Wie würde das mit einem psychologen ablaufen?

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5 Antworten

Hallo, 

Ich W25 habe mit 21 Jahren die ersten Probleme entwickelt ebenfalls wie du Sozialphobie und Depressionen. 

Am besten gehst du zunächst zu deinem Hausarzt. Diesem erklärst du kurz angeschnitten deine Probleme, du brauchst nicht sonderlich ausführlich zu werden. Du bittest ihn um eine Überweisung zum Neurologen oder Psychiater. Eine Überweisung ist wichtig. Den falls du Medikamente bekommst, kann die dann in Zukunft auch dein Hausarzt dir geben. 

Beim Psychiater oder Neurologen vereinbarst du dann einen Termin. Dort erzählst du auch im groben Rahmen deine Probleme, Symptome und was dich plagt. Ruhig alles in Stichworten. Falls er noch etwas wissen will wird er ruhig und gelassen fragen. 

Dort kannst du dann nach Therapiestellen informieren. Er kann dir sagen wo du hingehen kannst und wo die Wartezeiten länger oder kürzer sind. Meist können Sie das zumindest. 

Danach rufst du in dem Institut an wo du gerne Therapie machen würdest. Dann bekommst du meist einen Fragebogen zugeschickt oder kannst ihn abholen. Zeitgleich landest du auf der Warteliste und erfährst wie lange es circa dauern wird. Das waren bei mir damals 6-8 Wochen. In dieser Zeit kannst du auch gerne noch wöchentlich zu deinem Arzt also Neurologen oder Psychiater gehen. Dieser hört dir ebenfalls gerne zu. 

Mit deinen Eltern empfehle ich darüber zu reden. Es ist und sollte in der heutigen Zeit kein Tabu Thema mehr sein. Es ist total stark von dir dich hier zu melden und das du selbst erkannt hast das du Hilfe brauchst ist der erste Schritt in die richtige Richtung. 

Du solltest ruhig und in einem Moment mit deinen Eltern reden wo jeder Zeit hat und kein Stress ist. Erkläre ruhig und langsam deine Probleme und das du dir Hilfe suchst um Sie zu bewältigen und bitte Sie dabei dich zu unterstützen. 

Beim Therapieplatz selber ist es so das du meist viele Fragebögen zum ausfüllen bekommst. 

Meist ist es das man 1 mal wöchentlich zur Therapie geht. Tag und Uhrzeit werden deinem Leben angepasst. So das du Arbeit oder Schule oder Vereine nicht versäumst. 

Die Therapie fängt ruhig an. Hab keine Angst. Du bist nicht alleine mit diesen Problemen und du bist nicht abnormal oder verrückt. 

Therapeuten sind sehr nett. 

Pass auf dich auf bitte.

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Kommentar von LongTimeNoSee
02.02.2017, 23:15

Danke - hat mir sehr geholfen.

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@LongTimeNoSee

Wenn du dich dazu entschliesst, eine Therapie zu machen, spreche vorher mal mit deinem Hausarzt, der hat Schweigepflicht, genau wie ein Therapeut.

Vielleicht kennt dein Hausarzt ein paar, die er dir empfehlen kann. DA gibt es sicher welche in deiner Nähe.

Dann meldest du dich dort an, kann auch eine Psychologin sein, wenn dir das lieber ist.

Auch wenn du etwas warten musst, habe Geduld, es könnte sich lohnen.

Dort bekommst du erst mal ein paar Gratisstunden, dann füllst du einen Fragebogen aus und den schickt der Therapeut deiner Krankenkasse zur Genehmigung.

Ist die Therapie genehmigt, dann wird dir der Therapeut Fragen stellen und wenn du nicht möchtest, musst du sie nicht beantworten, er darf dich nicht zwingen.

Aber wenn du möchtest, dass er dir hilft, dann solltest du schon von deinen Problemen reden, sonst ist eine Therapie ja nicht sinnvoll..

Therapeuten sind dazu da um dir zu helfen und sie kennen Sozialphobien und auch Depressionen.

In der Regel geht man da einmal die Woche hin und solltest du mit ihm oder ihr gar nicht klarkommen, dann hast du das Recht dir einen anderen Therapeuten zu suchen.

Also, alles nicht so schlimm und ob es dir hilft, hängt auch viel von deiner Mitarbeit ab. Ein Therapeut wird dir nie sagen, dass du das so oder so machen musst, sondern er zeigt dir Möglichkeiten auf, wie du mit deinen Problemen besser umgehen lernst. Ein Psychologe behandelt nicht mit Medikamenten.

Ob du deine Eltern mit ins Boot nehmen willst, sprich ihnen erzählst, dass du zu einem Therapeuten gehst, kannst du selber entscheiden.

Aber wenn du ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern hast, dann wäre nichts dabei und vielleicht hätten sie ja sogar Verständnis und NEIN, du musst ihnen nichts erzählen, was du in den Therapiestunden erzählst.

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Also erstmal mach die da nicht so viele Gedanken, das wird alles schon und wenn du erstmal bei dem Psychotherapeuten bist, wird er schon wissen was zutuen ist , da brauchst du dir im Vorfeld keine Gedanken machen ..! Es gibt sicherlich auch Wege eine Therapie ohne dem Wissen der Eltern zu machen, aber das einfachste und beste ist , du stehst zu deinen Problemen und redest offen mit deinen Eltern drüber. Sei mutig und sprech das Thema bei denen einfach offen an !!! Im Internet kannst du sicherlich einen Kinder und jugendtherapeuten in deiner Nähe finden , rufe am besten einfach an und erkundige dich !! Zusätzlich wird ich zur Beratung den hsusarztaufsuchen und deine psychischen Schwierigkeiten schildern , vllt hat er auch noch eine Idee wie es therapeutisch weiter gehen könnte!! Wie lange die Wartezeiten sind, können dir die Therapeuten am Telefon sagen ..!! Und meistens sind die ersten Sitzungen für die Diagnostik und das leitet der Therapeut an , später geht's dann an die Gesprächstherapie , wo du frei erzählen kannst was dich beschäftigt oder man ermittelt die Ursache für deinen Zustand oder man hilft dir die Symptome in den Griff zu kriegen durch Übungen etc , aber das wirst du dann alles sehen !! Viel Glück .

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Helfen tut es allemal würde dir bei schwerwiegenden Problem auf jeden Fall dazu raten. Kommt drauf an wie deine Eltern sind ich würde sie zunächst ansprechen und wenn du nicht mit ihnen darüber reden willst sie bitten einen Psychologen auf zu suchen

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Woher weißt du, dass du an Depressionen und einer Sozialphobie leidest, wenn du nie beim Psychologen vorstellig warst? Ich meine, wer (fachkundiges) hat das diagnostiziert?

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Kommentar von LongTimeNoSee
02.02.2017, 23:04

Ich meine schon, dass ich das selbst einschätzen kann, vorallem da ich daran schon seit ungefähr 4 Jahren leide und jedes einzelne Syptom habe. Aber am besten man redet das den Leuten aus, nicht?

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