wie würde man den Mond wahrnehmen wäre er nur 100 km von der Erde entfernt?

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Hallo,

mit Hilfe der Trigonometrie kannst Du den Winkel bestimmen, unter dem der Mond aus 100 km erscheint.

Der halbe Winkel befindet sich im Dreieck Standpunkt des Beobachters, Mondmittelpunkt und Berührpunkt der Tangente an den Mond vom Beobachter aus.

Das Dreieck ist rechtwinklig, weil die Tangente und der Mondradius zum Berührpunkt hin im rechten Winkel zueinanderstehen.

Die Strecke Beobachter-Mondmittelpunkt ist dann die Hypotenuse, der Radius zum Berührpunkt die Gegenkathete des halben Blickwinkels.

Da der Mond 100 km entfernt ist, ist die Hypotenuse Mondradius plus 100 km lang, die Gegenkathete entspricht dem Mondradius von 1737 km.

Der halbe Blickwinkel ist demnach der Arkussinus (1737/(1737+100))=

arcsin (0,9455634186=71°

Der ganze Blickwinkel ist doppelt so groß, also 142°.

Das ist, also hältst Du eine Scheibe von einem Meter Durchmesser 17 cm vor Deine Augen. Da siehst Du außer der Scheibe nicht mehr sehr viel.

Herzliche Grüße,

Willy

Vielen Dank für den Stern.

Willy

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Was noch berücksichtigt werden muss, ist die notwendige Orbitalgeschwindigkeit, mit der der Mond die Erde umkreisen müsste, um einen stabilen Orbit zu halten.

Die wäre bei ca. 63 km/s bzw. 228.000 km/h.

Man stelle sich die Auswirkung auf die Atmosphäre vor. Und die Gezeitenwelle auf der Erde.

Berechnet habe ich das hier: https://rechneronline.de/g-beschleunigung/orbitalgeschwindigkeit.php

Und klar, da sind vermutlich nicht alle Einflussfaktoren berücksichtigt, seht es also bitte als Näherung.

LG

G.H.

Es wäre der 2. Boden und man würde ihn fast vom Horizont bis zu Horizont sehen aber erde und Mond sind ja rund... und 7rses etwas das den halben Himmel ein nimmt dreht sich um die Erde...stell dir das vor. Du sieht eine Art runden Richter immer über dir als ob der Himmel der Boden ist. Ich glaube das würde mich psychisch mitnehmen

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