Wie würdest du Feminismus definieren?


11.04.2022, 19:24

Z.B wenn ich Schreibe Schönheits-Ops/ Schwangerschaftsabbrüche sind Feministisch kommt immer die Frage was daran Feministisch ist. Obwohl es tatsächlich Feministisch ist

5 Antworten

Ich finde, der Duden definiert das ganz gut. Feminismus ist eine Bewegung, die eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen (z. B. der traditionellen Rollenverteilung) und der patriarchalischen Kultur zu Gunsten er Frau anstrebt. Feminismus ist keine Gleichberechtigung von Frauen und Männern in dem Sinne, sondern Feminismus strebt die Gleichberechtigung der Frau an. Das ist zumindest der ursprüngliche Feminismus. Der neue Feminismus setzt sich auch für Selbstbestimmung und Freiheit aller Geschlechter und Geschlechtsidentitäten und gegen Sexismus ein.

Aber Feminismus ist nicht gleich Feminismus. Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Gruppierungen, die sich aber alle als feministisch bezeichnen.

An Schönheits OP's ist außerdem rein gar nichts feministisch, auch wenn solche OP's gerne als feministisch vermarktet werden und du sie auch für feministisch hältst.

Die gesetzliche geschlechtliche Trennung und, oder Separatierung von geschlechtlich sich voneineinander unterscheidenden Menschen mit einem naturgesetzlich sich widersprechenden Rechtsanspruch darauf den in den Naturgesetzmäßigkeiten zu Grunde liegenden unterschiedlichen Eigenschaften irgendwie abzuändern, abzuschaffen, auzuhebeln und, oder auszugleichen.

Frauen müssen das können und dürfen was auch Männer können und dürfen und dafür auch nicht schlechter entlohnt oder behandelt werden. Selbst habe ich das aber nicht so gesehen, gefühlt oder empfunden das dem so wäre, ist oder war. Nun, ja. Einiges ja,einiges wiederum auch nicht. Einiges ist oder war z.T. ja auch so gewesen, zumindest das was das Gendern hinsichtlich der Unterscheidung in den Berufungen bzw. der gesellschaftlich genormten Berufskatalogisierung und, oder beruflichen Klassifizierung von Menschen betrifft.

Wobei man das als Mann mit typischen Männer- und, oder Frauenberufen sowie der vermeintlichen Diskrimnierung und Unterdrückung daraus nicht so gesehen, erfahren oder empfunden hat. Es wird dahingehend ja aber auch recht allgemein schnell pauschalisiert, was nunmal im Ursprung und, oder im Kern der Sache sich ja auch entscheidend im Feminisus begründet und das seit Beginn der Menscheitsgeschichte mit Schöpfung der Krone besteht oder bestand. Religion und Glauben hat man ja aber damit und mit zunehmenden unmoralischen und unethischen kapitalistisch geprägten Glaubensgrundsätzen und Prinzipien ja auch mehr oder minder abgeschafft und, oder an Nichts mehr glaubend und denkend (un)wissentlich entsagt.

Die Mutter der Natur ist nun aber mal Leben zu gebären und zu gewähren und die des Mannes Leben zu schöpfen.

Solange Frauen gleiche Rechte fordern, in der Ansprache aber auf Ernstnennung aus Höflichkeit bestehen, den Partner fordern, der Gefühle zeigen soll, sich aber im Ernstfall für sie prügeln soll, darauf bestehen, dass ihre Kleidung doch so unbequem sei, aber den Mann im Anzug sehen wollen, ... solange ist Feminismus ein Deckbegriff für, ja, für was eigentlich, jedenfalls nicht für Gleichberechtigung.

Und das sind wieder Rechtfertigungen vom verletztem stolz o.ä.

Außerdem ist Feminismus auch dazu da um z.B. stereotype abzubauen wie z.B. das Männer sich für ihre Frauen prügeln müssen

Und es sind auch nicht alle Frauen Feministinnen die diskriminierende Denkweise sitzt bei beiden Geschlechtern teilweise noch fest

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So wie ich es verstanden habe und auch von Feministinnen mitbekomme ist, dass man im Feminismus den Zustand von vor 100 Jahren anstrebt - nur anders Rum.

Was du meinst und was eigentlich das Ziel sein sollte ist jedoch Emazipation

Ich bin für:

Gleiches Gehalt

Chancengleichheit in Berufen

Ich bin gegen:

Fantasie Sprache (Gendern)

Diskriminierung von Männern

Zwang auf Geschlechter Gleichheit in Führungspositionen

https://youtu.be/U-tzz9sLa7k

Männer werden durch Feminismus nicht diskriminiert sondern könnten auch davon profitieren weil sie sich dann auch aus ihren Geschlechterrollen befreien können

Und Gendern ist keine Fantasie Sprache ich möchte mich in der Sprache auch wiederfinden können

Ich Frage mich echt was so viele für ein Problem mit einem *innen haben

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@850xy

Wenn du dies gerne möchtest ist es schön und gut. Erwartet allerdings nicht, dass man dich ernst nimmt.

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@ServusvonBayern

Doch tu ich tatsächlich

Und ich persönlich finde es sehr OK wenn man privat nicht ständig gendern möchte aber zumindest in offiziellen Dingen ist es mir schon wichtig

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@850xy

Da werden wir uns wohl nicht einig. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.

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@850xy
Männer werden durch Feminismus nicht diskriminiert

Äh, doch.

Und Gendern ist keine Fantasie Sprache

Doch. Egal, welche Form: Sie entspringt der Phantasie und soll durch Zwang verbreitet werden. Das machen totalitäre Ideologien schon immer. Siehe 1984 Kapitel "Neusprech".

Ich Frage mich echt was so viele für ein Problem mit einem *innen haben

Da totalitäre Ideologien eine Gefahr für Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte sind, ist es gut, sich dagegen zu wehren.

Das Gendern beruht auf einer Verschwörungstheorie. Die Theorie von der "unsichtbaren Frau". Feministinnen haben die Bedeutung von Wörtern umdefiniert um eine Benachteiligung zu finden.

ich möchte mich in der Sprache auch wiederfinden können

Ich halte es für eine Propagandalüge, wenn eine Frau so etwas sagt. Das generische Maskulinum gilt genausowenig nur für Männer, wie das Pluralfemininum nur für Frauen. Ich bin sicher, Du gehst über eine Fußgängerbrücke und gehst wählen, weil Du weißt, daß Du im Wählerverzeichnis stehst.

Läufer kann ein Mann sein, ein unbestimmter Mensch, ein Teppich, ein Maschinenteil oder ein Begriff (wie Selbstläufer, Strandläufer etc.) - dies alles ist kontextabhängig.

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