Wie wird mit einer Abhängigkeit von Benzodiazepinen bei einer Zwangseinweisung in eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie umgegangen?

1 Antwort

Hey 0xDEADDA7A

Frage: 

Da keine Therapie mir bis jetzt half, griff ich zu Benzodiazepinen, mit welchen ich auch meinen Alltag ohne die erdrückenden Angstsymptome meistern kann. Ich nehme seit etwa sechs Monaten täglich über den Tag verteilt 4-6 mg Alprazolam, was natürlich inzwischen zur psychischen und körperichen Abhängigkeit geführt hat.


Nun bin ich gespannt, wie damit in der Klinik umgegangen wird. Wird die Dosis langsam heruntergesetzt, oder wird weiter mit Benzos behandelt werden? Weder meine Mutter, noch sonst irgendwer weiß von der Sucht.

Du bist minderjährig. 

Benzos sind alle verschreibungspflichtig und die Einnahme wird grundsätzlich ärztlich kontrolliert und dokumentiert-eben wegen dem Suchtpotential. In dem Fall kannst du davon ausgehen das deine Eltern informiert wären.  

Wer verordnet dir das Medikament in der Menge! über den langen Zeitraum?!

ich befürchte eine erneute Zwangseinweisung, die durch meine Mutter angefordert werden

Deine Mutter kann dich nicht zwangseinweisen lassen,hierfür ist ein richterlicher Beschluss nötig. Deine Geschichte hat einige Stolpersteine. 

Beim Benzo-Entzug wird die Dosis Schritt für Schritt runtergesetzt-das passiert unter ärztlicher Anweisung/Aufsicht. 

Es gibt ja nicht nur den offiziellen Weg an verschreibungspflichtige Medikamente zu kommen. Stichwort Schwarzmarkt, aber da will ich nun nicht weiter drauf eingehen, wie ich es bekomme.

Natürlich kann mich meine Mutter nicht zwangseinweisen, aber bis jetzt lief es jedes Mal so, dass meine Mutter beim Richter eine Zwangseinweisung angefragt hat, worauf dann Gespräche folgten (oder auch nicht, weil ich die Tür nicht öffnete). Aber so kamen jedenfalls schon zwei Zwangseinweisungen zustande.

Aber danke für die Antwort, dass die Dosis langsam reduziert wird. Ich hoffe nur, dass der leitene Arzt in der Klinik sich mit der Thematik gut auskennt, und dies langsam geschieht. Und wenn die dann abgesetzt sind, beginnt die Therapie erst, oder wird erwartet, dass ich da unter Entzugserscheinungen offene Gespräche zu meinen Problemen führen kann? Eine Dosisreduzierung kann ja Monate dauern. Habe ich also einen monatelangen Aufenhalt vor mir?

0
@0xDEADDA7A

Hey 0xDEADDA7A

Es gibt ja nicht nur den offiziellen Weg an verschreibungspflichtige Medikamente zu kommen. Stichwort Schwarzmarkt, aber da will ich nun nicht weiter drauf eingehen, wie ich es bekomme.

Ach komm-was ein Unsinn. Woher hast du das viele Geld? Wie erklärst du Eltern und Schule die Nebenwirkungen-dir sind bei 4 mg sehr offensichtlich! 

Erkundige dich bitte was es für Voraussetzungen braucht um an eine Zwangseinweisung zu kommen. Du hattest schon 2und tummelst dich trotzdem weiter fluffig auf dem "Schwarzmarkt"? 

4-7mg Benzos machen die körperlich/psychisch auffällig. Das kannst du nicht lange verbergen. 

Dein Text ist klar strukturiert spiegelt Konzentration und Eloquenz wieder. Auch deine Reaktionszeit (Antwort) ist angemessen-mit mind. 4mg im Blut bekommst du das so nicht hin. 

Klassische Symptome hoher Dosen sind massive Konzentrationschwäche,Verwirrtheit mit Wortfindungsstörungen und Aggressivität. 

Sage nicht du hast auch schon einen Führerschein. 

2
@LouPing

Fazit: Du glaubst mir nicht.

Schön und gut, aber das nehme ich so nicht hin. Im Darknet bekommt man 100 mg Alprazolam für etwa 20 Euro. Angefangen habe ich mit 1 mg vor sozialen Aktivitäten. Da merkt man es niemanden an. Schon mal etwas von Toleranz gehört? 4-6 mg ist eine angemessene Dosis, wenn man bereits seit einem halben Jahr täglich konsumiert, aber ich werde hier nun nicht weiter disskutieren, sondern wohl einfach abwarten. Außerdem sind die 4-6 mg über den Tag verteilt. Schade, dass man auf gutefrage.net nur sehr selten professionelle Antworten erhält.

0
@0xDEADDA7A

Hey 0xDEADDA7A

Du musst hier damit damit rechenen Leute zu treffen die wirkliche/persönliche Erfahrungen gemacht haben. 

Zum Thema Zwangseinweisung spare ich mir weitere Kommentare.  

0

Schön und gut, was du so einfach pro ärztlichem tun diagnostizierst.
Nur wie sieht die Realität aus, schau mal hier:

Abhängigkeit von Benzodiazepinen

Die Zahl der Benzodiazepin-Abhängigen in Deutschland wird mit 128 000 bis 1,6 Millionen beziffert.

Ärzteblatt 2015

Die Therapie mit Benzodiazepinen kann bereits innerhalb weniger
Wochen zu einer Abhängigkeit des Patienten führen. Die Indikation sollte daher immer streng gestellt werden, was leider nicht der Praxis
entspricht.

Besonders Benzodiazepine werden oft und gern bei unspezifischen,
schwer fassbaren allgemeinen Beschwerden verordnet (z.B.
psychosomatische Stresssymptome). Dies führt zwar zu einer kurzzeitigen Beschwerdebesserung und mildert den zumeist hohen subjektiven Leidensdruck der Patienten, die Ursachen der Symptome wird hingegen nicht behoben.

CAVE

: Verordnen Sie Benzodiazepine

äußerst kritisch! Klären Sie Ihren Patienten über das

Abhängigkeitspotential, die Wirkungen und Nebenwirkungen und die

schnelle Toleranzentwicklung auf!

(kopiert von hier: https://www.lecturio.de/magazin/benzodiazepine/ )

0

Denkt ihr man kann eine Persönlichkeitsstörung selber behandeln als Betroffener?

Also zum Beispiel Borderline oder so?

...zur Frage

Benzo Abhängigkeit, kalter Entzug unfreiwillig?

Wie bereits im ersten Post beachrieben nehme ich eigentlich 12mg Bromazepam täglich zu mir, abhängig von der momentanen Verfassung manchmal auch mehr als das doppelte. Nehme bromas seit ca. 4 Jajren zu mir. Um die swlbe Wirkung wie zu anfangs zu erreichem trinke ich etwa 2. bis 3 Flaschen Whisky dazu. Bin Mit meinem Latein am Ende, schlafe nicht mwhr, bin aber auch nicht mehr richtig wache. Habe blackouts die sich über mehr als 4-6 Std. erstrecken. Schlaf ist die Hölle, Schweißauabrüche, Heftige Krämpfe mit anschl. Muskelrissden, Maximal 2 Std. Am Stück schlafwn und dann jeftige Alpträume mit extremen Schweißausbrüchen und amschließenden Hallus. Bin kirz davor dwn nezug zum echten zu verlieren.... Seit meinem imzug bekommen och keine benzzos Bromazepam mehr. Dien hier ansässigen docs wollens mor nicht verschreiben... Stehe ernsthaft kurz vor dem Kollaps. Brauche dringensr Foren mit lwuten die das schon hinter sich haben für Anregungen umd Tipps. BITTE BITTE helft mir, weiß bald nimmer weiter. Will den Abstieg schaffen ohne Klinik umd ohne mich daein zu verlieren. Wer kennt FORENM MIT Leuten die das schon hinter sich haben, bin ernsthaft verzweifelft!!!

...zur Frage

Wieso bin ich neuerdings so desinteressiert und müde?

Ich bin 16 Jahre, männlich und und seit etwa 3 Monaten bin ich nur noch müde. Ich schlafe den ganzen Tag. Wenn ich probiere aufzustehen und mich wach zu halten, muss ich mich nach spätestens 30 Minuten wieder hinlegen, weil ich sonst umfalle. Ebenfalls bin ich neuerdings immer extrem desinteressiert. Derzeit habe ich auch sehr viele Probleme, die ich eigentlich klären müsste, aber ich lenke mich einfach ab und schaue zu, wie ich mir durch mein Verhalten meine Zukunft zerstöre. Das Schlimmste daran ist aber, dass es mir einfach komplett egal ist.

Es könnte an meiner Schilddrüsenunterfunktion liegen, aber für diese nehme ich seit zwei Monaten wieder meine Hormone ein. Zu niedrig eingestellt können sind sie nicht, ich nehme schon 175 Mikrogramm.

Falls es etwas zur Sache tut, bin ich seit längeren auch dauerhaft traurig. Vielleicht schon depressiv, keine Ahnung. Ich war zwar schon drei Mal wegen Sozialer Phobie und daraus folgener kompletten sozialen Isolierung in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, aber habe dort meinen Therapeuten nie etwas davon erzählt.

...zur Frage

Nervosität, innere Unruhe?

Hallo Ihr! Ich bin in letzter Zeit Tag Täglich ziemlich Unruhig da in meinem Leben gerade viel aufregendes passiert wie sehr wichtige Prüfungen, Umzug, Neue Stadt, neues Zuhause usw.. bin teilweise mit allem derzeit echt überfordert und kurz vor den Tränen. (Nein ich möchte nicht zu einem Psychologen denn nach dieser aufregenden Zeit, vorallem nach der Prüfung gehts mir 100% wieder besser)

Ich wollte fragen ob ihr mir homöopathische Mittel (freiverkäufliche) empfehlen könnt die bei euch sehr gut wirken? Ich habe zum Beispiel von Bachblüten und Baldrian gehört. Nett wäre auch wenn ihr mir dazu schreibt wie oft man die nehmen darf

...zur Frage

Depression, Alprazolam und Soziale Isolation?

Hallo Community,

ich könnte mir Hilfe in Foren suchen, die sich in Grauzonen des Rechtlichen befinden.'
Aber da ich selbst aktiv bin, also bei Gutefrage.net und ich auch konstruktive Kritik hoffe, wende ich mich an Euch: Ich habe seit zwei Jahren eine mittelschwere bis schwere Depression. Ich habe eine Panikstörung und habe Alprazolam 1mg. verschieben bekommen. Ich habe meine Antidepressiva selbstständig abgesetzt. (Mirtazapin 45mg.)
Ich hatte einen Klinikauffentalt von 5 Wochen, staionär.
Erst ging es mir besser, doch seit dem ich wieder zu Hause bin geht es mir zunehmend schlechter. Ich habe keine Benzo-Abhängigkeit, aber merke, dass es mir hilft, Druck und Angst abzubauen, zumindest im Alltag. Ich mache eine Ausbildung und komme so über die Runden. Das nötigste ist machbar: Arbeiten, Pflichten nachgehen usw.
Die Wartelisten für einen Therapeuten/in sind sehr lang und fehlt mir die Motivation und der Antrieb, überhaupt noch Mut zu fassen, etwas zu verändern. Ich bin oft müde und einsam, keine suizidalen Gedanken, aber merke eine drastische Veränderung bezüglich der Akzeptanz gegenüber von Tod und Leben. Vermutlich einfach resigniert.

Da ich einige Therapieversuche hinter mir habe und nicht so wirklich weiß, was noch helfen kann und mehr oder weniger aufgegeben habe, mich mit dem Zustand abgefunden habe, dass dies zu meinem Leben gehört, suche ich raitonal und sachlich einfach einen Rat.

Ich freue mich, wenn jemand weiß, wie das ist, eine ähnliche Situation beschreibt und einen guten Rat hat. Klar, das ist etwas viel und kompliziert, aber vielleicht hat jemand einen Rat.

Ich habe vor allem Angst vor der Angst, existenzielle Ängste und vor einer Benzo-Abhängigkeit. Sei sie nur psychisch.

Gruß,

und vielen Dank im Vorraus!

...zur Frage

1-2 mal die Woche Benzos in hohen Dosen?

Hallo Kann man schon eine körperliche Abhängigkeit entwickeln wenn man 1-2 mal die Woche benzos in hohen Dosen nimmt?Mit hohen dosen meine ich sowas wie 10-30mg Diazepam oder 2mg XANAX (alprazolam) ?Nehme es ohne Alkohol oder so ein..manchmal rauche ich vielleicht noch einen kleinen joint dazu sonnst aber ohne irgendeinen Mischkonsum...

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?