Wie wirkt Schnupftaback bei einem Nichtraucher? Hat es Nebenwirkungen, das Abends zu schnupfen?

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4 Antworten

http://de.wikipedia.org/wiki/Schnupftabak

Nikotin ist eine Droge und kann abhängig machen unabhängig von der Form der Verabreichung, egal ob es geraucht, gekaut oder geschnupft wird. Nach [4] kann durch einen Tabakschnupfer täglich 20 bis 60 mg Nikotin aufgenommen werden, das heißt, ähnliche Mengen wie bei einem starken Raucher. Die genaue Menge kann kaum vorherbestimmt werden, da sie von den jeweiligen Konsum-Gewohnheiten und -methoden abhängt. Außerdem enthält jede Marke einen anderen Anteil an Tabak und somit auch an Nikotin. Es hat schon so mancher Raucher Schnupftabak als „gesündere Alternative“ (wie z. B. auch Nikotinkaugummi, -pflaster etc.) entdeckt oder sogar das Rauchen ganz aufgegeben.

Im Gegensatz zum Rauchen von Tabak treten beim Schnupfen keine für den Konsument oder die Mitmenschen giftigen Verbrennungsprodukte (wie zum Beispiel Benzol, Teer oder Blausäure) auf. Nach aktuellen Studien ist es also wesentlich weniger gesundheitsschädlich als der Konsum von Zigaretten, kann aber zu einer Nikotinabhängigkeit vom giftigen, unter anderem blutdrucksteigernden Nikotin führen.

Wenn mehr geschnupft wird, als in der Nase gespeichert werden kann, besteht die Gefahr, dass der Tabak, der noch nicht sein enthaltenes Nikotin langsam an die Nasenschleimhaut abgegeben hat, den Rachen hinunterläuft (ist durch scharfen Geschmack bemerkbar) und somit in den Magen und anschließend in den Darm gelangt. Dies hat zur Folge, dass alles Nikotin in kurzer Zeit in die Blutbahn gelangt und somit einen sogenannten Nikotinschock auslöst. Dieser Effekt verursacht bei Menschen, die Nikotin nicht gewohnt sind, Übelkeit, Brechreiz, Schwindelgefühl und im schlimmsten Fall Bewusstlosigkeit (es wurden Fälle ab Mengen von 1 bis 5 Gramm Schnupftabak beobachtet).

Über die Schädlichkeit wird diskutiert: Auf der einen Seite werben die Hersteller mit Unbedenklichkeitsstudien, auf der anderen Seite warnt das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg vor den Folgen. Hier wurden als krebsfördernde Substanzen auch Nitrosamine herausgestellt[5].

Während die Packungen einige Zeit mit dem Aufdruck „Dieses Produkt verursacht Krebs“ versehen waren, steht jetzt „Dieses Tabakerzeugnis kann Ihre Gesundheit schädigen und macht abhängig“ auf der Rückseite.

Eine neue, vom Tabakhersteller Pöschl in Auftrag gegebene Studie (Süddeutsche Nasenkrebs-Studie) von Prof. Dr. Eberhard Greiser, Direktor des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin, hat ergeben, dass Schnupftabak allein kein Krebsrisiko darstellt[6]. Im Beirat zu dieser Studie waren ebenfalls namhafte Ärzte des Krebsforschungszentrums Heidelberg, Universitäten und des Bundeswehrkrankenhauses Ulm beteiligt. Diese Studie wird von Pöschl und anderen Herstellern zu Werbezwecken herangezogen.

Bestätigt werden diese Ergebnisse inzwischen durch Studien der WHO. [7]

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Wie soll es wirken ????? Auf jeden Fall kannst Du erst mal besser durchatmen...

Wenn Du es nur ab und zu mal machst hat es keine Nebenwirkungen.

Aber Vorsicht: Es kann auch zur Sucht werden.....

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Kommentar von KClO4
04.07.2011, 23:16

Es wird definitiv zur Sucht! Nikotin ist s c h e i ß e.

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Nebenwirkungen keine, wenn du aber zu viel aufs mal nimmst hast du ein Flash, wodurch dir schwindelig und in machen fällen Übel wird. Als nicht-Schnupfer musst du sehr wahrscheinlich auch Niesen

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Es macht ebenso abhängig

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