Wie wirkt sich eine Fahrkostenerstattung durch den AG in unserer Steuererklärung aus?

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5 Antworten

Natürlich musst du die erhaltenen Fahrtkostenerstattungen in deiner Einkommensteuererklärung angeben bzw. werden vom Arbeitgeber automatisch übermittelt. Die erhaltenen Erstattungen mindern deine abzugsfähigen Werbungskosten (insofern sie insgesamt 1.000 € übersteigen).

Lohnen wird sich die Fahrtkostenerstattung für dich aber trotzdem. Das Finanzamt erstattet ja keine Fahrtkosten, sondern rechnet sie lediglich als Werbungskosten deinem zu versteuernden Einkommen an.

Wenn die Fahrtkostenerstattung nicht auf der Lohnabrechnung auftaucht, ist die Lohnabrechnung nicht korrekt erstellt. Der AG ist ja auch verpflichtet, diese Beträge in der Lohnsteuerbescheinigung auszuweisen.

Du hast immer mehr davon, wenn du die Erstattung durch den Arbeitgeber wählst. Über die Steuererklärung erhältst du ja nur die zuviel bezahlte Steuer zurück, also nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten.

Und, ja, die Fahrtkostenerstattung muss angegeben werden. Üblicherweise geschieht das eh automatisch durch die elektronische Meldung der AG-Daten an das Finanzamt. Die Erstattung mindert natürlich deine Werbungskosten.

Die Fahrtkostenerstattung muss in der Lohnabrechnung aufgeführt werden. Fehlt dieser Eintrag ist die Lohnabrechnung nicht korrekt.

Du musst die Fahrtkostenerstattung bei deiner Steuererklärung angeben., genauso wie du die gefahrenen Kilometer zu deiner Arbeitsstelle bei der Steuererklärung angibst. ( einfache Fahrt ).

Dazu folgender Fall aus meiner Firma in der ich beschäftigt war.

Wir bekamen auch jeden Monat einen Fahrtkostenzuschuss. Einige dachten, diesen Zuschuss nicht bei der Steuererklärung angeben zu müssen. Bei einer Betriebsprüfung notierte sich der Prüfer einige Namen und schaute nach, ob die Betroffenen den Fahrtkostenzuschuss in der Steuererklärung angegeben haben. Das war bei 5 der notierten Namen nicht der Fall.

Die Betroffenen erhielten eine Nachricht vom Finanzamt.Die Nichtangabe des Fahrtkostenzuschusses in der Steuererklärung führte dazu, dass die Betroffenen mit einer ordentlichen Geldbusse belegt wurden. Zudem gelten sie fortan als vorbestraft.

Richtig du hast nicht viel davon, außer die Auszahlung jeweils zum Monatsende. Sonst kannst du dir das Geld beim Jahresabgleich zurückholen.

Aufpassen das die Summe nicht über den tatsächlichen Kosten liegt, nicht das du noch nachzahlen musst.

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