Wie wirksam ist die Strahlentherapie bei Krebs, habt ihr zu diesem Thema schon mal etwas gehört?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo

ich als 2-fach an Krebs erkrankt würde mich nicht nur auf Alternativmedizin und schon gar nicht auf irgendwelche obskuren Heilmethoden verlassen. Ich hatte sowohl Chemo als auch Bestrahlung. - in Kombination.

Sicherlich wird heute teilweise übertherapiert, aber dem Patienten wird eine Therapie angeraten. Entscheiden kann man (Frau) selber, ob man der Empfehlung folgt oder nur in Teilen oder noch zusätzlich (wie ich) mit biologischen Mitteln unterstützt.

Es ist schwierig zu beurteilen, ob die Chemo und Bestrahlung nun geholfen hat das Leben zu verlängern oder ob es auch ohne weiter gegangen wäre. Genauso aber auch umgekehrt. Trotz Therapie kann man versterben, ob das aber dann Folge eben der Therapie oder aber auch so passiert ist, wer kann das schon sicher sagen.

Ich informiere mich  an verschiedenen Stellen (Internet, Zweitmeinung, Betroffene) und entscheide dann und hoffe, dass die Entscheidung richtig ist (war).

alles Gute

LG

Hallo, ich denke du hast die richtige Entscheidung mit der Chemo und der Bestrahlung getroffen. Ich würde das, wenn ich Krebs hätte wohl ähnlich machen, wenn die betreffenden Nebenwirkung einer solchen Therapie für mich vertretbar sind. Dass gar nichts machen wenn man Krebs hat nichts bringt, werden dir hier auch über 90 Prozent bestätigen. Ich werde sicherlich auch mal zur Krebsvorsorge gehen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

2
@karlo733

vielen Dank für deine guten Wünsche, die kann ich immer brauchen. Vorsorge ist sicherlich nicht schlecht :)

2

Mir rollen sich grad meine Zehennägel bei soviel Unsinn. Es kommt immer darauf an , ob Lymphknoten schon befallen sind , der Krebs schon gestrahlt hat .Ich hatte vor 13 Jahren einen , laut der Ärzte sehr aggressiven Knoten in der Brust .Es wurde eine OP gemacht, Knoten und Lymphknoten in der Achsel entfernt. Danach bekam ich eine Serie einer starken Chemo, danach 26 Bestrahlungen und zum Schluss noch einige leichte Chemos, bei der die Haare schon wieder wachsen konnten. Ich bin froh , dass ich dies alles machen konnte, denn ich lebe wieder ohne Einschränkungen. Was manche hier schreiben, ist so furchtbar, dass ist Gift für jeden an Krebs erkrankten.

Hallo, danke für deine Antwort. Ich habe mir auch schon überlegt, ob ich moralisch Schuld bin, wenn ein echter Krebskranker, das hier alles liest und dann die falsche Entscheidung trifft. Ich hoffe also, dass jeder sich bei mehreren Ärzten berät und die beste Entscheidung trifft. Ich habe gerade gelesen, dass immer mehr Krebspatienten geheilt werden können. Schon über 50 Prozent, während es 1980 nur um die 30 Prozent waren. Das spricht ja auch für die moderne Medizin.

1
@karlo733

Ich denke aber ein kluger Patient wird sich auch wenn er das hier alles gelesen hat ein umfassenderes Bild machen können. Aber der Rat der Ärzte ist unerlässlich, denn das Thema Krebs ist wie mir jetzt erst bewusst geworden ist so komplex, dass das nur ein Fachman richtig beurteilen kann, der auch die ganzen Geräte besitzt die den Krebs erkennen können. Es gibt wohl Krebsarten da kann man wirklich was machen, andere bei denen ist man so oder so Tod. Andere sehr sehr wenige gibt es dann logischerweise, die auch so heilen würden, die aber sich duch eine Chemo verschlimmern könnten und man dann an der Chemo stirbt.

1
@karlo733

ich habe noch gelesen, dass immer mehr Menschen an Krebs erkranken als früher und aber auch immer mehr Menschen geheilt werden können. Es gibt heute eben immer mehr Chemie überall. Die Nahrung im Supermarkt ist teilweise mit tausenden Zusatzstoffen versehen. Fast alles ist in Plastik eingepackt. Fleisch hat oft zuviel Hormone. Schädlingsbekämpfungsmittel wie Glyphosat sind in sehr vielen Biersorten vertreten und in Brot, fast jeder hat das Mittel in seinem Körper. 1 Milliarde Menschen sollen weltweit rauchen. In Großstädten atmen die Leute alle zu viel Smog der Autofahrer ein usw...


Hier noch ein Artikel dazu: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/weltgesundheitsorganisation-immer-mehr-menschen-erkranken-an-krebs-12782866.html

1

Es kommt auf den Krebs an und auf die Art, wie bestrahlt werden kann. Bei Brustkrebs z.B. ist das Problem, dass bei sogenannten Stehfeldern die Lunge "im Weg" ist; würde man so bestrahlen, käme es zu einer strahlungsinduzierten Lungenfibrose, d.h., das Lungengewebe baut sich zu Bindegewebe um und kann nicht mehr am Gasaustausch teilnehmen. Dies wäre ein Bestrahlungsfehler! Insgesamt ist die Strahlentherapie durch CT-gesteuerte Bestrahlungsplanung und modernen Linearbeschleunigern sehr viel genauer und effektiver geworden als früher. Bei manchen Tumoren bestrahlt man sogar vor der Operation (z.B. bestimmte Nierentumore), damit die anschliessende Operation weniger Blutverlust bedeutet, denn Tumore sind generell sehr gut durchblutet. Bei wieder anderen Tumoren ist sogar eine "innere Bestrahlung" z.B. bei einem Schilddrüsencarcinom möglich. Das Thema ist breit gefächert, wenn du weiterführende speziellere Fragen hast, die du nicht öffentlich stellen möchtest, bitte kurz anpingen.

Danke, nein weitere Frage habe ich nicht ;)  Ich bin froh, dass ich nichts habe. Auch wenn die Aussichten auf die Heilung von Krebs nicht so rosig sind, denke ich kann man mit einer Bestrahlung in seltenen Fällen auch Chemo, sein Leben verlängern oder sogar geheilt werden. Kommt natürlich auch auf die Krebsart an.

0

Was möchtest Du wissen?