Wie wirkt sich ein Leben als dauerhafter Single/Jungfrau auf die Psyche aus?

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10 Antworten

ups, da habe ich eben falsch geklickt, sorry :- )

Vorsichtig, Yoshi...,
In Partnerschaften/Familen leben immer mehrere, dann ist es leicht, wenn der "Großteil" der Bevölkerung gepaart lebt. statistische Zahlen kenne ich dazu nicht. Dass die Entwicklung ganz klar zur kinderlosen Partnerschaft oder Singlehaushalt geht, ist allerdings weitläufig bekannt. Doch bitte weg von der Statistik... darüber weiter nachzudenken half mir eben! Mir fiel noch etwas ein, worauf ich eingehen wollte, Yoshi...

Sofern dich jetzt Zweifel an deiner "Partnerschaftsfähigkeit" quälen, dann darf ich dich auf die Frauen seit Jahrhunderten verweisen. Die hatten schon immer als 'fruchtlos' in ihren Gesellschaften leben müssen, wenn sie partnerlos blieben. Die galten dann als alte oder ewige Jungfern. Ganz interessant jedoch ein Blick die Geschichte, dass es genau diese Frauen waren, die Suffragetten, die überhaupt erst ein modernes weibliche Selbstverständnis definierten und die Emanzipation wirklich erkämpften!

Ich schwiff ab... ja - die schadhafte Partnerschaftsfähigkeit könnte auf eine Psyche verweisen, die man vielleicht untersuchen könnte, also so herum könnte es passen. Dazu, zur Partnerschaftsfähigkeit hatte ich mal einen Aufsatz geschrieben, der zum Ergebnis kam, dass ein Drang zur Partnerschaft zwar grundsätzlich vorliegt, jedoch unter der Betrachtung als Leistungsport (diese graumelierten Sportwagenfahrer mit ständig wechselnden Mitfahrerinnen) ganz sicher psychisch bedenklich wird, nicht der Mönch in seiner Klosterzelle.

Wähle selbst:
Du begibst dich in die Menge der Recken, die um die schönsten Jungfrauen kämpfen (und auch verlieren können) oder tust es den Geistlichen und manchen Literaten gleich... ab in die Singelei. Eine Bewertung würde ich dazu nicht treffen wollen.
JA! ...nicht etwa Egoismus ists, eher individualität, die sich selbst genügt ...und damit völlig okay! *Daumenhochrecke*   ;- )

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Kommentar von Naiver
19.03.2016, 13:33

Mein Dank dem Sternchenspender! :- )

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Die psychischen Störungen entstehen höchstens durch eben jene Menschen die einem erzählen ein Leben wäre nur die Häfte wert, weil man nicht so ist wie die breite Masse das gerne hätte und als normal ansieht.

Wenn du freiwillig aus eigener Überzeugung alleine bist, dann entwickelst du davon keinen Schaden, wie denn auch? Ist doch Unsinn. Anders sieht das aus, wenn man unfreiwillig Single ist und sich zu sehr reinstresst deswegen. 

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Hey, ich denke dass es unterschiedliche Typen gibt: die einen brauchen einen Partner, die anderen finden das nicht so wichtig. Ich zum Beispiel (bin zwar "erst" 17) hatte noch nie eine richtige Beziehung und ich merke sehr stark dass mir ein Mädchen abgeht das mich wirklich liebt. Ich sehne mich richtig danach und ich glaube auch dass ich dann mehr Spaß am Leben hätte. LG 

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Also wenn du ein soziales Umfeld hast denke ich das eher nicht, denn du entscheidest dich ja bewusst, und bist nicht gezwungen dein Leben so zu führen. Und wenn du (wie gesagt) ein soziales Umfeld hast, wirst du wohl auch nicht "vereinsamen".

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Hm Raptoryoshi...,
vielleicht hast du nur ein falsches Umfeld? ;- ))

Also, ganz simpel: Die menschliche Gesellschaft hat sich in den letzten 100 Jahren, besonders in den letzten 30 Jahren rasant geändert. Früher und in manchen Sturköpfen auch heute noch, galt ein Single als undenkbar, gefährlich (mit dem muss doch was sein???) und irgendwie unnormal.

Normal war es damals, sich früh zu paaren, 2-3 Kinder zu werfen und nur kleinste Minderheiten ließen sich scheiden. Heute finden größere Einzelimmobilen real kaum noch Interessenten, Single-Wohungen sprießen dagegen wie verrückt aus der Erde und die sind außerordentlich gefragt und teuer!

Damit ist noch nichts zum Unnormalsein als single gesagt, nur zur "sehr norm-alen" Gesellschaftsentwicklung.
Raptoryoshi, als Single bist du sowas von stinknormal... fast schon wieder "üblich"! ;- )))

Deine Leute könnten aber durchaus auch neidisch sein auf dich und deine freie Unabhängigkeit. Auch haben sich die Liebeschancen erheblich verändert: Früher langes Werben und dann die Partnerschaft fürs Leben -- heute recht schnelle Einigung und eine Intensität, vor der unsere Großeltern Reißausgenommen hätten! *lach*

Kurzum - sei beruhigt, du bist völlig up to date, dein Umfeld ist dagegen vielleicht ein bisschen 'entwicklungswürdig`? :- ))


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Kommentar von Naiver
17.03.2016, 21:42

Sorry, ich hatte die Nachteile vergessen...

Ja, wer sich gerne bedienen lassen möchte und selbst das Werben verlernte, der mag wohl Wert auf eine feste und damit (rel) sichere Beziehung legen. Für den ist das Singeln negativ zu werten.

Bei der obigen Normalitätsaufzählung vergaß ich den gesamten Haushaltsbereich (der war früher ein wichtiger Grund zur Familiengründung: Das traute Heim!) Die heutigen Angebote an Möbeln, Lebensmitteln, Kleiderversorgung (also Reinigung, Nähen etc) geht fast von selbst und... ich finde (zumal bei unseren heutigen Fernsehangebote in Kühlschrankinhalten) ...keinen Nachteil als Single! ;- ))

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Kommentar von Raptoryoshi
17.03.2016, 22:08

Wow, ich dachte echt, dass der Großteil unserer Gesellschaft in einer Beziehung lebt....

Nun die Frage habe ich eigentlich gestellt, da ich mich ständig frage: "Was denken die Menschen über mich?"

Stur so zu bleiben wie man ist wäre richtig und verdammt egoistisch.... Und das hat sich soweit entwickelt, dass ich mir jetzt überlege zu sagen: "Hey das weibliche Geschlecht mag mich wohl nicht, dann zeig ich die kalte Schulter, ignoriere ihre Interessen und Zustände und treibe meinen eigenen Spaß mit Witzen auf ihre Kosten." Traurig wie? Mein Alltag.... Ich wollte das Thema abschließen, indem ich mir positive Seiten des Alleinlebens einrede, was funktioniert. Das versteht meine Umwelt oder genauer gesagt meine Familie nicht......

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Nimm dir einfach ein Beispiel an Barney Stinson.. der war auch mehrere Jahre Single

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Kommentar von Raptoryoshi
17.03.2016, 20:47

:D Sorry, aber ich habe jetzt echt keine Ahnung wie ich das interpretieren soll :)

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Kommentar von raggner21
17.03.2016, 20:47

Ok Barney ist schon Ziemlich Psychotisch ..

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Nicht zwangsläufig schlecht, solange du als Single genug Kontakt zum anderen Geschlecht hast und positives Feedback über dich selbst sammelst, oder sogar Asexuell bist.

In der Regel jedoch kann Single/Jungfrau-sein aber auch zu negativem Verhalten, Depressionen und/oder Unsicherheiten führen. Es kommt ganz darauf an wie viel Wert du darauf legst einen Partner zu finden und inwieweit du an intimen Kontakt interessiert bist. 

Hast du die Gewissheit dass du jederzeit einen Partner finden kannst aber einfach kein Interesse an sowas hast, geht es dir im Normalfall genauso gut wie jemandem mit Partner, wenn nicht sogar besser. Versuchst du jedoch schon fast zwanghaft überhaupt einen Partner zu finden und bist unsicher über deine eigenen (Sozialen) Kompetenzen gegenüber dem anderen Geschlecht wirkt sich das, wie in den oben genannten Beispielen, Negativ auf deine Person aus.

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Klar verpasst man was, aber Sex find ich jetzt nicht das wichtigste.. Bin auch erst 18 hatte mit 3 Mädels Sex bin seit 3 Monaten Single und vermiss es gar nicht so. Klar ist es schön usw aber ist nicht das wichtigste...
Wenn ich deinen Name les, denk ich du bist ein Mann, es gibt auch sowas wie ein Bordell falls du so extrem neugierig bist probier das doch mal.. Ist auch nichts für was man sich schämen muss.

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Läßt sich nicht pauschal beantworten, da Menschen sehr unterschiedlich sind, als auch sein können.

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Ich denke, dass das immer an der Person selbst liegt. Wenn du keine Sehnsucht nach einem/einer Partner/-in hast, dann wird sich das auch nicht auf deine Psyche auswirken.

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