Wie wird sich die AFD in der Zukunft entwickeln?

19 Antworten

Glaubt ihr, dass sie ihr Wahlprogramm irgendwann nochmal ändern werden

Ja, das werden sie. Ich denke, man wird 1, 2 Jahre nach der nächsten Bundestagswahl (also 2018, 2019) intensiv daran arbeiten, ein solideres (und "konservativ/reaktionär wählbareres") Programm aufzustellen, das die vielen aktuellen Lücken schließt und verbal weniger radikal wirkt.

wenn ja, in welche Richtung würde sie sich entwickeln?

Das Ziel der Partei-Elite um Petry, Meuthen, Gauland & Co. ist "Regierungsbeteiligung um jeden Preis"; auch um den Preis des "Verrats am Wähler". Also wird man sich konservativer geben und dem Programm von CDU, CSU und FDP annähern.

In eine gute oder schlechte?

Das ist ziemlich subjektiv. Ein parteilich ungebundener Konservativer bzw. Reaktionärer wird sagen "In eine gute!". Ein CDU-Wähler wird sagen "Naja ...", weil er um die Wahlergebnisse seiner CDU fürchtet, wenn die AfD im gleichen Wähler-Teich fischt. Und ein Progressiver wird aufstöhnen und sagen: "Nicht noch mehr von den rückschrittlichen Bremsern! Wir haben doch schon mehr als genug davon!"

Achja, bin übrigens kein AfD-Wähler.

... wie rund 90% der Wahlberechtigten. 

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Die AfD ist letztlich nur eine Partei, deren Aufgabe es ist, am rechten Rand konservative Stimmen zu fischen und CDU, CSU und FDP zuzuführen. Das wird dann in einer Regierungskoalition passieren. Nicht in der nächsten, aber vielleicht schon in der übernächsten Legislatur-Periode im Bund. Und schon vorher - aber erst nach der Bundestagswahl - auch in den Ländern. 

Schon heute mehren sich die Stimmen in CDU und CSU, dass man die AfD nicht einfach so von der Bettkante schubsen sollte. Vielmehr sollte man mit ihr reden und sie ggf. auch an der Regierung beteiligen. (Die FDP bockt da noch komplett, doch ihre Führung um Lindner ist machtbesessen genug, im Zweifel verhindern zu wissen, dass die Grünen, deren aktuelle Führungs-Elite ebenfalls skrupellos genug ist, sich in das gemachte Bett legen.)

Mit anderen Worten: "Wer AfD wählt, wählt Merkel!" Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Ich denke die AfD bleibt soweit erhalten. Es gibt leider zu viele Menschen in Deutschland, die "enttäuscht" von anderen Parteien sind obwohl sie sich meistens damit nichtmal auseinander gesetzt haben. Die AfD wird auch immer eher in Richtung rechts gehen. Sie bildet keinen Fortschritt für Deutschland und das wird sich auch nicht ändern...ich hoffe der Virus steckt nicht mehr so viele Leute an und man findet bald ein Gegenmittel.

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Du glaubst die Moslems stehen für Fortschritt, oder wie soll man das verstehen?

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Nein, aber es stellt einen Fortschritt da, sich mit verschiedenen Religionen zu befassen und eine Vielfalt zu bilden.

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Was ist das für eine Demokratie, wenn man sich über sein Interesse an der möglichen Entwicklung einer demokratischen Partei entschuldigen muss. Ich bin auch kein Wähler der LINKEN und verfolge dennoch deren Politik und Entwicklung. Zur Frage:

Die AfD ist eine junge Partei, die mal gestartet ist gegen die angebliche Alternativlosigkeit der EURO-Rettung zu Lasten der einfachen Bürger. Mit der grenzenlosen Öffnung Deutschlands und Aufgabe von Grenzkontrollen für die Woge der neuen Völkerwanderung, vor allem gegen die dabei aufblühende Multi-Kulti-Doktrin entstand erst die Pegida-Bewegung und das trieb die "alte AfD" zur Entscheidung und Scheidung in AfD und ALFA. Inzwischen ist es ja keine "rechte" Behauptung mehr, dass im Zuge der EURO- und Europa-Finanzierung Deutschland im inneren leergespaart wurde: Marode Straßen und Schulen usw. aber auch ein extremer Abbau der Exekutive, der bereits mit Öffnung der Ostgrenzen vor allem im Osten mit stark zunehmenden Diebstählen sichtbar wurde. Die ungebremste Völkerwanderung machte den Kontollverlust deutlich und die Überforderung von Erfassungsstellen. Man weiß heute bei mehreren 100.000 nicht, wer sie wirklich sind und wo. Stichproben haben jetzt ergeben, dass Pässe haufenweise gefälscht sind und die überforderten Beamten das nicht gemerkt haben.

Die Berliner Blockparteien, die diese Fahrlässigkeiten zu verantworten hatten, haben erst mal auf Vertuschen gesetzt. In Köln ist ihnen das dann auf die Füße gefallen. "Wir schaffen das!" Ohne Angabe, wer dafür bezahlt und vor allem wieviel. Doch so dumm sind die Leute nicht. Dass die schwarze Null auf ihrem Rücken ausgetragen wird, war vielen klar, wenn sie die Schulen ihrer Kinder reparieren mussten. Auffallend, wie schnell man sich beeilte, Vorschriftenhemmnisse zu beseitigen, wenn jetzt schneller gebaut werden soll - angeblich nicht nur für die Völkergewanderten. Es kommt vieles zusammen. Die Schönfärberei der Blockparteien geht den Leuten auf den Geist. Statt der manipulativen Staatsmedien bieten sich längst andere Informationsquellen. Der Zaun in Ungarn wird breitgetreten und von der Mauer in Calais wird kaum berichtet. Wehe, die Ungarn würden sowas bauen. Doch ausschlaggebend sind die lokalen Probleme, die Unmöglichkeit, noch eine Kirmes ohne Polizeisicherung durchzuziehen. Die Bürger sind auch nicht so dumm, dass sie nicht fragen, was uns das alles kostet. Das wiederum spürt man in Krankenhäusern und an vielen Stellen im Alltag.

Nach Spaltung der AfD war man in Berlin wohl der Meinung, dass sich diese Partei jetzt erledigt hätte. Man hatte sie in der rechten Ecke festgenagelt - in der Pfui-Ecke - dachte man. Da nutzte es der AfD nichts, dass sie versuchte, Zulauf von rechtsaußen auszubremsen. Fainess ist kein Wert in der Politik. Und dann wurde offenbar: Wenn man genau hinschaute, stand Deutschland mit seinen offenen Armen alleine da. Nicht nur im Osten wollte man unter Federführung des sozialdemokratisch regierten Österreich keine Überschwemmung mit rückständigem und religionfremdem Kulturgut, auch Frankreich sträubte sich und England sowieso. Schweden, die Musterknaben machten eine scharfe Kehrtwende und schickten ihre "Flüchtlinge" wieder nach Deutschland zurück: Die schaffen das ja! Was hat man uns da von oben eingebrockt? War die Frage vieler Bürger und die Probleme bescherten der AfD einen Zuwachs, der die Blockparteien das Fürchten lehrte.

Wie geht es weiter? Die erste Frage ist dabei nicht mal, was die AfD macht. Die erste Frage ist, wie sich die aufgeschobenen Probleme entwickeln und uns bedrängen. Das Völkerwanderungsproblem ist bei weitem noch nicht bewältigt. Deutschland hat eine Sogwirkung entfacht und wenig innere Bereitschaft zum Widerstand, davon nicht überrollt zu werden. Das wird auch die AfD nicht aufhalten. Doch gleichzeitig türmen sich die verschobenen EURO-Probleme auf. Griechenland - immer noch pleite. Italien - Chaos bei Banken und Migration wie Müllabfuhr. Spanien fällt zurück in immer größere Verschuldung. Portugal will seine Verschuldung erst gar nicht mehr ausbremsen. Frankreich ist hin und hergerissen und wählt 2017. Britannien hat sich aus dem Staub gemacht. Irland besch..ßt den Rest und kopiert die Luxemburger. Was für ein herrliches Europa! Und nach dem Rückzug Britanniens hängen sie uns nun alle am Bein. Probleme innen, Probleme außen und beides nicht zu knapp. Die Zukunft der AfD sieht eigentlich rosig aus. Es ist ja nicht so, dass sie die Programmatik vergessen hätten, mit der sie mal angetreten sind. Da können sie sich ganz auf die je aktuellen Probleme konzentrieren. Nein, die AfD haben sie wohl noch länger am Hals. Und dass jede Art von berechtigten Bedenken als "rechts" deklariert wurde, hat "rechts" wieder aus der Schmuddelecke geholt. Wenn die Probleme "links" begründet sind und die Lösung im Zweifel "rechts", wer hat das Angst vor dem Klabautermann? Dass sie "rechts" wieder hoffähig gemacht haben, weil sie hofften, durch Diskriminierung die AfD klein halten zu können, wird sich historisch noch als größter Fehler der Linken herausstellen.

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AfD "JUNGE Partei" ???   ***** lach *****

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