wie würden andere Menschenrassen enstehen?

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9 Antworten

Damit sich neue Rassen bzw. Arten bilden können, sind eigentlich nur 2 Voraussetzungen nötig:

  1. Isolation

  2. Viel Zeit

Isolation bedeutet, dass sich Populationen bilden, die keinen Genfluss mehr untereinander haben (also in keinem Fortpflanzungsaustausch mehr stehen). Dann werden die so getrennten Populationen langsam über die Generationen hinweg genetisch auseinanderdriften. Viel Zeit ist nötig, bis dieses Auseinanderdriften zu einer Anhäufung von so vielen genetischen Unterschieden zwischen den Populationen geführt hat, dass sie selbst bei erneutem Zusammentreffen nicht mehr untereinander fortpflanzungsfähig wären. Dann würde man die abgespaltene Population als "neue Art" bezeichnen können.

Dass solches genetisches Auseinanderdriften ständig im Gang ist, sieht man daran, wie unterschiedlich Menschenpopulationen an verschiedenen Orten der Welt bereits heute sind. Vergleiche z.B. Inuit, Afrikaner, Europäer, Chinesen und Mapuche (Ureinwohner Chiles): Die Unterschiede sind evident, es gibt also verschiedene Rassen im biologischen Sinn. Der Fehler des Rassismus ist dementsprechend nicht, von "Rassen" zu sprechen - denn dass es solche gibt, ist eine offensichtliche Tatsache - sondern vielmehr, irgendeine Rasse als "höherwertig" gegenüber anderen Rassen zu bezeichnen.

. Der Fehler des Rassismus ist dementsprechend nicht, von "Rassen" zu sprechen - denn dass es solche gibt, ist eine offensichtliche Tatsache - sondern vielmehr, irgendeine Rasse als "höherwertig" gegenüber anderen Rassen zu bezeichnen.

Der eigentliche Fehler ist eher, dass man die Spezies Homo sapiens nicht in Rassen unterteilt.

In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute nicht mehr in Rassen unterteilt. Molekularbiologische und populationsgenetische Forschungen haben seit den 1970er Jahren gezeigt, dass eine systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen Populationen nicht gerecht wird. Zudem wurde herausgefunden, dass der größte Teil genetischer Unterschiede beim Menschen innerhalb einer geographischen Population zu finden ist.Die Einteilung des Menschen in Rassen entspricht damit nicht mehr dem Stand der Wissenschaft.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rasse#Anthropologie

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@PatrickLassan

Nach der gängigen biologischen Definition von "Rasse" ist es absurd, zu behaupten, es gebe keine menschlichen Rassen. Freilich ist es aber sinnvoll, heute nicht mehr von "Menschenrassen" zu sprechen, aufgrund des Missbrauchs des Begriffs durch diverse Ideologien.

Nochmal: Was sind Rassen, biologisch gesehen? Verschiedene Populationen einer Art, die durch ihre längere separate Evolution geno- und phänotypische Eigenheiten angehäuft haben, aber weiter untereinander fertile Nachkommen zeugen können. In diesem Sinn und in diesem Sinn allein, also rein biologisch gesehen, gibt es in beschränkter Hinsicht auch "Rassen" in der Menschheit. Aufgrund des starken Vermischungsgrades vieler menschlicher Populationen ist der Begriff jedoch zusätzlich immer weniger sinnvoll.

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eben in dieses. Siehe Naturvölker. Südamerika wie Neu Guinea oder die Eskimos. Die Entwicklung ist unterschiedlich fortgeschritten und fand nun einmal in Mitteleuropa statt. Die Automatisierung wie Erfindungen die dann auch nach Nordamerika kamen. Und dort durch auswanderung oder vertreibung wegen Religiöser ansichten zu neuen Errungenschaften der Technik wie Forschung führten. Alexander Graham Bell oder Morse die Gebrüder Wright die den ersten Motorflug mit einem Flugzeug erfanden wie wagten. Viel Technik kommt aber aus Europa. Bedingt durch umstände wie der Evulotion. In Nordamerika kann man dafür mehr Saurier Spuren erfassen und wie die Erde entstand. Das gleiche gilt für Asien wie Osteuropa.

So wie Du es vermutest ist es geschehen. Auf der Wanderschaft haben sich Mutationen entwickelt die bessere Überlebenschancen hatten und somit bei der Partnerwahl begehrter waren. Die offensichtlichsten Merkmale sind Hautfarbe, Körpergröße, Nasenform und ähnliches.

aber das sind ja jetzt noch nicht solche unterschiede wie zum beispiel zwischen einem löwen und einer Katze oder Schimpanse und Menschen die a auch mal aus einem Vorfahren sich entwickelt haben

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Die Hautfarbe natürlich nicht, aber andere Äußerlichkeiten sind rein zufällig und bieten keinerlei Vorteile.

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Interessante Frage die du stellst. Da müsste man sich fragen, wo und wie der erste Mensch entstand. Neue Menschenrassen würden sicher nicht entstehen. Es wäre anzumerken, dass es einige Rassen unterschiedlichster Art gibt. Ob alle vom "Urmenschen" abstammen , oder sich separat auf den einzelnen Kontinenten entwickelt haben, wer weiss das. Geht man davon aus, dass es zur Urzeit zusammenhängende Kontinente gab, z. B. Afrika und Südamerika ein Kontinent gewesen ist, dann könnte man sich vorstellen, dass durch weite Wanderungen der Menschen, es zu Vermischungen kam. Schiffe hatten die damals noch nicht, um so weite Strecken über die Ozeane zurückzulegen. Das lässt den Schluss zu, dass die Erde damals ein grosser Kontinent gewesen sein könnte, nicht durch Ozeane getrennt. Die Menschen siedelten sich in unterschiedlichen Teilen der Erde an. Termperatur und unterschiedliche Lebensbedingungen , daran passten sich die Menschen an. In Teilen, in denen überwiegend tropische und heisse Temperaturen herrschten, hatten die Menschen eine dunklere Hautfarbe, Schutz gegen die Sonne. In kälteren Zonen, eher hellere Haut. Wobei die Eskimos eine dunkle Haut haben, obwohl sie in einer kalten Zone sesshaft sind. Wie das alles entstand wird eine Frage bleiben, die wir nicht endgültig beantworten können. Wissenschaftler versuchen hier Antworten zu finden. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Antworten eher Vermutungen sind, als auf Beweise fundieren.

das ist doch unsinn, oder? als der mensch enstand waren die Kontinente doch schon längst alle getrennt, oder irre ich mich jetzt total?

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@hanna98

Ob zur Zeit der Menschentstehung die Kontinente schon getrennt waren oder nicht, woher willst du das wissen ?

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@Ontario

naja weil man doch bestimmen kann wie alt die Knochen sind und man kann doch auch den Zeitpunkt bestimmen wie die Kontinente gewandert sind

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@hanna98

@hanna98

Du hast recht, dies ist Unsinn. Der vergangene Kontinentaldrift mit der Aufspaltung des früheren Superkontinents Pangaea in die heutigen Kontinente ist bildlich sehr gut auf Wikipedia dargestellt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kontinentaldrift#Verschiebungen_in_der_Vergangenheit

Die Entstehung der Menschheit wird ganz im Gegenteil manchmal mit der Vereinigung der indischen Landmasse mit Eurasien in Verbindung gebracht. Dabei entstand der Himalaya, der sich noch heute pro Jahr um 1 cm hebt.

Eine Theorie besagt, dass dieses Ereignis zu einer gewaltigen klimatischen Veränderung führte, u.a. der Entwaldung und Versteppung weiter Bereiche in Afrika. Die damals auf den Bäumen hockenen Primaten waren hierdurch gezwungen, ihren Lebensraum von den Bäumen auf den Boden zu verlagern. Dies führte zum aufrechten Gang, verstärkter Fleischnahrung, Gehirnentwicklung (Jagd) etc.

Ist aber auch nur eine Theorie.

Unsinn ist aber auf jeden Fall die Behauptung, dass es noch während der Menschwerdung (ein Prozess, der vor maximal 8 Mio Jahren begann) einen zusammenhängenden Superkontinent gegeben habe.

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Im Grunde wäre das auch in der Zukunft denkbar.

Hier 3 beispielhafte Optionen:

  1. Die Menschheit verfeinert die Gentechnologie und entwickelt selbst unterschiedliche Rassen. Beispielsweise könnte es eine autoritäre Herrschaft geben, die ein Interesse an menschlichen "Arbeitsmaschinen" (für Krieg, Arbeit etc.) hat. Diese veränderten Rassen hätten dann z. B. kräftige große Arme und Beine aber ein kleines Gehirn.
  2. Ein Teil der Menschheit wird in einem Raumschiff zu einem Planeten eines anderen Sonnensystems verschickt, mit dem Ziel, diesen probemäßig zu besiedeln. Aufgrund der weiten Entfernung (sagen wir mal mehr als 100 Lichtjahre) bricht jeder Kontakt zwischen den Raumsiedlern und dem Heimatplaneten ab. In der Folge entwickelt sich die Menschheit dort anders weiter.
  3. Eine uns technologisch weit überlegene andere Intelligenz landet (wie im Film "Independence Day") auf der Erde, übernimmt das Zepter (wie die Spanier vor ca. 500 Jahren gegenüber den Inkas z. B.) und behandelt den Menschen so wie wir zur Zeit Hunde und Katzen behandeln.

Bleibt alles so, wie es zurzeit ist, dann kommt es eher zu einer restlosen Vermischung der Menschheit. Es gäbe dann irgendwann kaum noch Menschen mit schwarzer, weißer, gelber, brauner Hautfarbe oder anderen auffälligen Merkmalsunterschiede, sondern alle sähen irgendwie so aus, wie die heutigen Weißen nach einem 3-wöchigen Mallorca-Urlaub.

Das ginge nur wenn Menschenpopulationen isoliert wären. Mittlerweile ist die Welt aber so eng zusammengewachsen und mischt ihr Erbgut global durch, dass daran nicht mehr zu denken ist.

es gibt heute noch Menschen die wie in der Steinzeit leben und das ist auch gut so ,denn die sind bestimmt glücklicher als wir

ja das glaub ich auch ^^ heisst das aber das die sich anders weiterentwickeln als andere..also so zu einer anderen Menschenrasse werden können?

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@hanna98

was hast du nur immer mit der Rasse, wir sind doch keine Hunde

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das kann gut sein!

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zum beispiel indianer, asiaten, afrikaner, europäer, ......
so und nicht anders ist es ja passiert^^
jetzt vermischen sie sich zwar wieder, aber die anpassung ist stetig!

ja aber die unterscheiden sich vom körperbau ja nicht so sehr, aber wäre das dann so gekommen wenn der Mensch nicht soviel Technik hätte?

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@hanna98

der körperbau ändert sich nur sehr sehr langsam..... zudem ist dieser körperbau nicht nur für europäer von vorteil, sondern auch für alle anderen menschen

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schon möglich, wer weiss was der Yeti für ne Rasse ist?

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