Wie würde das sein- Straßenverkehr?

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4 Antworten

Für Beleidigende Gesten kann man im Straßenverkehr eine Geldstrafe von bis zu 5000 Euro bekommen, allerdings bräuchte B Beweise oder Zeugen dafür.
B bekommt keine Probleme solange nicht passiert ist.

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Kommentar von juliejuliafgfgf
23.06.2016, 13:49

B hat den A genötigt. Ist das etwa nichts?  Und wo soll A denn beleidigt haben? Vor A stand ja kein Auto? Wenn A eine Scheibenwischergeste in seinem Auto macht und vor ihm stand kein Auto, kann das wohl kaum als Beleidigung gegenüber B interpretiert werden, der nur dahinter steht. Wenn jemand einen anderen beleidigt, muss der doch gegenüber stehen.

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Beide haben sich selbstverständlich falsch verhalten.

Allein das Auslösen der Hupe war bereits rechtswidrig. Auch wenn die meisten Autofahrer nicht wissen oder wahr haben wollen gibt es Vorschriften, wann man eine Hupe betätigen darf...

Die Scheibenwischergeste ist selbstverständlich eine (leichte) Beleidigung und kann entsprechend geahndet werden. Es obliegt nicht anderen Verkehrsteilnehmern Verstöße anderer zu ahnden oder diese zu Beleidigen. Punkt!

Das mit dem Abbiegen habe ich nicht so recht verstanden. Wenn A abbiegt und B weiter grade aus fährt ist (an dieser Stelle!) alles korrekt gelaufen. Nahe vorbei zu fahren ist grundsätzlich nicht verboten und manchmal sogar nötig. Für eine Nötigung ist es erforderlich, dass eine Handlung erzwungen oder unterbunden worden sein muss - das Vorrecht genommen o.ä. 

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Kommentar von juliejuliafgfgf
23.06.2016, 14:00

Die Scheibenwischergeste kann doch aber nur dann strafbar sein, wenn A dem B in die Augen geschaut hat oder sich umdrehte. Ansonsten kann er in seinem Auto doch umher hampeln wie er will.  Wenn er vor sich hin geschaut hat und die Scheibenwischergeste geradeaus gemacht hat und vor ihm war kein Auto, kann das doch keine Beleidigung sein. Und warum ist es keine Nötigung? B hat den A doch quasi genötigt bei rot über die Ampel zu fahren.

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Der "Scheibenwischer" kann schon mal zur Anzeige führen und dann über 300,- Euro kosten.

"ganz dicht" an jemandem (der abbiegt) vorbeizufahren stellt nicht unbedingt ein Vergehen dar, sofern der Verkehrsteilnehmer nicht genötigt oder gefährdet wird.

Situationsbedingt an dieser Stelle einen Mindestabstand vorzuschreiben, das ist in meinen Augen wenig sinnvoll, wird auch meines Wissens nicht wirklich definiert. Schließlich ist A im Sinne von B nicht ein zu überholendes Fahrzeug, kein parkendes,... passt irgendwie in keine Kategorie mit einer klar geregelten Abstandsvorschrift.

Zumal sich "B" natürlich rausreden könnte, dass er bspw. ausweichen musste und einen Schlenker in die Richtung des Fahrzeug von A machen musste. Kann man im Nachhinein schlecht widerlegen.

Für den "Scheibenwischer" wären natürlich Zeugen gut, die diese Geste des Fahrers bestätigen können.

Andernfalls Aussage gegen Aussage... wird wahrscheinlich nix. Es sei denn, A lässt sich aus der Reserve locken und gibt sein Verhalten zu.

Grüße, ----->

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Kommentar von juliejuliafgfgf
23.06.2016, 14:01

Die Scheibenwischergeste kann doch aber nur dann strafbar sein, wenn A dem B in die Augen geschaut hat oder sich umdrehte. Ansonsten kann er in seinem Auto doch umher hampeln wie er will.  Wenn er vor sich hin geschaut hat und die Scheibenwischergeste geradeaus gemacht hat und vor ihm war kein Auto, kann das doch keine Beleidigung sein. Und warum ist es keine Nötigung? B hat den A doch quasi genötigt bei rot über die Ampel zu fahren.

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das kommt drauf an was C gesehen hat ??    denn eine aussage ... steht zur anderen aussage

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