Wie wird man Muslim und was hat man da für Regeln?

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7 Antworten

Muslim wirst du, wenn du aus voller Überzeugung das islamische Glaubensbekenntnis aussprichst.

Und ja, ein Muslim muss 5mal täglich beten. Bittgebete kann er zusätzlich verrichten, so oft und wo er möchte.

Das ist in der Regel gar nicht schwierig. Wir machen es uns meistens selbst nur schwer. Das kann man alles in den Tagesablauf einplanen und einbauen. Das wird eine Gewohnheit, die man mit der Zeit nicht mehr missen möchte.
Ein Gebet dauert mit Waschung etwa 10 Minuten. Das ist keine Hürde.

Du widmest also täglich etwa insgesamt um die 50 Minuten deinem Schöpfer. Dieser Schöpfer, der dich 24/7 komplett mit Sauerstoff und Nahrung versorgt, so wie anderen lebenswichtigen Dingen.

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üblicherweise wird man als Moslem geboren, d.h die Kinder von Moslems werden vollautomatisch auch als Moslems geführt. Die frühkindliche religiöse Indoktrination wird ebenso verinnerlicht wie auch andere anerzogenen Verhaltensweisen, etwa die Stubenreinheit. Sie erscheinen einem daher wohl auch nicht schwer, sondern selbstverständlich und werden meist auch nicht rational hinterfragt.

Konversionen von Erwachsenen zum Islam sind vergleichsweise selten, da der Islam, jedenfalls für die bürgerliche Bildungsschicht, ethisch und spirituell keine überzeugenden Lösungen vorzuweisen hat.

Der häufigste Grund für Konversion, hierzulande, dürfte irrational sein, nämlich die Liebe zu einem moslemischen Partner.

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Du musst einen arabischen Satz sagen. Dann fallen alle Sünden von dir. Ab dann darfst du aber nicht wieder sündigen. Der Satz heißt etwa, dass Allah der einzige Gott und Muhammad der letzte Prophet ist. Und ja eigentlich musst du 5 mal am Tag beten und die Schariah befolgen. Wenn du es nicht anders kannst, also mal eine Sünde begehst, wird dir Gott vergeben, wenn dh diese ehrlich bereust.

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Hallo, Du hast als Thema nur Gott.Um Gott zu erfahren oder um Gott nahe zu sein, mußt Du Dich nicht in die Abhängigheit einer Religion geben, noch dazu einer , die sich nicht genug von Terror und Fanatismus , dem töten und ablehnen Andersdenkender, sogenannter Ungläubiger,abgrenzt.Du solltest Dich mehr dem Leben zuwenden, Deinen Begabungen nachgehen  ,einer zu Dir passenden Schulbildung, einem zu Dir passenden Beruf,Hobbies ,Freundschaften schließen, die Liebe zu Menschen , Tieren und der Natur kennenlernen und leben, dabei wärst Du m.E. Gott nahe.

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Dovahkiin11 05.10.2017, 09:28

Klar grenzt sie sich ständig davon ab, aber gleichermaßen wie du dich als Deutscher nicht jeden Tag für den Nationalsozialismus rechtfertigen und dich davon abgrenzen musst und sich nicht jeder Christ für Kreuzzüge rechtfertigen muss, müssen sich auch Muslime nicht täglich von Dingen entfernen, mit denen sie ohnehin nicht zu tun haben. 

Du bist dann Gott nahe, wenn du ihm nahe bist. Wenn du einem Tier nahe bist, dann bist du nur einem Tier als Teil der Schöpfung nahe, wieso sollte man da bei Gott sein. Darüber hinaus schließen sich eine Konfession und ein Privatleben nicht aus. Der größte Teil kommt hierzulande wunderbar mit der Vereinigung von beidem klar, mich eingeschlossen. 

Wer sich mit Menschen zusammenschließt, die den Sinn ihres individuellen Lebens, dessen Verlauf und Ende sowie dem Ursprung allen Seins erforschen, ist mehr am Leben dran denn je. Nicht nur das Irdische ist Leben, es enthält noch viel mehr.

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lifefree 05.10.2017, 09:50
@Dovahkiin11

Interessant Dein Vergleich einer Religion mit dem Nationalsozialismus, manche Religionen erheben ja tatsächlich einen totalitären weltlichen Anspruch und deshalb ist es gut so, daß es bei uns eine klare Trennung von Religion und Kirche gibt.Man kann an einen Gott glauben ohne einer Religion angehören zu müssen.Es hat lange gedauert , bis der Machtanspruch der beiden christlichen Kirchen bei uns eingeschränkt und reduziert werden konnte.Und das soll auch so bleiben und  für alle Religionen gelten.Bei uns herrscht Gottseidank nicht nur Religions-sondern auch Menschenfreiheit.

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LancelotIV 05.10.2017, 11:50
@Dovahkiin11

Dovahakiin11: Die Orientkreuzzüge waren unter anderem eine politische Folge der islamischen Expansion.

Nationalsozialismus:

Heinrich Himmler war ein großer Bewunderer der islamischen Glaubensideologie.

Unter ihm dienten im zweiten Weltenkrieg Muslime freiwillig in der Waffen SS, weil die Muslime und die Nazis ihr gemeinsamer Hass auf Juden einte und die Muslime besonders grausam gegen die Juden in den Ostgebieten vorgingen.

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Dovahkiin11 05.10.2017, 12:27
@lifefree

Der Vergleich illustriert, dass man sich nicht ständig für Dinge in der Vergangenheit rechtfertigen muss bzw solche, mit denen man nichts zu tun hat. Wir haben auch jede Menge Neonazis in Deutschland und rechte Gewalt. Warum müssen wir nicht jeden Tag in die Menge  rufen, dass die nicht zu uns gehören?

Die Ausgangsfrage bezog sich auf das Muslim-Werden, mit der Trennung von Kirche und Staat hat das nicht mehr viel zu tun.

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Dovahkiin11 05.10.2017, 12:30
@LancelotIV

Danke für das Hintergrundwissen, hat aber mit dem Vergleich trotzdem nichts zu tun, dass man sich nicht fortlaufend für Verbrechen rechtzufertigen braucht, die man nicht begangen hat. 

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Da musst du dann durch. Das Beten ist nun mal Bedingung.

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Zu den Regeln gehört nicht nur das Beten. Viel wichtiger sind diese:

- Allah hat den Mann über die Frau gestellt
- Eine Muslimin darf keinen Nichtmuslim heiraten
- keinerlei Freundschaft vor der Ehe zwischen Mann und Frau
- Austritt aus dem Islam ist verboten. In neun islamischen Staaten steht darauf die Todesstrafe.
- Mohammed, ein Kriegsherr, der 27 Angriffskriege gegen Ungläubige führte, wird als "perfekter" Mensch verehrt.

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Die orientalischen Länder sind darauf eingerichtet. Kannst ja da hinziehen.

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