Wie wird Wahlbetrug bei Wahlen eigentlich verhindert?

7 Antworten

Die Stimmenauszählung ist öffentlich, Anhänger aller Parteien können anwesend sein, ebenso kann sich Jeder für das Amt des Wahlhelfers bewerben. Das Ergebnis einzelner Wahllokale wie auch der gesamten Wahl kann bei Unstimmigkeiten juristisch angefochten und eine Neuauszählung beantragt werden, was auch regelmäßig geschieht.

Es kommen 6-8 zufällig ausgewählte Menschen, die sich meist vorher nicht kannten, als Wahlhelfer zusammen. Die Urne wird zu Beginn der Wahl von allen inspiziert, danach vor den Augen aller verschlossen und von da an ist nie mehr einer alleine im Wahllokal. Es ist immer einer vom Vorstand und 2 Helfer vor Ort, mindestens.

Wer wählen will, muss seine Wahlbenachrichtigung oder seinen Ausweis vorzeigen, dann wird er im Wählerverzeichnis gesucht und abgehakt, danach gibt es den Stimmzettel, welcher vor den Augen der Wahlhelfer in die Urne geworfen wird.

Bei der Auszählung darf jeder anwesend sein und zuschauen, es zählen alle gemeinsam, die Ergebnisse werden zig mal gegen gecheckt, die Anzahl der abgehakten Wähler muss mit der Anzahl der Stimmen übereinstimmen.

Alles wird schriftlich im Protokoll locker 3 fach nieder geschrieben, am Ende muss jeder das Ganze unterschreiben.

Wie soll da bitte Wahlbetrug statt finden?

Simpel ausgedrückt:

1.Wähler muss mit Perso bei Wahlhelfer unterschreiben

  • Beweis für identität des Wählers

2. öffentliche Auszählung durch Wahlvorstand (jeder Bürger darf aber in seinem Lokal zuschauen)

  • Beweis für richtige Auszählung

Haltet ihr bei der Landtagswahl in Bayern die Bayernpartei als gute Wahlalternative zur CSU?

Die Bayernpartei (BP) hat anders wie die CSU keine Ambitionen im Berlin mit am Kabinettstisch zu sitzen. Mit 2,1% bei der letzten Landtagswahl gehörte sie bisher zu den kleinen Parteien. Doch die Stimmung im Land hat sich geändert. Die CSU wird nicht mehr mit Bayern gleichgestzt. Die BP kann ihr politisches Programm daher ganz aud Bayern einstellen und braucht daher keine (faulen) Kompromisse zu schließen.
Dieses ewige (als Teil der GroKo) Kompromisse eingehen, um ihre Kabinettsposten zu sichern, hat der CSU wahrscheinlich zu recht den Stempel einer Umfaller-Partei aufgedrückt. Sie hat in den Augen vieler, so auch in den meinen, Bayern und seine Interessen nur verbal vertreten, tatsächlich aber jahrelang hinten angestellt und mitgeholfen viele der lezeten Länderrechte auf den Bund zu übertragen, so dass inzwischen fast alles was uns betrifft weit weg in Berlin oder Brüssel bestimmt wird und nicht mehr durch den bayerischen Landtag. Die CSU ist mir zu deutschnational und zu zentralistisch geworden, während die BP schon immer auf Subsidiarität und einen starken Föderalismus (auch innerhalb Bayerns mit Franken, Schwaben und Altbayern als quasi bayerische Bundesländer) setzt. Wenn ihr die Bayernpartei nicht kennt, schaut einfach mal auf Wikipedia, bzw. die Internetseiten der Partei oder hört euch auf Youtube die Reden zum politischen Aschermittwoch der Bayernpartei an.

...zur Frage

Schweigeminute der AFD im Bundestag?

Gestern hat die AfD im Bundestag eine Schweigeminute für die ermordete Susanna abgehalten. Claudia Roth hat diese Schweigeminute unterbrochen und die anderen Parteien haben gelacht und geklatscht.

Der Täter war ein Flüchtling, der mit falschen Papieren erst nach Deutschland einreiste, dessen Asylantrag schon 2016 abgelehnt wurde und der vor dieser Tat schon polizeibekannt war - zusammengefasst also, dieser Mörder hätte sich niemals in Deutschland befinden dürfen. Die Vergewaltigung und der Mord an dem Mädchen sind somit die Folgen politischen Versagens.

Wenn die AfD also eine Gedenkminute verantaltet, wird ihr wieder Hetze und Spaltung vorgeworfen ... nur weil sie eine Schweigeminute für ein weiteres Opfer dieser Flüchtlingspolitik hält! Die Mutter des ermordeten Mädchen hat den AfD-Beitrag mit der Schweigeminute auf Facebook geteilt und sich bei der AfD für diese Geste bedankt.

https://m.facebook.com/diana.feldmann.3/posts/1701740083208007?hc_location=ufi&refid=52&ref=content_filter&_ft_=top_level_post_id.10156075224843564%3Atl_objid.10156075224843564%3Athrowback_story_fbid.10156075224843564%3Athid.626293563&__tn__=R-R

Was ist eure Meinung zu diesem Vorfall?

...zur Frage

Hat die 5% Hürde zur Radikalisierung der AfD beigetragen?

2013 scheiterte die (heute muss man sie fast schon als "gemäßigte" bezeichnen) Lucke-AfD mit 4,7% knapp an der 5% Hürde. Die radikale NPD mit 1,3% scheiterte ebenfalls.

In der Folge versank die "Lucke AfD" ja eigentlich in der Bedeutungslosigkeit, bzw. im EU Parlament. Vier Jahre später zog eine inzwischen radikalere AfD in den Bundestag ein. Die NPD verlor offenbar fast alle ihre Stimmen an die AfD.

Was ist also passiert? Die 5% Hürde hat oberflächlich gesehen zwar die "Zerfledderung" verhindert, hat verhindert das AfD UND NPD einzogen, aber erstaunlicherweise hat nur eine radikalisierte AfD überlebt.

Hypothetische Frage: Wenn es die 5% Hürde nicht gegeben hätte, hätte die "gemäßigtere" Lucke-AfD überlegt und wäre die redikalere Rechte weiterhin marginalisiert in Form von NPD Schreihälsen? Hat die 5% Hürde also ungewollt zu einer Radikalisierung der politischen Rechten beigetragen und damit die Demokratie eher gefährdet statt gerettet?

PS: Es geht mir nicht darum ob die Flüchtlingskrise schuld war, es geht mir darum ob die 5% Hürde systembedingt zu einer "Radikalisierung" von kleinen Parteien führt, da die Hürde den Wettbewerb so verschärft, dass man sie nur überspringen kann wenn man möglichst laut schreit.

...zur Frage

Wirklich nur für Reiche?

Hey, ich mache mir schon seit Jahren Gedanken und interessiere mich auch extrem für politische Themen. Eigentlich fand ich die CDU immer sehr interessant und passend zu mir. Jetzt realisiere ich jedoch langsam, dass ich eine Partei, die gegen Homo-Ehe und für Artikel 13 ist, nicht weiter gut heißen möchte. Deshalb habe ich gestern den Wahlomat für die Bundestagswahl 2017 gemacht und bin auf 80% FDP gekommen. Auch, wenn die beiden Parteien viel gemeinsam haben, scheint mir die FDP viel offener und moderner. Vor allem im Bezug auf die Asylpolitik finde ich mich in den Zielen der Partei wieder. Weil Bildung und Internet auch wichtige Punkte der FDP sind, bin ich eigentlich völlig von ihr überzeugt. Mein einziges Bedenken ist jedoch, dass viele sagen, die FDP sei nur für Reiche oder Millionäre. Mir ist zwar klar, dass sie vor allem Unternehmen usw unterstützen wollen, was ich allerdings in keiner Weise verkehrt finde. Also meine Frage; stimmt dieses Klischee oder sind das nur grundlose Vorurteile?

Danke schonmal! 👌🏼

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?