Wie wird Preisberechnung von Wareneinkauf/Warenverkauf die tatsächlichen Gewichtsunterschiede zwischen Äquator und Polnähe aufgrund von Gravitation berechnet?

2 Antworten

Ein Unterschied von 0,1%? Die Güter werden ja so nicht geordert. Erde bestellt man zum Aufschütten von Grundstücken bei uns sogar noch nach Fuder. Da kannst Du nicht einmal festlegen wie der Feuchtigkeitsgehalt der geförderten Erde sein wird.

Andere Waren bestellt man nach Paletten. Bei Agrar-Produkten hat man mehr Probleme gerade mit dem Bestandteil Wasser. Da können schnell 5% Differenz durch Verdunstung entstehen - in in 2 -3 Tagen.

Soweit meine Industrieerfahrungen reichen, wird da überhaupt nicht so genau gemessen. Dabei können Wirkstoffe in Flüssigkeit durchaus richtig teuer sein und mehrere hundert Euro pro Liter kosten. Da werden nach meiner Kenntnis auch Wagenladungen bestellt, also diese rollenden Tanks auf der Schiene. Da vertraut auch keiner der Liter-Anzeige auf der Zapfanlage. Es wird von einer Person kontrolliert. Die steigt oben auf den Tank und misst. Die Aufgabe ist dabei: Nur nicht zu wenig im Tank zu haben. Mehr ist nicht schlimm.

Dazu kommt, dass häufig über verschiedene Zwischenhändler abgerechnet wird. Worauf beim jeweiligen Wareneingang geachtet wird, dass der Lkw-Fahrer bei Anlieferung mit gewogen wird und wenn das Leergewicht gewogen wird, ebenfalls dabei ist. 80 oder 100 kg können sich da schnell mal auswirken.

Zwar ist 0,1% in absoluten Zahlen schon eine Menge. Aber es bleibt 1/1.000. Wenn man wie Du 1.000t benötigt, dann ist eben 1t eine Rundungsdifferenz. Auch auf Feuchtigkeit ist ja kein Verlass. Oder was auch immer auf die Ware wirkt.

Da wird so viel ausgeglichen, jeweils vom Lieferanten, dass das im Lauf der Geschäfte kaum eine Rolle spielt. Dabei werden Schwund und Übermengen natürlich in der Kalkulation berücksichtigt. Wenn ich aufgrund der technischen Besonderheiten sagen kann, dass ein Kesselwagen eben die letzten x Liter nicht raus gibt oder y Liter erst bei der Reinigung aus den Herstellungs- bzw. Verpackungsanlagen kommen, dann wird dieses auf die Charge umgelegt.

Wie unwesentlich dieser Gravitationseinfluss ist, dass sieht man auch daran, wenn Rohstoffe in Äquatornähe abgebaut werden, nach Nord-Europa zur Weiterverarbeitung kommen und dann wieder zurück gehen. Mit magnetischer Genauigkeit landet alles Geld bei uns.


Klingt einleuchtend, ich nehme dann an bei Flüßigkeiten oder Agrarprodukten wird das dann einfach akzeptiert. Was weg ist, ist weg.

Nehmen wir aber noch ein Beispiel mit extrem hohen Wert. Nehmen wir ganz einfach mal Gold, weil da wird die Ware ja extrem genau gewogen und jedes Gramm hat einen hohen Wert. Man kauft ganz genau 100 kg Gold in Guyana und verschifft es zum Verkauf nach Norwegen. Da gibt es keinen Verlust durch die Verdunstung oder sonstiges.

Dieses Gold wird auf einer Waage in Norwegen mehr wiegen als in Brasilien. Ich bin mir sicher da wird man nicht einfach "Verlust/Schwund" akzeptieren.

Diesen text habe ich aus einer anderen Frage gefunden "Für einen 80 Kilo Mann würde ein Unterschied von 400 Gramm auf der Wage vor liegen(zwischen Äquator/Polen)."

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@buxtehude1996

Der 80-Kilo-Mann hat keinen Unterschied von 400 Gramm. Er soll beim Anliefern - erstes wiegen - noch so viel wiegen, wie beim Verlassen des Werksgeländes. Ob der zwischendurch etwas aus der Kantine gegessen hat oder die mitgebrachten Kekse jetzt im Magen eine andere Masse haben oder nicht... Aber wenn er beim Liefern im Lkw sitzt und beim Wiegen vom Gelände runter eben aussteigt, dass wäre schon ärgerlich. Wird übrigens tatsächlich gemacht, in beide Richtungen.

Gold wird ja in normierten Barren gegossen. Aber auch da, werden Proben genommen. Da wird mehr als einmal jemand was abkratzen. Wenn der dann nicht seine Unzen bringt, dann würde bestimmt jemand so einen Barren auch mal um die Ohren kriegen.

Wer liefert sollte immer darauf achten, dass es irgendwann Schwund gibt. Gold ist auch nur Dreck der in der Erde ist. Und wenn man ihn in bestimmte Handelskanäle bringt, dann bekommt er einen Wert (klar auch beeinflusst durch seine Seltenheit).

Ach und selbst die genauesten Waagen haben eine Aich-Abweichung. Die wird immer zugestanden. Natürlich für Waagen bei kleinem Gewicht kleiner... Aber ich glaube auch da nicht, dass das im Handel die große Rolle spielt. Im Notfall muss man eben auf Volumen ausweichen. Und da gibt es bei bestimmter Temperatur eine bestimmte Dichtigkeit (hoffe man kann das so formulieren und kommt mit der Physik nicht zu sehr über kreuz).

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@Dirk-D. Hansmann

Bei meiner Frage gehts nicht da drum ob der Fahrer bei der Anlieferung sich eine Pommes Currywurst in der Kantine reingepfiffen hat oder ob er vorher auf dem Pott war und ein Ei gelegt hat und dadurch der Gewichtsunterschied zustand kommt.

Schau dir mal diese Frage unten an, damit du den Unterschied bei Gewicht an unterschiedlichen Punkten der Erde erkennst.

gutefrage.net

https://www.gutefrage.net/frage/wo-ist-das-gewicht-eines-koerpers-groesser-am-pol-oder-am-aequator

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@Dirk-D. Hansmann

Ich nehme an ich hab die Frage am Anfang nicht genau genug formuliert. Ich versuchs mal mit google weiter.

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@buxtehude1996

Ich wollte Dir aufzeigen, dass Dein Problem in der Praxis wohl niemanden interessiert. Höchstens einen Physiklehrer vielleicht, der zwischen Gewicht und Masse unterscheiden will. Darum die Aufzählung ganz deutlicher Gewichtsunterschiede. Alles was ich genannte habe wirkt sich in der Regel stärker auch, als Deine Gravitationskraft. Deshalb brauchst Du mir nicht erklären, dass ich Deine Frage lesen soll. Vor lese Du meine Kommentare und deren Aufbau. Dann kannst Du solche Frechheiten los werden.

Oder hast Du Deiner Frage vergessen? Wie wirkt sich die Gravitationskraft in der Warenkalkulation aus? Und zusammenfassend: Selten sind die Handelsketten so kurz, dass die Lieferwege so lang sind. Außerdem gibt es einen Haufen anderer Einflussgrößen, die alle mehr Interesse fordern als Dein .... 0,1%.
Wenn die Menschheit mal auf einen größeren Planeten umsiedelt, dann wird man sich bestimmt auch mehr Gedanken über Gravitation machen.

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@Dirk-D. Hansmann

ja ne is klar.

ich kaufe 1000 Tonnen hochwertiges Produkt oder 500 kg Gold und die Gewichtsunterschiede sind mir bei der Anlieferung latte. Egal ob ich jetzt 1 Million Euro mehr bezahlen muss oder weniger, 1 Million Euro sind halt einkalkulierter Verlust, ja seha alta.

Auf jedensten, sowas würde der Einkauf und der Verkauf der Finanzabteilung und dem Vorstand erzählen, dann könnte der verantfortliche Einkäufer oder Verkäufer direkt erstmal seinen Schreibtisch aufräumen.

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@buxtehude1996

Dir ist ja nicht einmal klar in welcher Menge Gold überhaupt auf unserem Planet gefördert wurde oder wie schwer das im Periodensystem der Elemente auftauchende Gold so insgesamt ist.

Ein Barren von einem Kilo kostet etwa 31.500 - Dabei hat die Tonne Tausend davon. Bestellen am Telefon kann man das nicht. Übrigens werden die Barren als 999,5/1.000 gehandelt. Es gibt kein reines Gold, damit hast Du bereits die Unreinheit zu diskutieren.

Also Deine Traumwelt ist Deine und alles schön... ABer höre auf andere zu beleidigen. Wenn Deine Eltern das gut finden - deren Sache. Du bist mir gegenüber unverschämt geworden und hast dabei nur Dummheit geoutet. Peinlich genug - Für Dich.

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@Dirk-D. Hansmann

Weiss'e wat ey? Bei uns im Ruhrpott sacht man: “Wenn'e keine Ahnung has', einfach mal die Klappe halten“ also sach nix mehr dazu und fertig und verkauf deine Fuder.

Du hast wohl im Leben niemals eine Buchhaltung durchgeführt die über 15 km Entfernung hinaus ging, alta.

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Also Google liefert ausführliche wissenschaftliche Studien, aber was ich grob recherchieren konnte, denn die Frage finde ich wirklich gut, ist dass der Handel eine Art Normwaagen hat, die einen Durchschnittswert ermitteln. z.B. beim Diamantenhandel hat man sich da wohl viele Gedanken drüber gemacht. :-)

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