Wie wird man Politik-Experte

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5 Antworten

Das sind verschiedene Akademiker. Manchmal aber auch Schriftsteller und Intellektuelle jeder beliebigen Art wie der beliebte Peter Scholl-Latour. Die Redaktion trifft eine Auswahl nach ihrem Belieben.

Und das mit der Journalistenschule kannst Du knicken. Typisch verfehlte GF-Antwort. Als Journalist bist Du der Frager.

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Hallo Erkin96,

zum Experte erklärt man sich selbst oder wird von anderen als solcher ernannt. Sicher kannst du Politikwissenschaften studieren, jedoch sind für mich Autodidakten die wahren Experten, weil sie sich selbst auf die Suche nach Informationen und Wissen aufmachen und nicht einfach die allg. Lehrmeinung unhinterfragt adaptieren, so wie es in Deutschland Gang und Gäbe ist. (Video)

Wer ausschließlich seine Informationen aus einer Quelle bzw. einem Land bezieht, kennt verständlicherweise nur eine Sicht der Dinge. Peter Scholl-Latour ist z. B. ein Experte. Auch wenn er eine Meinung hat, die viele nicht teilen, so ist es jedoch seine eigene und er hat sie sich selbst gebildet. Pater Scholl-Latour kennt die Welt wie kaum ein anderer. Bis auf zwei Länder hat er die gesamte Welt bereist.

Informiere dich selbst! Lies viel! Informiere dich aus mehreren verschiedenen Quellen! Informiere dich bewusst auch aus Quellen der vermeintlichen "Gegenseite", der Politisch-Unkorrekten! Bereise fremde Länder und unterhalte dich mit den Menschen dort! Das erweitert den Horizont unheimlich.

Bzgl. deines Interesses über Nordkorea wird das jedoch (leider) etwas schwierig. Nordkorea lässt Touristen nur unter sehr scharfen Restriktionen ins Land. Ich habe das probiert. Frei bewegen wirst du dich in diesem Land als Tourist nicht können, sondern nur an geführten Touren teilnehmen können, auf denen dann versucht wird, ausschließlich die schöne Seite des Landes zu zeigen.

Noch einmal: Was besonders wichtig ist, dass man sich auch mit den Gegenargumenten beschäftigt. Das tun die meisten Experten nicht.

Gruß

kosy

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gfieda 31.03.2013, 09:26

Sicher kannst du Politikwissenschaften studieren, jedoch sind für mich Autodidakten die wahren Experten, weil sie sich selbst auf die Suche nach Informationen und Wissen aufmachen und nicht einfach die allg. Lehrmeinung unhinterfragt adaptieren

(...)

Was besonders wichtig ist, dass man sich auch mit den Gegenargumenten beschäftigt. Das tun die meisten Experten nicht.

Sorry, man merkt, dass du keine Ahnung hast. Dass Akademiker nur die "gängige Lehrmeinung" "adaptieren" ist völliger Humbug. Du hast keine Universität von innen gesehen?

Zu den Gegenargumente: Natürlich beschäftigt man sich damit, man ist aber auch sehr schnell in der Lage Schwachsinn als diesen zu erkennen und benennen.

Übrigens gehört auch der sog. "Hirnforscher" Gerald Hüther dazu. Das ist nämlich KEIN Experte:

http://psiram.com/ge/index.php/Gerald_Hüther

jedoch lassen sich in den von der Abteilung regelmäßig veröffentlichten Forschungsberichten der letzten Jahre keine Anhaltspunkte für eigene neurobiologische Grundlagenforschung unter Hüthers Namen finden

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kosy3 31.03.2013, 09:59
@gfieda

Ich wollte hier selbstverständlich kein Pauschalurteil fällen und alle über einen Kamm scheren. Es hängt immer von jedem selbst ab. Ich habe während meines Studiums Kommilitonen kennengelernt, die ausschließlich die Meinung des Profs kannten und nicht nur trotzdem die Klausur bestanden, sondern deswegen. Diese Leute haben auch das Diplom bestanden und nennen sich heute "Experten". Einer von ihnen ist heute Ressortminister eines der größten deutschen Bundesländer und Bundestagsabgeordneter.

Ich will - weiß Gott - nicht alle in einen Topf werfen, ich empfehle nur, sich umfassend zu informieren, was - nach meiner Beobachtung - die Wenigsten tun. Das erkenne ich z. B. daran, dass wenn ich mich mit "Experten" über Zustände in einem anderen Land unterhalte und erst im Laufe der Unterhaltung feststelle, dass diese Person in seinem Leben nicht einmal dieses Land bereist, geschweige denn, sich mit Bürgern des Landes unterhalten hat.

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Das sind meistens irgendwelche Schwätzer die irgendein Studium abgeschlossen haben und sich in der realen Wirtschaft nicht zu recht kommen und ihre Nase in jeden Mist reinstecken. Also Neugiere Pseudoexperten mit einer großen Klappe. Politik und Nachrichten sind die größten Lügen auf der Welt.

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In der Regel sind das Leute von der Universität, bzw. die sich in der Vergangenheit durch Publikationen u.ä. dahingehend geäußert haben

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Du kannst Journalismus an verschiedenen Unis studieren, oder eine Journalistenschule besuchen. Gute Schulen sind die von Henri Nannen in Hamburg (?) und die von Axel Springer in Berlin.

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Erkin96 31.03.2013, 04:31

Hmm daran habe ich noch gar nicht gedacht aber ich denke mal als Journalist muss man doch schon verdammt gut sein um über sowas berichten zu dürfen oder? Nicht das ich studiere und dann über irgendwelche Eisbärenbabys in deutschen Zoos berichte...ich will es ja nicht unbedingt vor der Kamera tun....vielleicht als Berater für einflussreiche Politiker oder so in der Richtung....einfach eine Menge wissen und das irgendwie anwenden :)

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bert43 31.03.2013, 04:37
@Erkin96

Wenn Du bei Henri Nannen oder Axel Springer gelernt hast, nehmen die Dich überall.- Wenn Du aber in beratender Tätigkeit arbeiten willst, ist ein Jurastudium immer gut.

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