Wie würde ich meine Probleme einem Psychologen erklären?

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8 Antworten

Zunächst mal,ich finds klasse,dass du Dir Hilfe holst.

Wenn du das,was du hier so geschrieben hast, nicht verbal rüberbringen kannst,aus Angst,Nervosität oder was auch immer-dann schreib es einfach auf, so wie hier und gib den Zettel deinem Therapeuten.

Angst musst du absolut nicht haben. 

Du und Dein Therapeut werdet erstmal eine Kennenlern-Phase haben und schauen,ob ihr miteinander "könnt".

 Dazu gehören auch Probesitzungen und ihr werdet ein zu verfolgendes Ziel der Therapie zusammen erarbeiten .

Dir wird erklärt, welche Therapie passend für dich ist und sollte Dein Therapeut irgendwas an Deinen Aussagen nicht verstehen,wird er dich ganz selbstverständlich fragen.

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und bin sicher,dass Deine Bedenken und Deine Angst sich bald als unnötig erweisen werden!

Hey,

das Problem, vor einem Psychologen zu sitzen, aber kein Wort rauszubekommen haben viele, da bist Du nicht alleine. Das ist auch verständlich, denn warum sollte man einer komplett fremden Person seine persönlichen Probleme anvertrauen? Der Gedanke ist mehr oder minder absurd.

Das wissen auch die Psychologen. Daher wird die Psychologin, wenn sie einen Ansatz für Dein Problem hat, auch versuchen, das Gespräch zu leiten. Aber auch diesen Ansatz braucht sie erstmal. Dafür kannst Du ihr ja auch einfach mal erzählen, dass Du hin und wieder ohne erkennbaren Auslöser Suizidgedanken entwickelst. Dann wird sie vermutlich schon die Hintergründe erfragen und Dir die Möglichkeit geben, auf Deine weiteren Probleme einzugehen. 

Sei aber nicht verwirrt, wenn einfach mal Stille herrscht - auch Psychologen können sich ihren Rat nicht aus den Fingern saugen. Die Stille kann aber natürlich auch ein Zeichen sein, dass sie auf Dich wartet, dass Du weitermachst. Aber das wird sich alles ergeben. Also hab keine Angst vor dem Termin, Psychologen sind auch nur Menschen.

Vielleicht hilft es Dir ja auch, wenn Du Dir ein paar Stichpunkte auf einen Zettel schreibst, was Du überhaupt ansprechen willst. Denn leider sind auch "Blackouts" keine Seltenheit und um das zu vermeiden kannst Du ja das, was Du in Deiner Frage so schön beschrieben hast, ja stichpunktartig auf einen Zettel übernehmen, dann kommst Du nicht in die Situation, dass Du nicht weißt, was Du sagen willst.

Dass Du zu einem Psychologen gehst, ist ja aber an sich schon ein großer Schritt. Da hast Du durchaus schon viel erreicht - denn sich Hilfe zu holen, zeugt von viel Mut und Stärke! Also kriegst Du das Psychologengespräch auch hin. Die erste Stunde ist vielleicht etwas unangenehm, aber das legt sich mit der Zeit auch. Das schaffst Du schon, da bin ich mir sicher.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Genau so sagst du es ;)

Das ist doch schon bisschen Gesprächsstoff. Du musst bei einer Therapie nicht alles erklären können oder wissen, warum du jetzt Suizidgedanken hast. Eine Therapie ist auch dafür da, um abweichendes Verhalten/Erleben festzustellen und dann erst zu schauen, woher es kommt. Das kann tief verborgen liegen und bei manches braucht man erst einen Psychologen, um so tief zu graben.

Keine Sorge, denke so gut wie jeder findet es erst komisch einem Psychologen/Therapeuten so privates zu erzählen. Und ist auch völlig normal, wenn du Angst hast dich nicht öffnen zu können etc.

Sehr schön, dass du eine Therapie machst :)

Liebe Grüße :)

"Wahre Stärke bedeutet nicht nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen!" In dem Sinne, gib nie auf :)

Hi, Du hast Deine Beschwerden doch sehr gut beschrieben. Natürlich ist mir klar, dass es ein Unterschied ist, etwas zu schreiben oder es zu erzählen.

Wenn Du zum Psychologen gehst, schau dass die Chemie zwischen euch stimmt. Er/sie sollte Dir sympathisch sein und das Gefühl vermitteln, dass Du gut aufgehoben bist. Wenn das nicht so ist, geh zu jemand anderem.

Psychologen kennen das Problem, dass manche ihrer Patienten Schwierigkeiten haben über sich und das was sie belastet zu reden. Nimm das was Du geschrieben hast (vielleicht vervollständigt) mit und sag dem Psychologen, dass Du das schwer erzählen kannst. Lies es ihm vor, schlimmstenfalls gib es ihm. Irgendeinen Weg gibt es immer.

Angst zu haben vor unbekannten Situationen ist keine Schande. Ich finde es im Gegenteil mutig, dass Du das hier schreiben kannst. Ich glaube, Du bist stärker als Du selbst glaubst, nur muss Dir jemand dabei helfen, dass Du auch wieder an Dich glaubst..

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.

harobo

So, wie du es hier beschrieben hast, kannst du es selbstverständlich dem Psychologen ebenfalls sagen. Du musst keinerlei Scheu haben, dass du evtl. was falsch machen könntest oder dich für irgendetwas schämen o. ä.

Psychologen haben meist schon viel größere Kaliber vor sich sitzen gehabt ;)

Mach dir keinen Kopf, einfach drauflosplappern, der Psychologe / die Psychologin wird das schon korrekt analysieren :)

Genau!

Der Fragesteller kann ja seinen hier eingestellten Text zur Sicherheit ausdrucken und mitnehmen als Gedächtnisstütze.

Keine Sorge, Psychologen sind erfahrene Gesprächspartner!

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Bei massiven Suizid Gedanken solltest du dir schnellstens Hilfe holen.

Wenn du es wirklich vollenden würdest wärst du tot, auch wenn es dir hinterher leid tut.

Was du sagen kannst und willst, ergibt sich von ganz allein. Das liegt nicht nur an dir sondern vor allem auch an deinem Gesprächspartner.

Es kommt immer anders als man denkt.

Ich habe mir oft vorgenommen, nichts zu sagen und habe dann doch losgebabbelt.

Ich WILL mir ja Hilfe suchen und ich WILL ja auch darüber reden... Ich wollte nur einfach ein paar Tipps haben, wie... Ich such mir nur gerade den richtigen raus und werde dann einen Termin machen...

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@YepItsTea

Es gibt einfach keine allgemein gültigen Tipps. Jedes Gespräch läuft anders. Mach dich nicht vorher verrückt, lasse es auf dich zukommen. Es ist nicht mal halb so schlimm wie du dir es heute vorstellst.

Du hast übrigens auch Probestunden in dem du dich entscheiden kannst ob du mit ihm/ihr  gut zurecht kommst. Wenn nicht, zögere nicht und wechsel den Psychologen.

Viel Erfolg!

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Deine Schilderungen weisen auf eine sich entwickelnde oder bereits bestehende Depression hin. Du solltest es dem Psychologen ebenso schildern wie du es hier geschrieben hast. Er wird Dir schon Fragen stellen.

Hab das gleiche Gefühl /e u d werde auch relativ schnell nervös ,Empfehlung : erklär es dem Psychologen /in genau so wie bei deiner frage

Ich hab ne halbe Stunde zum schreiben gebraucht... Das krieg ich so niemals zusammen.....

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@YepItsTea

Brauchst du ja auch nicht. Der P. wird dir schon entsprechende Fragen stellen, die du einfach - möglichst wahrheitsgemäß - beantworten solltest. Je ehrlicher du zu dir selbst bist, desto besser kann dir geholfen werden :)

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