinn sondern halt kirchenkritische Menschen.
Du hast aber gar nicht wiedergegeben, was der Lehrer denn nun über Atheisten gesagt hat, kann dazu also keine Stellung beziehen. Aber auch hier würde ich mich an oben Genanntes halten - Inklusion (Einbeziehung) statt Ablehnung.


Konfi-Unterricht

Faktisch ist es ja so, dass die Konfirmation teils eine rein verweltlichte Angelegenheit geworden ist, nach dem Motto "sich ein halbes Jahr lang Gelaber anhören, dann Kohle und Geschenke absahnen, und das war's". Insofern finde ich es gut, dass du nicht einfach die Sache passiv über dich ergehen lässt, sondern dir Gedanken machst. Ich kann mir denken, dass es im Alter von 13-14 nicht einfach ist, da einen Durchblick zu bekommen. Die eigenen Hormone lenken ab, die Umwelt lenkt ab, usw.
Ich fände es eigentlich besser, dass man sich erst nach der Pubertät in Ruhe mit den tiefgehenden und zentralen Dingen der Religion befasst und dann halt erst mit 18 oder 20 halt gefirmt oder konfirmiert wird.

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Hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken und komme nicht als altbackener Unsympath rüber :)

Wünsche Dir viel Erfolg bei der Konfirmation.

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So jemand darf gar nicht mehr unterrichten wen sogar das kreuzt in schulen verboten ist  sind das auch solche Lehrer,Oder ist das eine  Religionsschule?

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Kommentar von HolgerSchneider
21.02.2017, 23:50

Man sollte an den Schulen dringend wieder den Deutschunterricht einführen.

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