Wie wirken Kriegsfilme auf uns..?

4 Antworten

Das Problem des Zuschauers ist ja, er muss erkennen können worum es geht? Diese Analyse an sich ist schon nicht leicht, denn es hängt vom Alter des Beschauers ab, sowie von seiner Intelligenz.

Jugendliche sind für solche Filme schneller zu begeistern, Mädchen natürlich eher nicht. Gestandene Jahrgänge sehen höchstens ausgewählte Filme dieser Art an, die sie schon vorher aus gelesener Literatur kennen. Nicht umsonst wird ein Alter vorgeschrieben, da reißerische Filme auf Kinder und Jugendliche, als bedenklich zu sehen sind. Es gibt aber auch alte Haudegen, die gucken sich nur U-Boot-Kriege und sonstige Schlachten mit Vorliebe an.

Sicher waren diese Leute nirgends dabei, fühlen sich vor dem Fernseher sauwohl, solange das Bier dabei reicht. 

Es gibt Filme die Soldaten ins unermessliche heroisieren und es gibt Filme die alle Soldaten als gewissenlose Mörder darstellen. Gute Kriegsfilme haben von beidem etwas. Sie stellen die Schrecken des Krieges, das Leid, die Zerstörung und den Hass dar, zeigen aber auch den unglaublichen Heldenmut der Soldaten im Angesicht des Todes, die Kameradschaft, die Opferbereit für Freunde und Familien in der Heimat und den eisernen Willen zum Sieg auch wenn man dafür sein Leben geben oder ein anderes nehmen muss. Sie zeigen, dass im Krieg nichts schwarz oder weiß ist und dass der Krieg seine eigenen Regeln hat die man vom Sofa oder vom Schreibtisch aus einfach nicht begreifen kann.

Das kommt darauf an, denn jeder sieht das anders: manche finden Kriegsfilme geil weil sie auf Gewalt stehen, andere finden es erschreckend, manche langweilig und wieder andere ertragen es gar nicht weil sie zB kein Blut sehen können oder es grausam finden... Daher kann man deine Frage wie das auf uns wirkt nicht pauschal beantworten.

Was der Zweck sein soll wissen wohl nur diejenigen die den Film produzieren bzw das Drehbuch geschrieben haben.

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