Wie wird mein Hund ruhiger?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

ich kann mich den anderen nur anschließen, BESCHÄFTIGE IHN! und beschäftige dich MIT ihm. Zeig ihm dass es sich lohnt dich zur Kenntnis zur nehmen, wenns garnicht anders geht, Futter nur aus der Hand und nur für "Arbeit". Dann lernt er mit euch etwas Positives zu verbinden und gleichzeitig dass es sich lohnt auf euch zu hören. Außerdem ist die Portion für einen Schäferhund so groß, dass man sie (z.B. als Trockenfutter) gut nutzen kann. Ist die Tagesration für den TAg verbraucht, wisst ihr auch, dass er seine Auslastung hatte. Zu Beginn kann man ihn schon für kleine Aufmerksamkeitsgesten füttern (Stückchenweise') dann irgendwann für kleine kommandos und später dann auch für das Herankommen auf Kommando. Ich kenne viele Hunde mit denen so verfahren wird. Sie bekommen ihr Futter nur im Ausnahmefall aus dem Napf, z.B. wenn sie krank sind, in Pflege oder wenn der Mensch wirklich es mal zeitlich nicht schaft. Selbst wenn man das nur alle paar Tage macht, ist das Maß an AUslastung schon deutlich höher, weil man sich selber viel mehr Gedanken macht, wie man seinen Hund beschäftigen kann. Wichtig ist, dass man, je besser die Grundaufmerksamkeit da ist, sich viel Abwechslung überlegt. Sonst ist es fürs Hundehirn irgendwann wieder nicht genug Auslastung.

**Wie ich aus Deinem Bericht entnehme, ist Euer Hund - leider - ein Kettenhund, wie Du selbst schreibst. Wenn keiner da ist, kommt er an die Leine, das finde ich für keinen Hund gut und auch nicht optimal. Auch wenn es eine Laufleine ist, der Hund ist angebunden. Das macht man als vernünftiger Tierhalter mit keinem Hund, das muß ich Dir mal ganz klipp und klar sagen. Wir haben von jeher Schäferhunde und die waren draußen noch nie angeleint. Erstmal haben wir unser Grundstück vernünftig - nicht mit Maschendraht - eingezäunt und dann gehören die Hunde beaufsichtigt. Unsere Schäferhunde waren bisher alle immer im Haus, denn meine Hunde leben mit mir, sonst brauche ich keinen Hund. Wenn man sich schon so einen großen Hund hält, sollte man ihn auch beschäftigen vor allen Dingen lange Spaziergänge mit ihm machen. Aber leider - sei mir nicht böse - sind viele Hundebesitzer zu faul dazu aber einen Hund müssen sie unbedingt haben. Diese Tiere tun mir immer leid. Ich war mit meinen Schäferhunden immer auf dem Hundeplatz, sie haben viel trainiert und gearbeitet und viele lange Spaziergänge, dann waren sie immer happy. Denke mal darüber nach. **

Ich bin ja für jede Antwort dankbar, aber man sollte nicht überreagieren. Unser Hund ist bestimmt kein Kettenhund. Wir beschäftigen uns schon mit ihm. Aber eins muß ich dir sagen, unser Hund fühlt sich im Haus nicht wohl und will gar nicht rein. Er liegt lieber im Schnee und läßt sich einschneien. Wir gehen auch in den Wald oder auf die Wiesen. Mag sein das es vielleicht noch mehr sein müßte, aber leider ist das zeitlich nicht immer möglich. Den Hund haben wir geholt, weil er in einem kleinen Schuppen eingesperrt war und sich gar keiner mit ihm beschäftigt hat.

0

dein Hund will aus. Immer nur im Hof ist nicht unbedingt prickelnd für ihm. Ihr solltet 1-2x täglich mit dem Hund rausgehn, damit er auch andere Gerüche aufnehmen kann. Ausserdem würde ich einen ordentlichen Zaun machen. Ein Maschendrahtzaun ist ist nicht ausbruchsicher, den kann auch eine Katze locker öffenen.

Er langweilt sich. Glücklicherweise hast du dich gemeldet bevor er sich Schlimmeres einfallen lässt.

Ein Schäferhund braucht Arbeit. Und den ganzen Wachen ist jziemlich öde. Zumal Herrchen ja offensichtlich viel zu tun hat. Dein Mann könnte ihn teilweise in seine Arbeit mit einbeziehen, z.B. ihn mancherlei apportieren lassen. Absitzen lassen bei feinerer Arbeit und "ihm erklären was er gerade tut" will sagen mit dem Hund viel mehr sprechen.

Na ja, und einmal am Tag braucht auch ein Wachhund einen Rundgang, um seine "Zeitung zu lesen und seine Anzeigen aufzusetzen..."

WARUM "reisst" er am zaun? geht wer vorbei? wie lange ist er alleine draussen?

ich würde ihn eine zeit lang nicht mehr unbeaufsichtigt rauslassen. er sieht das als SEIN revier--das wird verteidigt--bewacht.

lasst ihn ihaus, wenn er raus geht nur mit euch und ner schleppleine. rückriuf--stopp komando trainieren.

klar wenn der hund 7-10 st. draussen ist--alleine sucht er sich ne beschäftigung,...

und "gut zureden" hilft bei nem hund der grad auf 180 ist gar nix,..das "hört" der nicht mal.

einfach nicht unbeaufsichtigt draussen lassen und abruf trainieren.

Der Hund ist immer draußen, aber nicht so lange unbeaufsichtigt, da mein Mann auf dem Hof arbeitet. Ist keiner auf dem Hof hat er eine Laufleine. Und mit dem reissen geht es erst seit kurzem, ich vermute, das Leute mit einer läufigen Hündin vorbei gegangen sind und der Natur folgend der Hund hinterher will, denn sonst hat er das nicht gemacht. Wir werden es nochmal mit den Komandos versuchen, vielleicht haben wir damit mehr Glück. Danke für den Rat.

0

Was möchtest Du wissen?