Wie würden "Antifaschisten" reagieren, wenn man sich als überzeugter NPD- Wähler outet?

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15 Antworten

Hallo!

Ohne auf die NPD einzugehen: Linke sind die Intolerantesten, die man sich vorstellen kann. Nur geben sie es nicht zu.

Die Reaktion auf Andersdenkende (sei es politisch oder ideologisch) kommt auf den Charakter der Person an, aber ich habe mit Linken die Erfahrung gemacht, dass sie unabhängig vom Naturell viel verbohrter & intoleranter sind, als dass sie es je zugeben würden; betrifft in abgeschwächtem Maße auch viele SPD'ler. Die lassen nur ihre eigenen Ideale gelten. Ist ja nicht schlimm, aber dabei schmückt man sich mit Toleranz, Pazifismus und anderen Idealen, die man in Wahrheit nicht ausübt. Und das halte ich für verwerflich. Wer schon solche Sprüche klopft, sollte auch dazu stehen und nicht insgeheim das Gegenteil beherzigen!

Es ist so: Jeder Andersdenkende wird von "intellektuellen Freigeistern", die sehr oft der linken Szene zuzuordnen sind & auch Antifa-mäßig gesonnen, nicht akzeptiert, gern auch belächelt oder diffamiert, je nachdem wer wen vor sich hat. 

Wenn es jmd. ist, der sich als "intellektuellen Freidenker" definiert, seine linken Ideale über alles stellt & dann noch denkt, rhethorisch fit ist usw., wird das Ganze in eine zynische Beleidigung übergehen mit dem Ziel, den anderen zu demütigen, ihn mit Schuldkomplexen zu überhäufen und ihm allerlei "Geschichten" zu erzählen. Ein Linker, der weniger Intellekt hat, könnte auch zur frontalen Beleidigung mit übelsten Schimpfworten austicken. Ist alles schon passiert -------> ich (CDU'ler) habe das auf mehreren Parteiveranstaltungen erlebt.

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Ich habe keine Idee, welche Klischees dir so im Kopf herumspuken...

"Antifa" ist bei Rechten ein amorpher Kampfbegriff, der alles, was gegen Rechtsextremismus und Neonazismus ist, auf eine Handvoll gewaltbereiter Linksextremisten reduziert, die keinerlei gesellschaftlichen und wahlpolitischen Widerhall finden.

Schon möglich, dass dir pseudolinke Polithooligans ein paar vor den Latz hauen würden.

Aber hier reden wir allenfalls vom extremistischen Promillerand der Linken.

Ich fände das sehr amüsant und wäre neugierig, wie der mit dem Umstand, argumentativ den Kürzeren zu ziehen, umgehen würde.

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Geh' mal davon aus, dass mit der politischen Diskussion, wenn Sie denn offen ausgetragen wird, auch Freundschaften zerbrechen. Sorry, klingt hart, aber ich habe da schon so einiges gesehen, gerade in jüngerer Zeit.

Besonders bitter ist das für Leute, die einfach nur eine "gemäßigte" Opposition zum Thema "deutscher Sozialstaat für die ganze Welt" etc. einnnehmen wollen, und die eigentlich gar keine "fremdenfeindliche" Meinung (bezogen auf die Menschen an sich) haben. Denn "links" wertet jegliche Abweichung von der uneingeschränkten Willkommenskulutur sofort als "Nazi" o. ä. Da hört die Diskussion, bzw. Diskussionsbereitschaft, sehr schnell auf. Ich bin mir nicht sicher, ob das am durchschnittlichen Intellekt der Anhänger linker Theorien liegt, oder eher nur am Alter und Erfahrungsgrad. Unterm Strich wird jedoch gerade von links her die Spaltung der Gesellschaft extrem vorangetrieben, indem man sich eben nicht auf eine Diskussion einlässt, sondern zumindest bisher der Ausgrenzungsreflex dominiert.

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Also ich würde mich selber zu den Typen zählen von denen du da erzählst und wenn du mir erzählen würdest du wählst die NPD würde ich wahrscheinlich erst mal versuchen dir den Kopf zu waschen ich mein Afd ist ja eine Sache aber wer wählt bitte im Jahr 2016 die NPD?!
Was willst du da die einzigen Leute die ich kenne/kannte die NPD wählten/wählen hatten ein Kindheitstrauma oder ähnliches die NPD ist einfach die letzte Partei die irgendwer wählen sollte und es sollte auch jedem klar sein das das keine Option ist was willst du den da?
Und hätte ich da mal n schlechten Tag hättest du statt versuchen dir klar zu machen dass das nicht geht unter Umständen auch unkonstruktivere Kritik erhalten aber das kommt ja auch auf die Person an der du das erzählst ist ja nicht jeder linker n heiliger.

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Antifas sind aus meiner Sicht keine Gruppe mit politischer Überzeugung.

Antifas (so, wie ich sie kenne) sind noch ein bisschen extremer als "nur" überzeugte NPD-Wähler (vom extremistischen Aspekt). Vergleichbar wären Hau-Druff-Neo-Nazis. Du kannst dir die Gedanken machen, wie Neo-Nazis darauf reagieren würden, wenn jemand im eigenen Kreis die Linke wählen würde, dann hast du einen ziemlich guten Vergleich möchte ich behaupten.

"Linksliberalen Lebensstil" führen heißt noch nicht viel... Das können Menschen sein, die dann auf dich einreden würden und dich ausfragen würden, wie es dazu gekommen ist und warum du so denkst (ich bezieh das mal einfach auf dich). Auch Refugees Welcome hat nicht viel zu heißen, das zähl ich auch zum alternativen Lebensstil und einer ziemlich toleranten Lebensart.

Antifas sind wie gesagt schon etwas aggressiver. Ich will nicht behaupten, dass du dann auf die Fresse bekommst, aber auf ein aggressives Wortgefecht musst du dich dann einlassen.

Wenn du die Leute lange kennst und eine gute Vertrauensbasis besteht, dann solltest du dir keine Sorgen machen müssen. Politik darf meiner Meinung nach nie über Freundschaft stehen - sonst wär ich fast allein... :D

Ich seh das ganze nämlich live aus der anderen Perspektive :D


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Kommentar von Philippus1990
12.09.2016, 21:10

"Antifas sind wie gesagt schon etwas aggressiver. Ich will nicht behaupten, dass du dann auf die Fresse bekommst"

Ich schon.

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Naja ich würde dich schon mitdiskutieren lassen, wenn das vernünftig machst ist das auch in Ordnung, aber nett wäre ich wahrscheinlich nicht zu dir.

Damit meine ich nicht, dass ich dich beleidigen würde oder so, sondern einfach, dass ich mich von dir distanzieren würde.

De facto kommen solche Situationen im Alltag aber sowieso sehr selten vor.

Außerdem sind Leute, die sich als Antifas (muss man unterscheiden von Leuten, die einfach gegen Nazis sind) bezeichnen selten linksliberal sondern links bzw. linksradikal.

PS: Deine Frage im immer gleichen Stil nerven.

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Kommt drauf an was sie für Menschen sind. Wenn du ihre politische Meinung tolerieren kannst können sie vlt. auch deine tolerieren.

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Wahrscheinlich nicht so begeistert, die Linken sind in ihren komischen übersozialen Überzeugungen viel zu festgefahren und stur, ich als Anarchist hatte da schon viele schöne Diskussionen auf der einen Seite bezeichnen sie meinen Anarchismus als unrealistisch egal wie gut ich ihnen erkläre das es funkionieren kann und auf der anderen Seite erzählen sie dir vom funktionierenden Kommunismus und wie schön es doch ist, dass ein Staat dann alle Menschen zwangsanpasst, selbst die DDR Diktatur wird von denen schöngeredet

Mit einem so richtig Rechten hatte ich noch keine Diskussion, wäre zwar mal interessant aber es ist garnicht so einfach einen Rechten aufzutreiben der logisch argumentiert

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Kommentar von MrHilfestellung
12.09.2016, 20:42

So gut wie jeder Anarchismus, außer Anarchokapitalismus (der größte Quatsch ever) ist linksradikal.

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Ich als eher linker Wähler würde sagen, dass man leider heutzutage nicht wirklich mit Linken diskutieren kann (sollte). Die wenigen Linksintellektuellen haben sich heutzutage leider völlig aus der Diskussion verabschiedet und denjenigen das Feld überlassen, die mittlerweile genauso neoliberalistisch sind, wie Wähler des breiteb Parteienspektrums und den noch schlimmeren Teil der ganzen "Ich mal mir die Welt so wie sie mir gefällt, muss mich niemandem erklären und jeder, der das anders sieht, ist ein Nazi."

In deinem Fall wäre der Gedanke gar nicht so abwegig, aber ich würde meine Zeit lieber darin investieren und mein Weltbild so anpassen, dass ich mich nicht um das Angebot so einer Partei scheren müsste. :)

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Kommentar von jackthegiant
12.09.2016, 20:49

Dein Name passt zu der Antwort.

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Einen nationalwen Gedanken anderen anzudienen iss ne echte Zumutung.

Davon mal abgesehen, ist es falsch zu bwehaupten, dass Antifa Leute linksliberal per se sind. Ein Teil isses, ein anderer Teil hat mit dem Liberalen nix am Hut, es ist also unterschiedlich.

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Falls Du auf Abenteuer aus bist...ein Selbstversuch empfiehlt sich nicht.
"Schuster bleib bei Deinen Leisten"...

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Ist doch ganz einfach. Wenn du eine politische Meinung vertrittst, die auf logischen Argumenten fußt, dann kannst du natürlich deine Meinung äußern und mit Argumenten untermauern. Da du aber eine politische Position besitzt, die fern von jeglicher gesellschaftlicher Akzeptanz sowie ethischer und moralischer Vertretbarkeit besitzt, für die es auch keine Argumente gibt, würde ich es lassen. Sei wenigstens so klug und verberge deine Dummheit.

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Und was soll das jetzt bringen? Du wirst sie nicht überzeugen können ,sie werden dich nicht überzeugen können und dann habt ihr Stress. Ist es das wert ?

Außerdem hat es den Anschein ,dass du einer von denen bist die sowieso keinen Plan von Politik hast und nur das glaubst was du glauben willst ,ähnlich wie die angeblich "Linken".

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wenn du dazu stehst, dann hast du auch Argumente. Du wirst dich halt auf eine Diskussion einstellen müssen und darauf, dass du wenig Verständnis ernten wirst. Vielleicht kannst du dich aber auch auf deren Argumente einlassen und überdenkst deine Meinung, ich hoffe das sehr!

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Kommentar von ManuTheMaiar
12.09.2016, 20:08

Warum sollte er sich auf die Lügen der Linken einlassen, deren Kommunismus ist genauso schlimm wie Faschismus, das wäre wie ein Wechsel von Pest zu Cholera

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Sie würden sich über einen "Zwilling im Spiegel" !  freuen

--- NUR der Lack ist anders ---

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